Category: Texte


Meine Gedanken haben sich trotz vieler Versuche nicht Blogtauglich formulieren lassen. Deshalb ein etwas älterer Text aus meiner Sammlung. ~Ich sollte wieder anfangen mehr zu schreiben…~

Du gehst deinen Weg, gibst mir das Gefühl unwichtig zu sein, du sagst komm leb, du lässt mich allein.

Dir geht es gut, du kannst glücklich sein, deine Welt ist bunt, ich fühl mich allein.

Du sagst du bist da für mich, ich kann nicht ohne dich sein, jeder kämpft für sich, ich kämpfe allein.

Ich möchte fühlen das Glück, nicht mehr einsam sein, doch ohne Gegenstück, fühl ich mich so allein.

Du hast mich verraten, wolltest frei sein, hast mich fallen lassen, nun bin ich allein.

Hab dich nicht wieder gefunden, wolltest weg sein, streutest Salz in meine Wunden, schon war ich allein.

Ich suche noch immer, will wieder fröhlich sein, kommt es noch schlimmer, bleibe ich allein?

Maske

All diese Illusionen, all diese Täuschungen, alle die Gesichter, hinter den Masken, all die Lügen, all die verlorene Hoffnung. Wohin führt uns der Weg? Können wir uns je wieder ansehen und ja zu uns sagen, können wir uns erkennen im Spiegel? Die Maske macht uns frei, sie legt es in unsere Hand zu entscheiden, doch sie kann zur Sucht werden, immer öfter greifen wir zu ihr, wir lassen keinen mehr an uns heran.

Zu oft wurden wir enttäuscht, zu oft wurden wir verletzt, zu oft aufgebaut und fallen gelassen. Wir wurden belächelt, man sagte uns, wir wirken depressiv, doch nachgeforscht wurde nie, man glaubte bloss wir seien komisch, man glaubt wir übertreiben. Ist es das, was wir sind? Komische Menschen, die immer eine Maske tragen, nur um den Fragen auszuweichen?

Tragen wir die Maske, um akzeptiert zu werden, um normal zu sein? Was ist den normal? Was unterscheidet uns von all den andern, was macht uns aus, sind wir denn nicht doch alle gleich? Wir wollen ja nicht sein wie die andern, wir verstehen sie nicht, so wie sie uns nicht verstehen, doch wir wollen auch nicht so sein, wie wir sind. Wer wollen wir sein und wie wollen wir sein?

Tragen wir die Maske, weil wir es wollen, oder weil wir es müssen? Tragen wir die Maske um nicht wir sein zu müssen? Wenn wir erzählen, empfinden es alle als schlimm, sie verstehen es nicht, sie glauben wir übertreiben, sie sehen nicht an der Maske vorbei, sie sehen nur, was wir ihnen und uns vorlügen, die Maske.

Wir sind wie leere Hüllen, wir können uns aussen verändern, jedoch nicht im innersten, dens wir laufen davon, wir flüchten, wir wollen nicht so sein wie wir sind. Wir spüren nur den Schmerz, den physischen und den psychischen, nicht anderes mehr. Glück und Freude, sind nur für uns da, um uns genommen zu werden. Müssen wir den Schmerz mit anderem Schmerz betäuben?
Wir können die Kälte sehen, wir können die Dunkelheit hören, wir riechen den Schmerz, wir schmecken die Lügen. Wir nehmen wahr, was anderen verborgen bleibt. Sind wir schlechter als andere Menschen?

Tragen nur wir Masken, oder sind alle davon betroffen? Tragen die normalen Menschen auch eine Maske, wie unterscheiden wir uns wirklich von ihnen? Manche Menschen vermögen durch die Maske hindurch zu sehen, sie können die wahren Menschen erkennen, sie lassen sich nicht täuschen. Woher haben sie diese Gabe, sind sie wie wir, waren sie, wie wir sind? Können sie nur in uns sehen, weil sie das selbe erlebt haben oder erleben?

Ich nehme meine Maske, jeden Morgen, ich setze sie auf, ich verlasse das Haus, ich wandle durch eine Welt voll mit normalen Menschen, sie sind nicht wie wir, wir sind nicht wie sie. Meine Maske bröckelt, sie zerfällt, meine Stirn legt sich in Falten, die Schmerzen dringen nach aussen, ich kann meine Maske nicht mehr lange aufrecht erhalten. Aber sie sehen es nicht, all die normalen Menschen, all die anderen, sie glauben wir übertreiben, sie glauben uns nicht, sie wollen nicht wahrhaben, wie es wirklich um uns steht.

Was braucht es das meine Maske erneut stark wird? Was braucht es das sie fällt?

~KAIJU~

Du

Du bringst mich zum lachen, bringst mich dazu dich zu hassen,

du verwirrst mich mit dem was du sagst, du erhellst meinen Tag.

Du gibst mir einen Grund zum leben, nur um ihn mir wegzunehmen.

Du bist der Grund warum ich weine, wegen dir fühle ich mich alleine.

Wegen dir mache ich weiter, doch bist du ein schlechter Leiter.

Du machst mir Mut, doch tust du mir nicht gut.

All deine guten Taten, haben auch schlechte Seiten.

Doch im Grunde liegt es nicht bei dir, nein, das Zentrum ist bei mir.

Nur 7 Zeilen

In mitten einer Menschenmenge
Ich fürchte mich
Warum verabscheue ich diese Menschen
Meine Stirn liegt in Falten
Panisch schaue ich umher
In mitten einer Menschenmenge
Ich fürchte mich

Dies ist ein Zevenaar, bereits einmal erwähnt auf meinem Blog. ~Leider hat das keinen interessiert, also versuche ich es noch mal.~
Es ist ganz einfach:

1.Zeile: Ein Ort
2. Zeile: Ein Ich-Satz und eine Tätigkeit
3. Zeile: Eine Frage oder ein Vergleich
4. Zeile: Näher heranzoomen (ein Detail)
5. Zeile: Noch näher heranzoomen
1. Zeile wiederholen
2. Zeile wiederholen

Probiert es doch mal aus, es ist kinderleicht und wirkt extrem gut wie ich finde.

Und so der Knopfkopf spricht, was fürchte ich nicht?
~KAIJU~

Glück ist…

… wenn alles stimmt, wenn man nichts an seiner Situation ändern muss. Es ist ein Zustand der Freude, der Zufriedenheit, man kann mit einem Lächeln durch die Welt gehen und nichts kann einem die Laune trüben. Glück ist, wenn nichts anders sein muss, man ist im reinen ist, mit sich und seinem Umfeld. Es braucht nicht viel, auch die kleinen Dinge haben ihren Wert, man sieht all das Schöne und Gute auf der Welt. Glück ist der Zustand, denn ich gerne fühlen würde, es ist das, was ich mir so sehr wünsche, die Möglichkeit alles hinzunehmen, die Möglichkeit ich zu sein und damit klar zu kommen. Glück würde mir erlauben frei zu sein, nicht mehr nachzudenken, Glück würde mir die Hoffnung geben, die ich verloren habe, Glück ist das Ziel.

Und so der Knopfkopf spricht, wirklich glücklich bin ich nicht.
~KAIJU~

Einsam

Einsam, immer allein sein, verletzt, versetzt, abgeschreckt. Angst vor dem Vertrauen, Angst vor der Nähe, doch der Wunsch danach ist gross. Ist es so wie ich denke? Habe ich mein Herz bereits vergeben? Wird es oder wurde es gebrochen? Warum finden andere, egal was sie machen, einen Parter für Zärtlichkeiten? Will ich das auch? Angst! Was wenn ich verletzt werde, oder wenn ich verletze. Ich verdiene es nicht, ich bin allein.
Ich will doch nur Nähe fühlen, Wärem spüren, lieben und geliebt werden.

Doch wenn da Gefühle sind, so verleugne ich diese, will ich wirklich meinen Traumpartner oder einfach irgendeinen Partner, bin ich bereit dafür? Illusionen, Einbildung, Überreaktion, Wünsche, Träume, Hoffnungen, Ängste. Ich will das, was andere haben, ich will glücklich sein, verstanden werden, geliebt mit allen Ecken und Kanten.
Ich bin zu jung für all meine Problem, ich bin zu jung um einsam zu sein, doch bin ich es. Sei es nun Gott, die Götter oder das Schicksal, was auch immer die Dinge bestimmt, es steht auf Kriegsfuss mit mir. Ich habe Angst, ist etwas falsch mit mir? Wenn es bei andern klappt, das egal wo sie sind, sie immer einen Knuddel/Kuschelpartner finden, warum kann das bei mir nicht funktionieren? Muss ich wirklich öfter weg? Es muss ja nicht mal ein Partner für immer sein, es reicht wenn ich aufgebaut werde, ich wünscht es mir so sehr. Nicht mehr allein, nicht mehr einsam sein.

~Oder ich akzeptiere, dass ich als erstes, die Beziehung zu mir selbst in den Griff bekommen sollte. Erst dann sollte ich mich um die verwirrenden anderen Gefühle in mir konzentrieren.~

Und so der Knopfkopf spricht, ganz verlassen bin ich nicht.
~KAIJU~

Hoch-Tief

Nach jedem Hoch kommt ein Tief, beim Wetter, bei Diäten und besonders bei dem Gemüt eines Menschen. So bin auch ich wieder in einem Low. ~Aber noch keine Tränen, alles nur gleichgültig.~
Dazu 2 kleine Texte:
Ich fliege, hoch hinaus, bin nicht mehr gebunden, bin frei, den harten, kalten Boden lass ich zurück. Wir sind erneut vereint, nichts wollte ich mehr. Ich fliege höher und höher um mit dir zu sein. Lass mich nicht allein, sonst falle ich, ich falle und falle, hinab in die Dunkelheit, bis ich auf dem nackten, kalten Boden aufpralle und dort zerbreche, den schon ein einziger Fall wäre mein Ende. Lass es nicht zu, lass uns gemeinsam fliegen, gemeinsam nie mehr einsam, mit dir für immer. Der Dunkelheit fern bleibend, lebend im Glück, frei vom Boden, frei vom Druck.
Das war Nummer eins.
Nummer zwei:
Die Tage ziehen vorbei, schwebe hoch um dann zu fallen. Habe den Halt verloren, zurück zur Dunkelheit, ich falle. Ich rausche schnell in die Tiefe, die Luft zieht zu schnell vorbei, um sie atmen zu können. Sehe keinen Boden und ich falle, falle, falle bis auf den Grund meines Seins. Ich ersticke, ich atme schwer, ich falle.
Der Knall auf den Boden wird mich zerschmettern, ich werde zerbersten, in tausend Stücke zerspringen. Irreparabel. Verletzt. Dem Tode geweiht.
Ich falle.
Kritik ist erwünscht. ~Aber seid gnädig, bin in einem Tief.~
Ausserdem erstes mal vom Handy bloggen, verzeiht mir Schreibfehler.
~Ich lenke mich dann mal von dem Tag ab, zwei Prüfungen nacheinander, zu veil für mich.~

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu motzen hab ich nicht.
~KAIJU~

Zerstört

Blut tropft von den Händen, fliesst aus der Seele. Gebrochen, zerstört, verwundet, krank, verrückt. Keinen Ausweg, verlassen, entäuscht, hoffnungslos, leer. Allein, auf sich gestellt, keine Hilfe, nur Ausreden, kein Kontakt. Energielos, Schatten meiner einstigen selbst, Hülle ohne Leben, auf dem Pfad hin zum Tod.

Ein kleiner Text aus schlechteren Zeiten, doch die Zeiten scheinen mich einzuholen, nie zu enden und ewig zu währen.

Ich kämpfe noch und glaube doch, nicht wirklich an ein Ende.

Ich hoffe noch und sicher doch, das Ende kommt näher.

Ich lache noch und weine doch, denn es wird enden.
Ich lebe noch und weiss doch, es wird nicht ewig währen.

Ich lebe noch und sehe doch, es ist nicht dasselbe.

Ich atme noch und ertrinke doch, denn ich bin in tiefen Wassern.

Ich sehe noch und erblinde doch, alles wird dunkel.

Ich flehe noch und leide doch, es wird nicht so sein.

Ich gehe noch und fühle, doch der Schmerz bleibt.

Ich träume noch und lebe doch, in der bitteren Realität.

Ich rede noch und schweige doch, denn zu sagen hab ich nichts.

Ich gewinne noch und verliere doch, weil der Gewinn nicht zählt.

Ich wandle noch und sterbe doch, mein Inneres zerfällt.

Ich wollte noch und probierte, doch das Ziel bleibt fern.

Ich schreibe noch und ende doch, als einer von Millionen.

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu klagen hab ich nicht.

~Knopfkopf Ende~

Hitze

Hier ein kleiner Text, den ich meinen Fingern entlocken konnte. Ich habe diesen gerade geschrieben, um halb 12 am Morgen. Noch in Schlafklamotten. Ich freue mich extrem über jegliche Kritik.

Die Temperaturen steigen ins Unzumutbare, ich verkrieche mich, verstecke mich vor der Hitze, doch sie findet mich trotzdem. Sie öffnet meine Tür und kommt herein, unerträglich heiss, sie lässt mich schmelzen, zergehen wie Butter im Ofen. Sie entzieht mir alle Kraft, saugt mein Energie ab und lässt mich zurück wie einen toten Fisch.

Alles was ich versuche um mir Kühlung zu verschaffen, wird von der Hitze gnadenlos eliminiert. Das Wasser welches ich getrunken habe, entrinnt mir, die sonst kühle Dunkelheit wird zur Sauna. Vor einiger Zeit, als das kühle Weiss noch lag, habe ich mir nichts sehnlicher gewünscht als etwas Sonne und Wärme, jetzt wo wir Hitze und erbarmungslose Sonne habe, würde ich viel geben für einen Tag Schnee.

Der Schlaf wird auch geraubt, auch wenn alle Fenster geöffnet sind, in der Nacht, als Einladung für die kühle Luft, nicht einmal dann wird es kalt genug um gut zu schlafen. Am Abend findet man den Schlaf nicht, oder der Schlaf findet einen nicht, und am Morgen ist es vorbei mit der Ruhe, lange bevor der Körper sich wirklich erholt hat.

Der Schweiss fliesst in Strömen, wie kleine Bäche die durch eine Felslandschaft fliessen, rinnt er mir über das Gesicht. Das Wasser, das in den Flüssen, Meeren und Seen ist, ist noch das Einzige, das Kühlung zu geben vermag. Das Wasser in Freibädern ist schon zu heiss, die Duschen taugen noch zur Kühlung, doch das Wasser in den Becken ist warm, zu warm zum kühlen.

Die Luft steht, alles wartet auf etwas Wind, oder ein Gewitter, Hauptsache es lässt für einen Moment die Hitze vergessen, oder sie zumindest etwas angenehmer machen.

Und während ich hier denke und schreibe, wachsen die Temperaturen, meine Türe öffnet sich, die Wärme kommt näher und näher, sie macht mich träge, zehrt an meiner Kraft und sie lässt meine Gedanken flüssig werden und durch die Poren, auf meiner Stirn, heraus sickern.

HitzeDa ich dank meinem Zwilling nun weiss, wie man Bilder einfügt noch ein kleines Bild.

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu motzen hab ich nicht. ~Zumindest für heute :P~

~Knopfkopf Ende~