Archive for November, 2013


Wirrwarr

In meinem Kopf sind echt viele Gedanken, ich versuche diese nun irgendwie verständlich zu formulieren. Wenns keinen Sinn mer macht, mir doch egal, mein Blog, ich mache was ich will, irgendwo muss ich das ja auch können.
So schlagen wir das Gedankenbuch auf, da wären die Themen: psychische Krankheiten, Verständnisprobleme, Angst, Motorradfahren, Ich das unselbstständige Wesen und vielleicht noch sowas wie „Ausrede“.

Heute Psychologie Pädagogik, wir müssen eine Präsentation zu einer psychischen Krankheit machen, mit Interview und allem. Problem, die Ente, meine Partnerin bei diesem und sowieso allen Vorträgen, finded die Aufgabe nicht so toll. Manchmal könnte ich sie echt schlagen, ich könnte sowas von Ausrasten. Einbildung und Überreaktion zu Gesagtem und nicht Gesagtem. Wir haben da so unsere Probleme in der Kommunikation und ich bin bereit die Schuld dafür auf mich zu nehmen.

Ich habe Angst, momentan artet es wieder aus, ich komme so garnicht klar. In der Schule raste ich beinahe aus, oder ich beginne beinahe zu weinen. Ich habe Angst, dass mein ganzes Verhalten, mein genzes Ich das nicht ist, eine Lüge ist, eine Ausrede. Was, wenn ich gesund bin, dass ganze nur als Ausrede verwende um mich rechtzufertigen?

Ich bin so unselbstständig, ich pake das alles nicht. Wir müssen uns ein Praktikum suchen, wenn es sich aufschieben lässt, schiebe ich es auf, ich fühl mich dazu nicht in der Lage. Ich bin allein, ich komme damit nicht klar. Woher soll ich wissen wie sowas geht, mit all den Formularen und Dokumenten die es für eine Bewerbung braucht? Dazu Motorradfahren, irgendwie ein Wunsch von mir, aber der Gedanke, dass ich alleine da stehe, das ich zuviel Angst haben und nach Gründen suche, das ganze doch nicht zu machen, nur um gar nicht erst meinen Vater nach der Finanzierung zu fragen. Die Angst, dass er ja sagt, die Angst, dass er nein sagt.

Verdammt, kann mich nicht einfach mal jemand in den Arm nehmen und mir sagen, das alles gut wird? Das er/sie mir hilft? Heute ist mir aufgefallen wie unselbstständig ich geworden bin. Ich suche doch nur Bestätigung für das was ich tue. Für mich macht das alles keinen Sinn, ich will mich nur zusammenrollen und weinen. ~Hach, weinen tue ich ja schon.~ Ich brauch doch einfach jemanden, der mir hilft, der nachfragt, der da ist, der versteht oder wenigstens nicht dummes sagt, jemanden der mir zeigt, dass ich es schaffen kann, denn ich sehe gerade keinen Weg. Wie soll ich das Praktikum organisieren? Wie soll das mit Motorradfahren aussehen?

Ich habe für einen kurzen Moment überlegt, ob ich nicht einfach komplett abkaken soll in der Schule, dann würde ich rausgeschmissen, müsste kein Praktikum suche und könnte einfach alles hinschmeissen. Das wäre aber doch zu aufwändig, warum der Aufwand? Wenn ich schon was beende, dann beende ich komplett. Wer weiss, wenn man auf meiner Beerdigung um mich weint, vielleicht glaubt man mir dann, das ich einen Namen will für meine Situation, vielleicht versteht man, dass man auch schuld hatte.

Da sitze ich also weinend vor meinem Laptop, als der Freund meiner in Italien verschollenen Schwester vorbeischaut. Genau so jemanden brauche ich, er ist so ein netter Kerl und passt perfekt zu meiner Schwester. Er hat nicht gemerkt das ich geweint hatte, hoffe ich.

 

Blablabla.. ich kann das jetzt echt nicht durchlesen, sonst poste ich es dann doch nicht. Hoffe waren alle Themen. Lesst es schnell, sobald ich das durchlesen werde, werde ich es warscheinlich löschen.

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu motzen hab ich nicht.

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Beziehungen

Es ist Herbst, und ich bin mir sicher, jeder kennt dieses Gefühlt, wenn es draussen kalt ist und man nur drinnen bleiben möchte. Und weil Herbst ist, wünschen wir uns nicht allein zu sein, einen Partner zu haben und gemeinsam den Winter zu überstehen. Wie schön wäre es, in den Armen eines andern zu liegen, seine Wärme zu spüren und einfach nicht alleine sein. ~Erkennt sich da jemand?~

Es gibt bereits einige, die einen Partner gefunden haben, folglich laufen diese Menschen als Paar durch die Welt. Es ist wie eine Epidemie, sie sind überall und können gar nicht genug Nähe und Liebe von einander bekommen. ~Kotzwürg.~ Es ist ja irgendwie schön süss, aber trotzdem hasse ich sie, da sie genau das zu haben scheinen, was so mancher Single auch gerne hätte. Nichts macht einem mehr bewusst, wie alleine und einsam man ist, als ein glückliches Paar.  Ich hasse sie aber nur teilweise deswegen. Der Hauptgrund wäre wohl der folgende: Paare verkörpern Vernachlässigung und Verlassen werden. Ganz ruhig, das ist meine Meinung! Für mich sind Menschen, die in einer Beziehung sind, meist nicht mehr da. Einige Beispiele, mein Vater, in einer Beziehung, nie für mich da, Freunde, die eine Beziehung haben, melden sich nicht, schwärmen nur von anderen und leben in einer anderen Welt.

Ich hasse das, ich verabscheue Päärchen, wenn es solche sind, die einzeln aufhören zu existieren. Wenn man sie nur im Doppelpack trifft und sie, mit jedem Blick, mit jeder Geste ihr Glück zur Schau stellen. Ich fürchte mich unglaublich davor, wenn noch mehr aus meinem Freundeskreis einen Partner finden, denn dann, haben sie keine Zeit mehr für Freundschaften. Ich schiebe Panik, wenn sich Leute mit anderen irgendwie irgendwo treffen, aus Angst, dass sie mit einem Traumpartner zurück kommen und sie micht nicht mehr brauchen.  Damals, mit meinem Ex, war ich immer extrem darum bemüht, meine Freunde zu sehen, da ich nicht zu denen gehören wollte, die Freunde vernachlässigen, nur weil sie eine Beziehung haben. Ich wollte nicht, nach Ende der Beziehung, keine Freunde mehr haben, da ich sie vernachlässigt habe. Gut meine Freundschaften hatten nicht gelitten, dafür die Beziehung, aber das ist egal, die war von Anfang an zum scheitern verurteilt.

Es ist also Herbst und wie schon so oft, wünsche ich mir, nicht allein zu sein, nicht einsam, jemanden zu haben, der verpflichtet ist, bei mir zu sein. Ich will dass, was all die doofen Päärchen haben, nur möchte ich es dann nicht so übertreiben. Ich möchte nur, dass sich jemand um mich sorgt, um ich kümmert, mein Vater tuts ja nicht, meine Freunde haben wichtigeres zu tun, sie geben mir das Gefühl, dass ich im Weg bin, ein Problem bin, alles nur falsch mache.

Kurzum, Päärchen übertreiben es! Wenn ihr glücklich seid, teilt das mit Freunden, nicht damit angeben, bleibt euch treu, denkt über euren Partner hinaus, vernachlässigt nicht euere Freunde, sonst verliert ihr sie. Ihr dürft euch ja gern haben und alles, aber auffressen könnt ihr euch privat! ~Ein Päärchen, welches übertreibt mit zur Schau stellen von Liebe in meiner Gegenwart, Stress pur, ich fühle mich unwohl, extrem unwohl.~

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu motzen hab ich nicht.
~KAIJU~

Die kleinen Dinge im Leben..

..können einem glücklich machen, oder dafür sorgen, dass man in ein Loch fällt. Bei mir wohl eher das zweite. Zur Zeit ist die Welt ziemlich dunkel, alles ist grau, alles ist leblos. Da bin nur ich, das schwarze-klebrige-emotionsverstärkende Etwas und meine sehr schwankenden Gedanken. Ich spreche von sowas wie Stimmungsschwankungen, ausgelöst durch die kleinen Dinge im Leben.

Bei den kleinen Dinge handelt es sich, so wie ich das sehe, um meine Freunde, die keine sind: Einbildung und Überreaktion. Da passieren also kleine Dinge, für den normalen kaum sichtbar, seien das nun Gesten, Zögern beim Sprechen, Nachrichten, keine Nachrichten ~was genau so schlimm sein kann~ oder alles andere.

Beispiel gestern: Mein Grüppchen war fleissig am rumstressen in unserer Whatsappgruppe, wegen der Physikprüfung. Tja am Abend vor der Prüfung habe ich ,um halb 10, nicht sonderlich Lust auf sowas. Ich sage also, dass sie die Bilder von Blättern doch privat schicken sollen, denn ich möchte nicht 100 Fotos von Physikblättern auf meinem Handy haben. ~Wirkt das auf einen von euch zu krass? Auf mich nicht, oder es war bestimmt nicht böse gemeint.~

Und weiter gehts, die Ente schreibt, ich schreibe kurze Antworten, da sie sich ein, für uns beide, recht ungewöhnliches Thema ausgesucht hatte von dem wir beide wissen, dass wir nicht über sowas sprechen/schreiben können. Sie kommt sich also dumm vor, ich ja nicht, tut fast gar nicht weh, zu hören wie toll alle andern sind, wie toll ihr Ex ist. ~Kotzwürg, Tränen in meinen Augen, Angst, Wut, Neid, Hass alles auf einmal.~
Ich versuche also zu erklären, das ich bei diesem Thema nicht viel mehr schreiben kann/will als kurze Antworten um zu zeigen, dass ich weiss worum es geht. Dann meint sie noch was wegen dem, was ich in der Gruppe geschrieben habe, ich will nicht zitieren, doch in meinem Kopf klang es genau so: “ Du bist assozial, es ist dein Fehler, du hast wie immer alles falsch gemacht.“ Ich bin halt verkorkst, wenn es darum geht über meine Erfahrungen mit Jungs zu sprechen, habe ja irgendwie auch Grund dazu. Ich habe sogar geschrieben, dass ich nicht weiss wie ich reagieren soll, damit sie nichts besonderes erwartet. Ich hatte halt keine Lust mich wegen Physik stressen zu lassen. War ja wohl falsch nicht? Sie hat zwar gesagt, es sei alles nur ein Verstärker gewesen und das sie sowieso Kopfweh und alles hätte. Das hatte aber ca eine halbe Stunde noch komplett anders ausgesehen und einen Grund nannte sie mir auch nicht, ich kann ja, Achtung Sarkasmus, Gedanken lesen.

Diese Nachrichten haben mich fertig gemacht, so richtig, obwohl der Rest des Tages sogar ganz in Ordnung war. Doch diese wenigen Worte, sie schmerzten so sehr. Ich ertrage es nicht, wenn irgendwer von anderen schwärmt, die ich nicht kenne, bei ihr hasse ich sowas besonders.
Und dann, heute in der Schule, wie sollte ich mich verhalten? Ich stand gestern tränenüberströmt zitternd in der Küche, ich machte mir eine Bettflasche um Wärme zu bekommen. Dumm nur, das in unserer Küche Messer sind, ich hatte Angst, meine Gedanken schweiften zu den Messern, schweiften zu Bildern von Blut, von Narben, von Schmerz und Bestrafung. Wenn kümmert es denn, bin ja nur ich, ich mache ja eh alles falsch, warum nicht ein zwei Fehler mehr? Wie soll ich also auf die Person reagieren, die mir sowas antut?

Ich weiss, das ihr Leben wohl auch nicht gerade leicht ist momentan, und, da ich ein Herz habe, lösche ich also alles, was ich getippt hatte und schicke ihr dann nicht, was ich ihr sagen wollte. Was soll ich ihr den sagen, das sie überlegen soll, dass sie sich fragen sollte wie sowas auf mich wirkt oder wirken könnte? Soll sie mir sagen was das Problem ist, oder traut sie sich nicht mir zu schreiben, dass ich schuld bin? Ich sag ihr noch das mein Tag im Eimer ist, versteht sie nicht, dass es ihre Schuld war? ~Ich will nur wissen woran ich bin, verdammt, sonst sag ich ja noch mehr Falsches.~ Am liebsten würde ich es einfach allen erzählen, einen dramatischen Auftritt hinlegen und verkünden, dass ich nicht klar komme, mit solchem Verhalten. Wie kann sie mir den Abend versauen, es nicht merken, mich noch mehr anmotzen und dann nicht mal sagen wo das Problem liegt? Und am nächsten Tag soll alles wieder gut sein? Ich meine, es war ja irgenwie alles gut heute, aber ich will keine solche Lüge leben, warum kann sie nicht so mit mir reden, vielleicht auch persönlich, das wir uns nicht immer gegenseitig zerstören?
Ich vergesse sowas nicht, so wie ich seit dem Sommer nicht vergessen kann. Da sind wir zerbrochen, besser gesagt ich, also ich mit ihr, ich wollte nur teilhaben, doch es braucht immer zwei, ich war im Sommer allein, ich war egal. Und nach dem Sommer soll alles in Ordnung sein? Ich fühle mich verarscht, bin ich nur sowas wie ein Schulfreund? Werde ich dir egal, sobald du mich nicht mehr sehen musst?

Ich könnte so viel über sie schreiben, ich könnte auch ihr schreiben, ich könnte erklären, aber es ist mir zu dumm geworden. Ich leide ja nur, ich werde verletzt, sie schafft es auch so bereits all meine wunden Punkte zu drücken und ich kann nichts tun. Machtlos, denn ich bestimme nicht, ich bin fremdgelenkt und ich hasse mich dafür. Wisst ihr, ich gebe ihr keinen Zutritt zu dieser Welt, denn es scheint, als könnte ich nur hier verarbeiten was zwischen uns ist, oder eben nicht ist, sie würde das kaum verstehen, sie fragt ja nicht mal dannach, mein Leben ist ihr egal, genau wie es anfängt mir egal zu werden.
~Was würde sie sagen, könnte sie das lesen? Würde sie es todschweigen, oder verstehen?~

Und so der Knopfkopf spricht, so leben kann ich nicht.
~KAIJU~

Verwirrt und dumm

Die Zeit vergeht, es vergehen Minuten, Stunden Tage. Die Tage fliessen ineinander, die Wochenenden sind verschleiert, unter der Woche ist alles taub, alles verändert. Bin ich hängen geblieben? Habe ich mich noch mehr verloren? Sollte ich es beenden? Dafür ist es doch längst zu spät, nicht? Ich bin da so reingekommen, ich wollte das ja nicht, es sollte sowas wie eine Ausnahme sein. Zu spät, ich lebe dafür, ich lebe, weil es das alles gibt, weil es mir erlaubt, nicht allein zu sein, weil es mir erlaubt eine andere Welt zu sehen, weil ich nicht allein bin. Ich weiss, es ist dumm, ich bin dumm und es ist mir egal.

Egal ob Katze, Hund, Mann oder Frau, ich brauche Nähe, Geborgenheit. Wenn das die Gruppe macht, ist das doch okay, nicht? Die Ente, der Guru, der Pilot, wie soll die kleine Knopfkopf widerstehen? Ich bin da drin, ich weiss, es ist nicht gut, ich weiss, es ist ungesund, ich weiss, ich sollte nicht, aber im Grunde ist es mir egal. Die letzen Wochen verschwimmen, mehr und mehr, Schule, Gespräche, Nachrichten, Prüfungen, was war da, was war da nicht? Ich will nicht hängen geblieben sein, ich will das nicht, ich will nicht aussteigen, denn, so unlogisch das klingt, es ist genau dass, was es mir erlaubt nicht allein zu sein.

Macht nicht so viel Sinn, ich nenne die Dinge ja auch nicht beim Namen, wieso auch. ~Mal im Ernst, ich kenne den grössten Teil meiner Leserschaft nicht, obwohl ihr mich besser zu verstehen scheint, als mancher den ich seit langer Zeit kenne.~ Meine Kratzspur ist beinahe verheilt, da sind nur noch 5 kleine Wunden, jeden Tag kratze ich diese auf, jeden Abend, immer wenn ich alleine bin. Dann sehe ich das Blut, es ist wunderschön, es schmeckt nach Kindheit.
~Ich sehe meinen rechten Arm, ich weiss, wo die Stelle war, die Stelle, die ich aufgekratzt hatte, die Stelle, die heute gezeichnet ist, von einer Narbe, die keiner sieht.~ Wie alle Narben, warum bleiben sie nicht, warum kann ich nicht kaputt aussehen?

Ich habe mit meinem Bruder gesprochen, gerade eben, nicht so oberflächlich, nein er hat erzählt, das ihn morgen eine besuchen kommt, sowas wie ein Date. Sie will reden, er ist offensichtlich verwirrt, kann man ihm ja kaum verübeln. Es ist schön, das wir reden, auch wenn es sich auch ca. 5min am Tag beschränkt. Ob er es weiss? Ob wer weiss, wie ich über die Stänge schlage? Er würde es verstehen, er war nicht besser, ich weiss nicht wie es jetzt aussieht. ~Kenne ich ihn den überhaupt? Kennt er mich? Wie gut kenne ich meine Schwester?~

Ich verstehe die Menschen, die Klingen mögen, ich will nicht lügen, meine Gedanken schweifen oft ab, Richtung Küche, zu den Messern oder Richtung Büro, da wo es Rasierklingen gibt. Da stand ich, vor kurzer Zeit, in meiner Hand ein Skalpell, keine Ahnung woher das kommt. Es war sowas wie ein Test, könnte ich mich schneiden? Ich gehe davon aus, das die Klinge, nicht sonderlich scharf war, denn ich habe keinen Schnitt, zu wenig Druck auf die Klinge ausgeübt. ~Es ging mir ja auch gut, ich wollte mich damals nicht schneiden, ich wollte nur abklären, ob es möglich wäre.~ Und es wäre und ist möglich, aber bisher komme ich gut mit den Wunden klar, die ich nur aufkratzen muss, oder mit den Kratzern unserer Katze, die ich gerne in Kauf nehme. Katzenkratzer sind Wunden, die von der Gesellschaft gesehen und nicht hinterfragt werden. Warum fragt keiner? Ich meine ich sehe die Wunden, sie sind schön, ich kann sie aufkratzen, dann ist da Blut.

Brauche ich das? Brauche ich, die langen Abende, welche nicht gesund sein können? Brauche ich die Katzenkratzer? Muss ich den Wunden, das heilen schwer machen? Muss ich allein sein?

Ich hinterfrage so vieles, ich bin mir nicht sicher, ist da mehr? Wer bin ich? Was will ich? Bin ich überhaupt? Ich bin chnopfchopf, ich will Nähe, Geborgenheit, jemanden an meiner Seite, aber ich bin nicht. ~Alles verschwommen, alles Traumwelt, nichts ist klar, bin ich wie die eine, bin ich wie eine andere, oder bin ich, wie ich mir einrede zu sein?~ Ich bin verwirrt, was empfinde ich denn?

Und so der Knopfkopf spricht, wo bleibt das Licht?
~KAIJU~

Viel mehr als von den andern

Sieht aus, als wäre es gegenteilig, ich suche die Schuld bei ihr und bin überzeugt das sie da ist, allerdings verzeihe ich auch, sie glaubt ich bin der Arsch, ich sei gemein. Was will mir das sagen? Genau, ich bin das Problem, nur ich. Wie soll ich rechtfertigen, das ich so viel erwarte? Wieviel gebe ich den? Ist es genug, kann es genug sein, oder bin wirklich ich der assoziale Teil? Beziehungen pflegen, streiten, versöhnen, doch was bleibt da wirklich? ~Der Teil mit dem Streit war auch mit meinem Ex sehr ausgeprägt.~

Warum fühlen wir, warum geben wir unser Leben in fremde Hände, warum halten die Hände nicht? ~So viele Gedanken in meinem Kopf, doch sie sind nicht düster, obwohl ich hier sitze, meine Wunden aufkratze und mein Blut trinke.~ Warum verlangen wir mehr von einzelnen Personen, wieso ist die Antwort auf die Frage, warum ich solche Dinge nur von ihr will, so schwer zu beantworten, warum ich bei den andern kein Drama mache.

Du bist nah an meinem Herzen, es ist eine Gradwanderung, nur ein Wort ,nur ein Blick ,nur ein Satz und mein Tag ist gebrandmarkt, meine Gedanken schweifen und ich verliere die Kontrolle. Du hast so recht, ich erwarte von dir viel mehr, zu viel? Wie soll ich das sagen? Ich brauche dich, nicht die andern, ich will, dass genau Du da bist, nicht sonstwer, denn mein Kopf will, dass es du bist, egal wie sehr du mich dadurch verletzen kannst. In echt verletze ja wohl ich, ich verletzte dich, ich verletzte mich, und es tut mir leid. Doch weisst du, ich kann nicht vergessen, ich leide an heute, an morgen an gestern. Hoffnung ist so vertrauensseelig wie du, oder umgekehrt.

Und so der Knopfkopf spricht, magst du mich nicht?
~KAIJU~

Sag was anderes

Ich habe mich etwas beruhigt, ich bin nicht mehr so gereizt wie gestern. Im Gegenteil, ich bin recht ruhig, allerdings extrem verwirrt. Und wenn ich ehrlich bin, dann bin ich noch immer sauer. War es ein „Das ist es sehr warscheinlich nicht..“ oder war es das Gegenteil? Ich glaube tatsächlich, bereits verdrängt zu haben was ich gehört habe, da ich es nicht hören möchte.

Ich will was hören, das nicht ganz so einfach ist, wenn mir jemand sagt, was ich bereits weiss, hilft es dann? Ich will nicht hören, dass ich normal bin, ich will nicht normal sein. Ich bin schwach, wenn man das Ganze so simpel betrachtet, zu schwach für das Leben, zu schwach für die Welt. Ich will was schlimmes hören, irgendwas das erklärt warum ich so fühle, irgendwas das mir klar macht, warum ich so bin wie ich bin, ich will einen schäusslichen, hässlichen Namen für das schwarze-klebrige-emotionsverstärkende Etwas. ~Je grässlicher die Diagnose desto besser.~ Schiebt nicht alles auf das erst Beste, verdammt das ist viel zu einfach!

Der Guru war gestern noch bei mir, sie scheint erstaunlich viel zu verstehen, man kann so echt gut reden. Ich konnte mich aufregen, ja genau so war es mir zu Mute. Gestern war halt Katastrophe, ist so ja! Ich wollte nur weg, ich hatte nach Mathe und der dazugehörigen Aggressivität, allerdings in neuem Ausmass,  erneut eine veränderte Wahrnehmung, ich hatte Angst, ich wollte weg, ich wäre sogar heim gegangen! Wenn ich gekonnt hätte, wäre ich gerannt, so weit wie ich gekommen wäre. Sieht mein Leben ab jetzt wirklich so aus? Werde ich täglich solchen Zorn und Hass in mir fühlen, werde ich dannach wie auf Drogen sein, werde ich mich kratzen nur um zu fühlen, werde ich schweigen und wird mir auf ewig übel sein?

Klar, nennen wir es doch ganz einfach Schwäche, Einsamkeit, Normal. ~Ich verstehe die Menschen, die sich Schmerzen zufügen von Tag zu Tag besser.~ Ist ja auch wunderschön, Wunden, Blut, Narben, Schmerzen. Ich bin einsam, danke wusst ich ja noch nicht, sagt mir das doch bitte alle ins Gesicht, auf drei los, sagt mir dann noch, das ich normal bin, genau wie alle andern, nur schwach. Kann nicht einfach mal jemand sagen das ich nicht „gesund“ bin, das ich nicht normal bin? Irgendwas schlimmes, irgendwas das ich den Leuten sagen kann, die so dumm fragen, was den los sei.

Oder sind wir so weit, dass einem niemand glaubt, ich meine so richtig garkeiner? Muss ich meinen Arm jedem zeigen? Muss ich erzählen, das ich den Schmerz wollte, muss ich das öfter machen, damit mir geglaubt wird? Bin ich denn wirklich so allein? Ich glaube manchmal, keine Freunde zu haben, ganz allein zu sein, wirklich allein. Wisst ihr dazu braucht es nur einige Stunden, nicht ein mal, einige Minuten können genügen. Eine einzelne unbedeutende Nachricht kann genügen, ein Wort, ein Bild, eine Serie.

Ich weine, ich fürchte mich, ich hasse, ich habe ein unglaubliches Verlangen zu zerstören. ~Stellt euch das Folgende mit einer zuckersüssen, bitterbösen, ironischen Stimme vor.~ Ich bin ja einfach nur gesund, ich bin normal, das Leben geht halt weiter, ich traure ja nur, es ist alles so einfach, ich bin einfach zu dumm für das Leben, ich verdiene es ja nicht, doch noch weniger verdiene ich den Tod, denn dann würde ich nicht leiden. ~Kotzwürg, die Worte kommen wie von selbst.~

Genug Scheisse für einen Eintrag findet ihr nicht? Ich langweile euch ja bestimmt nur, ist doch nur so n Teenie Ding, die Kleine soll einfach mal auf ihr Leben klar kommen, sich mit ihrem Vater vertragen, den Tod ihrer Mutter verarbeiten, damit leben, dass ihre Schwester in Italien ist und dann auch noch die Schule und alles paken, ganz einfach. Sie soll aufhören, ein Drama zu machen, ist ja eh alles nur wegen der Aufmerksamkeit, das ist doch alles nur Show. ~Danke für das Verständnis Umwelt, jetzt geht es mir so viel besser.~

Und noch der Knopfkopf spricht, bis alles zerbricht.
~KAIJU~

Du

Du bringst mich zum lachen, bringst mich dazu dich zu hassen,

du verwirrst mich mit dem was du sagst, du erhellst meinen Tag.

Du gibst mir einen Grund zum leben, nur um ihn mir wegzunehmen.

Du bist der Grund warum ich weine, wegen dir fühle ich mich alleine.

Wegen dir mache ich weiter, doch bist du ein schlechter Leiter.

Du machst mir Mut, doch tust du mir nicht gut.

All deine guten Taten, haben auch schlechte Seiten.

Doch im Grunde liegt es nicht bei dir, nein, das Zentrum ist bei mir.

Ich schreibe ihm seit gestern, oder besser, er schreibt mir. Ich antworte und frage mich was das soll. Ich meine ich liebe es, wenn man mir schreibt, wenn jemand mir schreibt weil er will, wenn das Interesse da ist, sich mit mir auszutauschen. Ich kann das meinerseits meist schlecht ausdrücken, ich finde nicht den Mut, zu schreiben, ich störe ja sowieso nur. Warum aber genau er mir schreibt, verstehe ich nicht mal im Ansatz. Er schreibt mir und berichtet, dass mit er mit seiner Freundin Schluss macht. Und ich antworte bloss, dass es bestimmt angenehmeres gibt. Was soll man den sagen?
Was soll das? Warum schreibt er, warum erzählt er das, warum fragt er wie es mit Jungs aussieht, warum berichte ich von meiner Talfahrt? Ich könnte verstehen wenn er mich ins Pfefferland wünschen würde, warum auch nicht, ich hätte es doch verdient, gerade er müsste mich doch hassen. Warum hassen: Ich war wohl ein halbes Jahr, die schlechteste Freundin, die ein Mann sich wünschen könnte. ~Heute wäre das alles anders, irgendwie, vielleicht würde ich die Nähe wollen, von andern will ich sie ja auch.~ Was will er? Was will ich?

Gedankensprung: Ich will die Nähe, ja und wie ich sie will. Bekomme ich sie nicht, fehlt es an Wärme, fehlt es an Aufmerksamkeit, dann ist da die Wut, die Eifersucht, die Enttäuschung und der Schmerz. Ich habe Angst, Angst das ich aufwache und dir egal geworden bin, Angst, das ich dir schon egal bin, Angst das du mich nicht mehr magst, Angst fallengelassen zu werden.  ~Erzähl nicht, dass du verstehst, behaupte nicht mich zu kennen, verletze mich nicht.~ Ich brauche die Aufmerksamkeit, ich brauche die Nähe, ich brauche die Bestätigung, ich lebe auf bei Nachrichten, bei Gesprächen, mit jeder Minute Schweigen sterbe ich mehr. Wann werde ich wirklich sterben, wie werde ich sterben, was wird mich töten? ~Düstere Gedanken, Blut, Richtung Tod, Richtung Sterben, Gedanken zum Ausstieg, zur Notbremse.~

Ich komme nicht klar, die Unterhaltungen nach der Schule sind alles, was vermag, mich glücklich sein zu lassen, für eine Weile, doch auch das vergeht. Wie soll ich bis Montag ein Bewerbungsdossier schreiben? Alles zu viel, alles zu schwer, alles zu schaffen?

Und so der Knopfkopf spricht, verstehst du nicht?
~KAIJU~

Ich lebe noch

Ich habe tatsächlich eine Weile nichts berichtet. Die Frage die sich mir nun stellt ist warum. Ich meine ich könnte von meinem aufgekratzen Arm berichten, oder von meinen düsteren Gedanken. Ich könnte von dem Moment sprechen, als ich bemerkte, dass ich nach einem Jahr noch nicht jeden aus der Klasse richtig kenne. Ich könnte berichten, dass ich viel geweint habe, dass ich viel weine. Ich könnte über den Guru berichten und meine Absicht, ihr die Adresse des Blogs zu geben. ~Warum erscheint es mir so viel logischer, meine Adresse dem Guru zu geben, als in Betracht zu ziehen, der Ente bescheid zu sagen?~ Erneut die Frage: Warum?
Das Leben zieht vorbei, ich spatziere nebenher und pake ab und zu eine kleine Gelegenheit. Mehr ist da nicht, Tränen, Stress, Wut aber sobald ein neuer Tag beginnt ist das sowieso egal. Ich könnte so viel berichten, aber warum denn, interessieren tuts ja keinen, stimmts?
~Normalerweise schreiben sich diese Einträge wie von Geisterhand, aber die letzen Tage und heute, klappt das nicht so ganz.~ Ich sitze da, Laptop vor mir und meine Gedanken schweifen in alle Richtungen, kein Wort das ich nicht erzwingen muss. Deshalb schreibe ich erst heute, gestern bin ich kläglich gescheitert.
Ich will nicht weiter denken als bis morgen, ich kann mir nicht einreden, dass ich das alles packe, in meinem Kopf haben sich neue Wege eröffnet, dunkle Wege, Wege zu Blut, wege zu Schmerz. ~Ist das alles nur ein Aufmerksamkeitsding, oder ist es echt und nur eine Frage der Zeit?~
Ich warte auf Nachrichten, ich warte auf Lebenszeichen, ich will, das irgendwer sich meldet, ich bekomme es nicht in meinen Kopf, dass auch ich mich melden könnte.
Ich versteh mich ja selber kaum, und ander können ja kaum verstehen was ich habe, ist ja nur das schwarze-klebrige-emotionsverstärkende Etwas, wird wohl als Schwäche abgetan, interessiert keinen, geht ja allen anderen auch nicht blenden, wieso komme ich also auf die Idee, mich als wichtiger anzusehen?
~Kurze Info: Oktober ist vorbei und ich lebe!! Oktober ist durch und man sieht es nur an meinem Arm! Das ist doch gar nicht so schlecht~Mehr kann ich echt nicht sagen, mein Kopf ist leer, meine Hangelenke schmerzen vom Ninjutsu und ich bin müde. Basta, mehr gibts heute nicht. ~Ich rede mir tatsächlich ein, das sich jemand über mein Gelaber freut, Gott bin ich naiv~
Kurz auf mein Handy gesehen und da war eine Nachricht von meinem Ex, das kann ja was werden, von dem habe ich keine Nachricht erwartet. ~Maybe something to write about..~

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu sagen weiss ich nicht.
~KAIJU~