Ich finde keine Tränen mehr, nicht eine. Es ist zum heulen, doch es geht nicht. Meine Augen bringen nicht genug Augenwasser zusammen, um den Menschen zu zeigen, dass ich traurig bin. Doch bin ich das? Ist da noch irgendwo Trauer? Kann es sein das nur noch Zorn und Hass, Mitleid und Entäuschung in meinem Inneren sind? Es gibt keine Trauertränen mehr, nur selbstzweiflerische, nur entäuschte, nur gelogene.
Siehe gestern, ich war hilflos, ich war nicht da, ich habe mich und andere entäuscht. Ich habe mit der Ente gesprochen, es hat mir geholfen, da war fast eine Träne, doch irgendwie auch nicht wirklich. Ich will nicht Lügen, es geht mir nicht gut, doch ich benutze es als Entschuldigung, für alles! ~Ich bin so schwach geworden, ich kann nicht mehr.~
Ich bin sauer, schreie rum, verletze andere, mein Zustand ist schuld. Ich bin abweisend, kalt und gemein, mein Zustand ist schuld. Ich bin abwesend, träume und halte nichts mehr aus, mein Zustand ist schuld. VERDAMMT NOCH MAL, NEIN!!! Ich bin schuld, ganz allein ich, ich bin es nicht wert zu leben, doch ich habe noch zu grosse Angst zu gehen.
Werde ich verrückt? Oder rede ich mir das nur wegen Wikipedia ein? ~Sehr viele „Krankheiten“ und „Störungen“ gesucht, ich glaube ich bilde mir nun all die Symtome ein.~
Ich fühle mich so leer, ich weiss kaum was ich glauben soll, was ich fühlen soll. Liebe? Freundschaft? Glück? Alles nur Lügen oder Einbildung oder Überreaktion? ~Wenn ich Zeit finde folgt bald eine Art Gedicht, in diese Richtung, auch schön hoffnungslos.~
Es soll Freitag werden, ich will zur Psychologin, habe zwar Angst, doch ich will, mein Leben darf nicht so weitergehen. Vielleicht finde ich dort meine Emotionen wieder, dann kann ich weinen. ~Doch wird es echt sein, ist überhaupt irgendwas noch echt?~

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu fühlen hab ich nicht.~KAIJU~

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