Archive for April, 2014


Schnauze da oben

Ein ganzer Tag voll mit nichts und doch voll mit allem.

Den Morgen hab ich ganz gut überstanden, was aber keineswegs dazu geführt hätte, das ich nun ganz entspannt bin was das Praktikum angeht. Es sind zwar so wenige Stunden und doch ist mir übel.
Vielleicht sind es zu wenige Stunden? Es ist wie Ferien und das ist schlecht, schlecht weil ich so nur am Tv oder an meinem Laptop bin. So wenig zu tun zu haben, bringt Langeweile und Frust. Ich hasse Langeweile und meine Hände hasse ich auch. Ich hasse den Gedanken 3 Wochen nicht in der Schule zu sein, nur wegen meiner Klasse versteht sich. Wieder Schule will ich aber auch nicht, dann beginnt der Stress mit Vorträgen und Prüfungen und Projekten erneut.

Kotzwürg. Ich will nicht. ~Ich schwanke zwischen losheuelen und mir eine klatschen.~ Es macht mir Angst zu wissen, dass ich so viel Zeit haben werde, denn ich weiss nicht was ich mit der Zeit machen soll. Es macht mich traurig und lässt mich alles hinterfragen, wenn ich nur fernsehe und am Laptop bin.
Aber was den sonst? Wieso mache ich mir so einen Scheiss Stress? Wieso kann ich nicht ganz entspannt geniessen, das ich wenig arbeiten muss? Wieso macht es mir Angst morgen die andere Betreuerin kennen zu lernen? Wieso ertrage ich die Menschen nicht wenn sie bei mir sind, nur um sie, sobald sie nicht mehr da sind, zu vermissen?

Gerade jetzt würde ich mich einfach gerne mit dem Guru, der Ente, dem Piloten und was-weiss-ich-wem, zurücklehnen und ein oder zwei Tüten rauchen. Ich wüsste gerne was so bei anderen abgeht, doch ist zu viel Angst zu fragen.
Es fühlt sich an wie ein Knoten im Hals, obwohl es viel eher ein Knoten im Kopf ist, einfach nicht entspannt und ich mag es nicht. Warum kapiert mein Kopf nicht, dass es sinnlos ist, sich wahnsinnig zu machen, wegen morgen? Es ändert eh nichts, es soll mal kommen wie es halt kommt. Schnauze da oben! ~Dieser Satz passt mir ganz gut.~

Es ist als würde ich nur warten. Warten bis ich nach Hause darf, nur um zu merken, dass es da sinnlos ist. Warten bis mein Vater geht, weil ich ihn und vor allem mich in seiner Gegenwart nicht ertrage. Warten bis mein Bruder zu Bett geht, nur um in Ruhe kiffen zu können. Warten bis die Motivation gefunden ist zum aufstehen, nur um dem Schmerz des Bettes zu entkommen. Nein, ich will nicht.
Schnauze da oben! Du hast dir da was vorgenommen, mach den Scheiss auch, du hast ja Zeit. Das ist dein Projekt, also lass nicht schon den Kopf hängen! Ausserdem hast du darüber nachgedacht wieder Sport zu machen und verdammte Scheisse ja, genau das solltest du tun!

Ich glaube ich geh dann mal in den Wald oder so, ich ertrags nicht.

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu schreiben schaff ich nicht.
~KAIJU~

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Sieh zurück

Morgen beginnt mein 3 wöchiges Praktikum und um ehrlich zu sein, ich habe Angst.
Was wenn eines der Kinder Narben sieht? Was wenn ich in eine unangenehme Situation komme? Was wenn ich ausraste? Oder Panik bekomme?

Wird schon gut gehen. Wie ich letztens irgendwo gelesen habe, und nun auch selbst merke, ist meine Fähigkeit Probleme zu lösen/zu überleben bei 100%.
Du, genau du der das liest: Sieh auf dein Leben zurück, du hast bereits so viel geschafft und so einige Schwierigkeiten überstanden. Sieh auf die letzten Monate, gab es ,zwischen da und jetzt, eine Aufgabe vor der du Angst hattest? Eine Situation von der du glaubtest, sie nicht überstehen zu können?
Ich beglückwünsche dich, denn du hast diese Aufgaben und Situationen gemeistert und bist nun hier.
Denk daran, du hast schon so vieles gemeistert, die nächste Aufgabe sollte auch zu schaffen sein. ~Und wenn es nicht zu gehen scheint, so hole Hilfe, den das ist ganz in Ordnung, ab und an brauchen wir die Unterstützung anderer.~

Wird schon werden, sind ja nicht so viele Stunden.
Auf das die Gedanken mich schlafen lassen.

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu schreiben weiss ich nicht.
~KAIJU~

Nominiert…

Na wer kann sich denken was kommt?

Richtig, es kommt der Liebster Blog Award.

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Vorweg mal die lästigen Regeln, an die ich mich gekonnt nicht halten werde. Entschuldigung aber sonst ist das zu sehr Kettenmailmässig.

1. Schreibe einen Post mit diesem Award, füge das Award-Bild ein und verlinke die Person, die Dir den Award verliehen hat.

2. Beantworte die 11 Fragen (die Dir vom Nominierenden gestellt wurden).

3. Denke Dir selbst weitere 11 Fragen aus (und stelle sie den von Dir Nominierten.)

4. Tagge (also nominiere) 10 Blogger, die unter 200 Leser haben. (Manche schreiben unter 1000, also ist es Dir überlassen wen Du nominierst).

5. Teile den Nominierten mit, dass sie von Dir getaggt wurden, und somit einen Award bekommen haben.

Ich wurde von gingerbreadandnightingale nominiert. Danke dafür nochmal.

Nun zu den Fragen:
1. Warum habt ihr mit dem Bloggen begonnen?

Streng gesehen, aus Langeweile. Ich hatte das Bedürfnis irgendwo erzählen zu können, einfach alles aufschreiben was den Kopf zu sehr beschäftigt.

2. Wo liegt Eure “einsame Insel”, auf die Ihr Euch im Notfall zurückziehen könnt?

Eine einsame Insel in dem Sinne hab ich nicht, wenn ich mich zurückziehen muss, dann bin ich überall, wo es nicht gerade in Strömen regnet oder kalt ist, ganz zufrieden.

3. Welches Land würdet Ihr gerne bereisen?

Australien, definitiv Australien. Jeder der da war, kann nur tolle Geschichten erzählen, das würde ich gerne selbst mal sehen.

4. Was ist Euer probatestes Mittel gegen miese Laune?

Moment ich googel mal probat, nur so zur Sicherheit.

Geeignet also, gut das ergibt Sinn. Es kommt immer darauf an, warum man mies gelaunt ist. Manchmal hilft es Kleider gegen Wände zu schmeissen, manchmal hilft es einem guten Freund zu schreiben und ab und an, hilft nur noch Schlaf.

5. Welche drei Bücher haben Euch bisher am meisten beeindruckt?

Drei einzelne gibts nicht, aber drei ganz tolle Buchreihen.
Harry Potter: Diese Bücher muss man gelesen haben, es lohnt sich.

Eragon: Ebenfalls eine tolle Reihe, kann ich auch nur wärmstens empfehlen.

Der Herr der Ringe: Auch wenn ihr die Filme kennt, nemmt euch die Zeit für die Bücher.
~Sind alles recht bekannte Bücher, ihr kennt sie vielleicht schon, aber mal ehrlich, diese Bücher verdienen es, dass jeder sie liest und sie kennt.~

6. Welche Romanfigur würdet Ihr gerne real kennenlernen?

Ich würde tatsächlich gerne mal Holden Caulfield treffen. Er ist der Hauptcharakter vom Buch: The Catcher in the Rye von J.D. Salinger, welches wir in Englisch gelesen haben. ~Dieses Buch kann ich auch empfehlen.~

7. Über welches Thema würdet Ihr unter keinen Umständen bloggen?

Hm. Ich würde nie über Themen bloggen, die mich nicht interessieren oder zu denen ich keine Meinung habe. Und über Zahnseide, ich würde definitiv nicht über Zahnseide schreiben.

8. Was ist Euer erstrebenswertestes, noch zu erreichendes Ziel?

Mein Plan sieht vor, dass ich in den nächsten Wochen das Gehege meiner Kanninchen etwas aufmotze. Für mich ist das gerade so mein einziges wirkliches Ziel.

9. Wie möchtet Ihr im Alter leben?

Eine Zahl wäre hier nicht schlecht gewesen. Im Alter heisst für mich jetzt mal alt und wenn ich alt bin, tja, dann möchte ich nicht mehr leben.

10. Was bedeutet das Wort “Gemeinschaft” für Euch?

Eine Gruppe von Leuten, die gemeinsam etwas verändern wollen. In dieser Gruppe ist egal ob man gross oder klein, dick oder dünn ist, dem man bildet eine Einheit, weil alle das selbe anstreben.

11. Welchen Haushaltsgegenstand würdet Ihr bei einer Zombie-Apokalypse als Waffe verwenden?

Tolle Frage. Ich mag Zombies. Ein grosses Küchenmesser wäre nicht schlecht, sonst haben wir da nicht so viel geeignetes. ~Wenns nach mir ginge, wäre ich mit einem Katana unterwegs, wie es sich für einen Ninja gehört, da ich aber nur ein Holzkatana besitze, klappt das nicht.

 

So nun zu meinen 11 Fragen:
1. Was wäre für dich der schrecklichste Tod, bzw. die schrecklichste Art zu sterben?

2. Wenn du dir aussuchen könntest, welche erfundene Welt real werden könnte, welche wäre es und warum?

3. Wie stellst du, als Leser, dir die kleine chnopfchopf vor?

4. Gibt es etwas worauf du stolz bist? (Darf auch was ganz banales kleines sein)

5. Findest du, dass die Menschen weitere Planeten besiedeln dürfen/sollen, oder würde der Mensch dort auch nur alles zerstören?

6. Wie hiess dein Lieblingskuscheltier aus deiner Kindheit?

7. Wie lange würdest du wohl in der Zombie-Apokalypse überleben?

8. Was schiebst du seit längerem vor dir her? Sei ehrlich, irgendwas gibts sicher.

9. Wie vielen Blogs folgst du?

10. Wenn du am Computer/Laptop/Handy/Tablet bist, was frisst die meiste Zeit?

11. Hast du schon mal ein Gedicht geschrieben? Würdest du es mit uns teilen?

 

Nun zum Regelbruch: Ich nominiere keine 10 Blogger, allein schon, weil ich nicht weiss, wer diesen Tag schon alles gemacht hat.

Ich möchte also alle bitten, die ,während sie das lesen, irgendwas blaues anhaben, meine Fragen zu beantworten. ~Ausserdem darf jeder, der Zeit und Lust hat, ebenfalls den Tag machen.

Wenn irgendwer grüne Socken trägt während er das liest, bitte ebenfalls mitmachen. (Alle anderen dürfen gerne die Farbe ihrere Socken in den Kommentaren da lassen.)

Und so der Knopfkopf spricht, mehr Antworten gibts nicht.
~KAIJU~

 

Tic Tac..

Tic tac…
Hätte ich eine Uhr, so würde diese ticken, sie hätte den ganzen Tag getickt. Die Zeit läuft..
Nach einigen Startschwierigkeiten habe ich mich aufgemacht, erst Schuhe und neue Faarbe für die Haare kaufen.
Und immer wieder merkt man: Ich mag diese vielen Menschen da draussen nicht.
Seine sieben Sachen in der Reihenfolge zu kaufen, bei der man am wenigsten Menschen in unmittelbarer Nähe hat. Schnell einkaufen, weil man da weg will. Höffliche Verabschiedung die mir selbst schon zu künstlich erscheint. Aufatmen, wenn man den Laden mit der Ware verlässt. Kühle Luft. Schweiss wegwischen. Zorn über den Schweiss eindämmen.

Für meinen Geschmak waren zu viele Leute im einen Laden, weshalb ich die falsche Farbe kaufte.
Ist aber kein Problem, ob nun Kaschmirrot oder Intensivrot,~welches ironischerweise weniger intensiv ist als das Kaschmirrot, wie ich finde~ rot ist rot. Dank dem Ost-Korean-Kid sind meine Haare bereit für Ferien.

Und ansonsten so?
Es ist still.
Seid Stunden.
Und doch laut.
Nicht, dass es still wäre, eher so das ich allein bin.
Allein in der Stille.
Mal in der Realität, mal am Träumen.
Und um diese Stille, diese Leere dieses Alleinsein zu bekämpfen? Spielen, doch es genügt nicht. Essen, doch ich will nicht. Kiffen, doch es bringts nicht.
Ruhe.
Tic Tac

Ich fürchte mich, die nächsten fünf Wochen werden anstrengend. Angst, dass sich keiner meldet.
Angst, nicht zu sprechen, schweigend zu ersticken.
Angst, erneut feststellen zu müssen, das eine Situation nicht so ablief wie geplant.
Angst, das der innere Dämon all seine Macht erhebt und mich zerstört.

Noch bluten die Wunden noch, wenn ich es will, aber was wenn sie es nicht mehr tun?
Will ich, dass sie es nicht mehr tun?

Tic Tac…
Es wird wärmer.
Die Zeit rennt.
Ich erinnere mich noch an die Angst, kein Praktikumsort zu finden, an die Tränen bei der ersten Absage.
Das ist nun längst vergangen. In zwei Wochen beginne ich und das ist mir null bewusst.
~As long as you can hide the cuts from the kids.~

As long as I can hide, well I’m really bad at this.. But noone is talking about self harm and self harming, everyone is pretending it doesn’t exist. But sadly it exists…

Meine Gedanken werden frei, ich lasse sie spielen, ich lasse die Englische Stimme sprechen, wechsle zum Französischen und zum Hochdeutsch, rede innerlich erzähle, erkläre und frage.

Tic Tac…
Die Zeit vergeht, gestern war noch Schule und heute ist es als wären Jahre vergangen.

Und so der Knopfkopf spricht, Zeit bitte vergeh nicht.
~KAIJU~

Busfahrt-Blogingtime

„Der ist ja heiftig. Zeig mal.“ Gemeint ist der Schnitt der aufgrund (zu)kurzer Hosen sichtbar wird.
„Naja“, sage ich und ziehe meine Turnhose weiter nach oben um einen ganzen Block weiterer Wunden zu zeigen. Ich drehe mich noch und zeige auch mein anderes Bein. Ich bin amüsiert und lächle.
„Tut das denn nicht weh?“
Ich zucke die Achseln. Ja es tut weh, immer wieder. Jeder Schnitt, jeder Schritt. Und immer wieder fliesst das Blut. Heilen lassen? Ist nicht. So kratze ich immer und immer wieder, bis der Schnitt blutet oder nicht weiter aufgekratzt werden kann.

~No Angels von Bastille in den Ohren. Busfahrend. Denkend. Lebend. Träumend.~
Und da denk ich mir: Du hast Zeit, schreib einige Zeilen.
Der Tag ging von blanker Wut über Hass zu Tränen und ab und an gab es ein Lachen.

Und so der Knopfkopf spricht, frag nur, zöger nicht.
~KAIJU~