Tag Archive: allein


Tic Tac..

Tic tac…
Hätte ich eine Uhr, so würde diese ticken, sie hätte den ganzen Tag getickt. Die Zeit läuft..
Nach einigen Startschwierigkeiten habe ich mich aufgemacht, erst Schuhe und neue Faarbe für die Haare kaufen.
Und immer wieder merkt man: Ich mag diese vielen Menschen da draussen nicht.
Seine sieben Sachen in der Reihenfolge zu kaufen, bei der man am wenigsten Menschen in unmittelbarer Nähe hat. Schnell einkaufen, weil man da weg will. Höffliche Verabschiedung die mir selbst schon zu künstlich erscheint. Aufatmen, wenn man den Laden mit der Ware verlässt. Kühle Luft. Schweiss wegwischen. Zorn über den Schweiss eindämmen.

Für meinen Geschmak waren zu viele Leute im einen Laden, weshalb ich die falsche Farbe kaufte.
Ist aber kein Problem, ob nun Kaschmirrot oder Intensivrot,~welches ironischerweise weniger intensiv ist als das Kaschmirrot, wie ich finde~ rot ist rot. Dank dem Ost-Korean-Kid sind meine Haare bereit für Ferien.

Und ansonsten so?
Es ist still.
Seid Stunden.
Und doch laut.
Nicht, dass es still wäre, eher so das ich allein bin.
Allein in der Stille.
Mal in der Realität, mal am Träumen.
Und um diese Stille, diese Leere dieses Alleinsein zu bekämpfen? Spielen, doch es genügt nicht. Essen, doch ich will nicht. Kiffen, doch es bringts nicht.
Ruhe.
Tic Tac

Ich fürchte mich, die nächsten fünf Wochen werden anstrengend. Angst, dass sich keiner meldet.
Angst, nicht zu sprechen, schweigend zu ersticken.
Angst, erneut feststellen zu müssen, das eine Situation nicht so ablief wie geplant.
Angst, das der innere Dämon all seine Macht erhebt und mich zerstört.

Noch bluten die Wunden noch, wenn ich es will, aber was wenn sie es nicht mehr tun?
Will ich, dass sie es nicht mehr tun?

Tic Tac…
Es wird wärmer.
Die Zeit rennt.
Ich erinnere mich noch an die Angst, kein Praktikumsort zu finden, an die Tränen bei der ersten Absage.
Das ist nun längst vergangen. In zwei Wochen beginne ich und das ist mir null bewusst.
~As long as you can hide the cuts from the kids.~

As long as I can hide, well I’m really bad at this.. But noone is talking about self harm and self harming, everyone is pretending it doesn’t exist. But sadly it exists…

Meine Gedanken werden frei, ich lasse sie spielen, ich lasse die Englische Stimme sprechen, wechsle zum Französischen und zum Hochdeutsch, rede innerlich erzähle, erkläre und frage.

Tic Tac…
Die Zeit vergeht, gestern war noch Schule und heute ist es als wären Jahre vergangen.

Und so der Knopfkopf spricht, Zeit bitte vergeh nicht.
~KAIJU~

Wie gelähmt

Wie gelähmt, so fühle ich mich, leer, kalt, einsam, eingesperrt, isoliert, allein, unwichtig. Mein Leben wird stiller, meine Gedanken nehmen viel Platz ein. Ich bin leer und doch voll, voll Hass, voll Entäuschung, voll mit Wut. Unglaublich schwer, alles, das Leben, das Bewegen, das Atmen.

In meinem Kopf formen sich mehr und mehr Pläne, es entstehen fixere Ideen. Ich kann teile meiner Arme spühren, Schmerzen in den Handgelenken und auf den Unterarmen. Ich habe Angst, gerade jetzt. Ich lösche Zeilen, ich kann meine Gedanken nicht ordnen. Der dritte Versuch zu schreiben. Ich war doch ferig mit dem Eintrag, über 600 Wörter und dann, doch nicht, nicht zufrieden, schlecht geschrieben, zu chaotisch. Schnell waren die Zeilen weg, löschen ist einiges einfacher.

Der Fakt, dass ich am dritten Versuch bin, macht mich fertig. In mir steigt viel mehr Wut als notwendig auf, warum kann ich dass den verdammt noch mal nicht? Wieso kann ich das alles hier nicht?

Warum muss das Leben so schwer sein, der Körper so leer sein, die Gedanken destruktiv und die Einstellung negativ?
Wohin soll das Leben bringen, zu jedem Schritte muss man mich zwingen, der Antrieb ist weit fort und die Motivation ist auch dort.
Ich fühle den Schmerz, im Arm wie im Herz, ich breche innerlich in Stücke, bin nur noch die Verrückte.
Das Atmen ist so anstrengend, alles wirkt einengend, ich kann hier nicht bleiben, kann das nicht beschreiben…

Die Worte wollen nicht, die Gedanken auch nicht, die Gefühle verweigern den Dienst und auch der Körper packt noch Beschwerden drauf. Das Leben macht unglaublichen Spass…

Und so der Knopfkopf spricht, mehr schreiben kann ich nicht.
~KAIJU~

Meine Gedanken haben sich trotz vieler Versuche nicht Blogtauglich formulieren lassen. Deshalb ein etwas älterer Text aus meiner Sammlung. ~Ich sollte wieder anfangen mehr zu schreiben…~

Du gehst deinen Weg, gibst mir das Gefühl unwichtig zu sein, du sagst komm leb, du lässt mich allein.

Dir geht es gut, du kannst glücklich sein, deine Welt ist bunt, ich fühl mich allein.

Du sagst du bist da für mich, ich kann nicht ohne dich sein, jeder kämpft für sich, ich kämpfe allein.

Ich möchte fühlen das Glück, nicht mehr einsam sein, doch ohne Gegenstück, fühl ich mich so allein.

Du hast mich verraten, wolltest frei sein, hast mich fallen lassen, nun bin ich allein.

Hab dich nicht wieder gefunden, wolltest weg sein, streutest Salz in meine Wunden, schon war ich allein.

Ich suche noch immer, will wieder fröhlich sein, kommt es noch schlimmer, bleibe ich allein?

Beziehungen

Es ist Herbst, und ich bin mir sicher, jeder kennt dieses Gefühlt, wenn es draussen kalt ist und man nur drinnen bleiben möchte. Und weil Herbst ist, wünschen wir uns nicht allein zu sein, einen Partner zu haben und gemeinsam den Winter zu überstehen. Wie schön wäre es, in den Armen eines andern zu liegen, seine Wärme zu spüren und einfach nicht alleine sein. ~Erkennt sich da jemand?~

Es gibt bereits einige, die einen Partner gefunden haben, folglich laufen diese Menschen als Paar durch die Welt. Es ist wie eine Epidemie, sie sind überall und können gar nicht genug Nähe und Liebe von einander bekommen. ~Kotzwürg.~ Es ist ja irgendwie schön süss, aber trotzdem hasse ich sie, da sie genau das zu haben scheinen, was so mancher Single auch gerne hätte. Nichts macht einem mehr bewusst, wie alleine und einsam man ist, als ein glückliches Paar.  Ich hasse sie aber nur teilweise deswegen. Der Hauptgrund wäre wohl der folgende: Paare verkörpern Vernachlässigung und Verlassen werden. Ganz ruhig, das ist meine Meinung! Für mich sind Menschen, die in einer Beziehung sind, meist nicht mehr da. Einige Beispiele, mein Vater, in einer Beziehung, nie für mich da, Freunde, die eine Beziehung haben, melden sich nicht, schwärmen nur von anderen und leben in einer anderen Welt.

Ich hasse das, ich verabscheue Päärchen, wenn es solche sind, die einzeln aufhören zu existieren. Wenn man sie nur im Doppelpack trifft und sie, mit jedem Blick, mit jeder Geste ihr Glück zur Schau stellen. Ich fürchte mich unglaublich davor, wenn noch mehr aus meinem Freundeskreis einen Partner finden, denn dann, haben sie keine Zeit mehr für Freundschaften. Ich schiebe Panik, wenn sich Leute mit anderen irgendwie irgendwo treffen, aus Angst, dass sie mit einem Traumpartner zurück kommen und sie micht nicht mehr brauchen.  Damals, mit meinem Ex, war ich immer extrem darum bemüht, meine Freunde zu sehen, da ich nicht zu denen gehören wollte, die Freunde vernachlässigen, nur weil sie eine Beziehung haben. Ich wollte nicht, nach Ende der Beziehung, keine Freunde mehr haben, da ich sie vernachlässigt habe. Gut meine Freundschaften hatten nicht gelitten, dafür die Beziehung, aber das ist egal, die war von Anfang an zum scheitern verurteilt.

Es ist also Herbst und wie schon so oft, wünsche ich mir, nicht allein zu sein, nicht einsam, jemanden zu haben, der verpflichtet ist, bei mir zu sein. Ich will dass, was all die doofen Päärchen haben, nur möchte ich es dann nicht so übertreiben. Ich möchte nur, dass sich jemand um mich sorgt, um ich kümmert, mein Vater tuts ja nicht, meine Freunde haben wichtigeres zu tun, sie geben mir das Gefühl, dass ich im Weg bin, ein Problem bin, alles nur falsch mache.

Kurzum, Päärchen übertreiben es! Wenn ihr glücklich seid, teilt das mit Freunden, nicht damit angeben, bleibt euch treu, denkt über euren Partner hinaus, vernachlässigt nicht euere Freunde, sonst verliert ihr sie. Ihr dürft euch ja gern haben und alles, aber auffressen könnt ihr euch privat! ~Ein Päärchen, welches übertreibt mit zur Schau stellen von Liebe in meiner Gegenwart, Stress pur, ich fühle mich unwohl, extrem unwohl.~

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu motzen hab ich nicht.
~KAIJU~

Verwirrt und dumm

Die Zeit vergeht, es vergehen Minuten, Stunden Tage. Die Tage fliessen ineinander, die Wochenenden sind verschleiert, unter der Woche ist alles taub, alles verändert. Bin ich hängen geblieben? Habe ich mich noch mehr verloren? Sollte ich es beenden? Dafür ist es doch längst zu spät, nicht? Ich bin da so reingekommen, ich wollte das ja nicht, es sollte sowas wie eine Ausnahme sein. Zu spät, ich lebe dafür, ich lebe, weil es das alles gibt, weil es mir erlaubt, nicht allein zu sein, weil es mir erlaubt eine andere Welt zu sehen, weil ich nicht allein bin. Ich weiss, es ist dumm, ich bin dumm und es ist mir egal.

Egal ob Katze, Hund, Mann oder Frau, ich brauche Nähe, Geborgenheit. Wenn das die Gruppe macht, ist das doch okay, nicht? Die Ente, der Guru, der Pilot, wie soll die kleine Knopfkopf widerstehen? Ich bin da drin, ich weiss, es ist nicht gut, ich weiss, es ist ungesund, ich weiss, ich sollte nicht, aber im Grunde ist es mir egal. Die letzen Wochen verschwimmen, mehr und mehr, Schule, Gespräche, Nachrichten, Prüfungen, was war da, was war da nicht? Ich will nicht hängen geblieben sein, ich will das nicht, ich will nicht aussteigen, denn, so unlogisch das klingt, es ist genau dass, was es mir erlaubt nicht allein zu sein.

Macht nicht so viel Sinn, ich nenne die Dinge ja auch nicht beim Namen, wieso auch. ~Mal im Ernst, ich kenne den grössten Teil meiner Leserschaft nicht, obwohl ihr mich besser zu verstehen scheint, als mancher den ich seit langer Zeit kenne.~ Meine Kratzspur ist beinahe verheilt, da sind nur noch 5 kleine Wunden, jeden Tag kratze ich diese auf, jeden Abend, immer wenn ich alleine bin. Dann sehe ich das Blut, es ist wunderschön, es schmeckt nach Kindheit.
~Ich sehe meinen rechten Arm, ich weiss, wo die Stelle war, die Stelle, die ich aufgekratzt hatte, die Stelle, die heute gezeichnet ist, von einer Narbe, die keiner sieht.~ Wie alle Narben, warum bleiben sie nicht, warum kann ich nicht kaputt aussehen?

Ich habe mit meinem Bruder gesprochen, gerade eben, nicht so oberflächlich, nein er hat erzählt, das ihn morgen eine besuchen kommt, sowas wie ein Date. Sie will reden, er ist offensichtlich verwirrt, kann man ihm ja kaum verübeln. Es ist schön, das wir reden, auch wenn es sich auch ca. 5min am Tag beschränkt. Ob er es weiss? Ob wer weiss, wie ich über die Stänge schlage? Er würde es verstehen, er war nicht besser, ich weiss nicht wie es jetzt aussieht. ~Kenne ich ihn den überhaupt? Kennt er mich? Wie gut kenne ich meine Schwester?~

Ich verstehe die Menschen, die Klingen mögen, ich will nicht lügen, meine Gedanken schweifen oft ab, Richtung Küche, zu den Messern oder Richtung Büro, da wo es Rasierklingen gibt. Da stand ich, vor kurzer Zeit, in meiner Hand ein Skalpell, keine Ahnung woher das kommt. Es war sowas wie ein Test, könnte ich mich schneiden? Ich gehe davon aus, das die Klinge, nicht sonderlich scharf war, denn ich habe keinen Schnitt, zu wenig Druck auf die Klinge ausgeübt. ~Es ging mir ja auch gut, ich wollte mich damals nicht schneiden, ich wollte nur abklären, ob es möglich wäre.~ Und es wäre und ist möglich, aber bisher komme ich gut mit den Wunden klar, die ich nur aufkratzen muss, oder mit den Kratzern unserer Katze, die ich gerne in Kauf nehme. Katzenkratzer sind Wunden, die von der Gesellschaft gesehen und nicht hinterfragt werden. Warum fragt keiner? Ich meine ich sehe die Wunden, sie sind schön, ich kann sie aufkratzen, dann ist da Blut.

Brauche ich das? Brauche ich, die langen Abende, welche nicht gesund sein können? Brauche ich die Katzenkratzer? Muss ich den Wunden, das heilen schwer machen? Muss ich allein sein?

Ich hinterfrage so vieles, ich bin mir nicht sicher, ist da mehr? Wer bin ich? Was will ich? Bin ich überhaupt? Ich bin chnopfchopf, ich will Nähe, Geborgenheit, jemanden an meiner Seite, aber ich bin nicht. ~Alles verschwommen, alles Traumwelt, nichts ist klar, bin ich wie die eine, bin ich wie eine andere, oder bin ich, wie ich mir einrede zu sein?~ Ich bin verwirrt, was empfinde ich denn?

Und so der Knopfkopf spricht, wo bleibt das Licht?
~KAIJU~

Sag was anderes

Ich habe mich etwas beruhigt, ich bin nicht mehr so gereizt wie gestern. Im Gegenteil, ich bin recht ruhig, allerdings extrem verwirrt. Und wenn ich ehrlich bin, dann bin ich noch immer sauer. War es ein „Das ist es sehr warscheinlich nicht..“ oder war es das Gegenteil? Ich glaube tatsächlich, bereits verdrängt zu haben was ich gehört habe, da ich es nicht hören möchte.

Ich will was hören, das nicht ganz so einfach ist, wenn mir jemand sagt, was ich bereits weiss, hilft es dann? Ich will nicht hören, dass ich normal bin, ich will nicht normal sein. Ich bin schwach, wenn man das Ganze so simpel betrachtet, zu schwach für das Leben, zu schwach für die Welt. Ich will was schlimmes hören, irgendwas das erklärt warum ich so fühle, irgendwas das mir klar macht, warum ich so bin wie ich bin, ich will einen schäusslichen, hässlichen Namen für das schwarze-klebrige-emotionsverstärkende Etwas. ~Je grässlicher die Diagnose desto besser.~ Schiebt nicht alles auf das erst Beste, verdammt das ist viel zu einfach!

Der Guru war gestern noch bei mir, sie scheint erstaunlich viel zu verstehen, man kann so echt gut reden. Ich konnte mich aufregen, ja genau so war es mir zu Mute. Gestern war halt Katastrophe, ist so ja! Ich wollte nur weg, ich hatte nach Mathe und der dazugehörigen Aggressivität, allerdings in neuem Ausmass,  erneut eine veränderte Wahrnehmung, ich hatte Angst, ich wollte weg, ich wäre sogar heim gegangen! Wenn ich gekonnt hätte, wäre ich gerannt, so weit wie ich gekommen wäre. Sieht mein Leben ab jetzt wirklich so aus? Werde ich täglich solchen Zorn und Hass in mir fühlen, werde ich dannach wie auf Drogen sein, werde ich mich kratzen nur um zu fühlen, werde ich schweigen und wird mir auf ewig übel sein?

Klar, nennen wir es doch ganz einfach Schwäche, Einsamkeit, Normal. ~Ich verstehe die Menschen, die sich Schmerzen zufügen von Tag zu Tag besser.~ Ist ja auch wunderschön, Wunden, Blut, Narben, Schmerzen. Ich bin einsam, danke wusst ich ja noch nicht, sagt mir das doch bitte alle ins Gesicht, auf drei los, sagt mir dann noch, das ich normal bin, genau wie alle andern, nur schwach. Kann nicht einfach mal jemand sagen das ich nicht „gesund“ bin, das ich nicht normal bin? Irgendwas schlimmes, irgendwas das ich den Leuten sagen kann, die so dumm fragen, was den los sei.

Oder sind wir so weit, dass einem niemand glaubt, ich meine so richtig garkeiner? Muss ich meinen Arm jedem zeigen? Muss ich erzählen, das ich den Schmerz wollte, muss ich das öfter machen, damit mir geglaubt wird? Bin ich denn wirklich so allein? Ich glaube manchmal, keine Freunde zu haben, ganz allein zu sein, wirklich allein. Wisst ihr dazu braucht es nur einige Stunden, nicht ein mal, einige Minuten können genügen. Eine einzelne unbedeutende Nachricht kann genügen, ein Wort, ein Bild, eine Serie.

Ich weine, ich fürchte mich, ich hasse, ich habe ein unglaubliches Verlangen zu zerstören. ~Stellt euch das Folgende mit einer zuckersüssen, bitterbösen, ironischen Stimme vor.~ Ich bin ja einfach nur gesund, ich bin normal, das Leben geht halt weiter, ich traure ja nur, es ist alles so einfach, ich bin einfach zu dumm für das Leben, ich verdiene es ja nicht, doch noch weniger verdiene ich den Tod, denn dann würde ich nicht leiden. ~Kotzwürg, die Worte kommen wie von selbst.~

Genug Scheisse für einen Eintrag findet ihr nicht? Ich langweile euch ja bestimmt nur, ist doch nur so n Teenie Ding, die Kleine soll einfach mal auf ihr Leben klar kommen, sich mit ihrem Vater vertragen, den Tod ihrer Mutter verarbeiten, damit leben, dass ihre Schwester in Italien ist und dann auch noch die Schule und alles paken, ganz einfach. Sie soll aufhören, ein Drama zu machen, ist ja eh alles nur wegen der Aufmerksamkeit, das ist doch alles nur Show. ~Danke für das Verständnis Umwelt, jetzt geht es mir so viel besser.~

Und noch der Knopfkopf spricht, bis alles zerbricht.
~KAIJU~

Einsam

Einsam, immer allein sein, verletzt, versetzt, abgeschreckt. Angst vor dem Vertrauen, Angst vor der Nähe, doch der Wunsch danach ist gross. Ist es so wie ich denke? Habe ich mein Herz bereits vergeben? Wird es oder wurde es gebrochen? Warum finden andere, egal was sie machen, einen Parter für Zärtlichkeiten? Will ich das auch? Angst! Was wenn ich verletzt werde, oder wenn ich verletze. Ich verdiene es nicht, ich bin allein.
Ich will doch nur Nähe fühlen, Wärem spüren, lieben und geliebt werden.

Doch wenn da Gefühle sind, so verleugne ich diese, will ich wirklich meinen Traumpartner oder einfach irgendeinen Partner, bin ich bereit dafür? Illusionen, Einbildung, Überreaktion, Wünsche, Träume, Hoffnungen, Ängste. Ich will das, was andere haben, ich will glücklich sein, verstanden werden, geliebt mit allen Ecken und Kanten.
Ich bin zu jung für all meine Problem, ich bin zu jung um einsam zu sein, doch bin ich es. Sei es nun Gott, die Götter oder das Schicksal, was auch immer die Dinge bestimmt, es steht auf Kriegsfuss mit mir. Ich habe Angst, ist etwas falsch mit mir? Wenn es bei andern klappt, das egal wo sie sind, sie immer einen Knuddel/Kuschelpartner finden, warum kann das bei mir nicht funktionieren? Muss ich wirklich öfter weg? Es muss ja nicht mal ein Partner für immer sein, es reicht wenn ich aufgebaut werde, ich wünscht es mir so sehr. Nicht mehr allein, nicht mehr einsam sein.

~Oder ich akzeptiere, dass ich als erstes, die Beziehung zu mir selbst in den Griff bekommen sollte. Erst dann sollte ich mich um die verwirrenden anderen Gefühle in mir konzentrieren.~

Und so der Knopfkopf spricht, ganz verlassen bin ich nicht.
~KAIJU~

Ich hatte gehofft weinen zu können, doch ich konnte es nicht, mehr als feuchte Augen liegen momentan nicht drin. Weinen? Warum? Ich begleitete meine Schwester ein Stück auf ihrem Weg nach Italien, wo sie ein Jahr bleiben wird.~Ein Jahr ohne meine Schwester, wie wird das enden?~ Zu sehen wie sie sich von ihrem Freund verabschiedete war ziemlich emotional, doch meine Augen wollten keine Träne losschicken. Als ich sie dann verabschiedete, im Wissen, sie wohl länger nicht wieder zu sehen, auch da keine Tränen. ~Ich weiss nicht ob das gut ist, warum kann ich nicht mehr weinen?~
Danach in den Zug, zwei Banhöfe zu früh ausgestiegen, Ankerbuch gekauft. Ich musste das ja beinahe machen, ich hatte Geld und den Willen mir Irgendwas zu kaufen, also warum nicht etwas das ich sowieso brauche.
Das Ankerbuch ist recht klein, kein bisschen farbig, aber es gefällt mir, mit den Blumen, welche es zieren und wenn man es anfässt kann man das Muster, die Formen der Blumen spüren. Ich werde es wohl bei meinen Freunden mal rumreichen, dann können die etwas nettes/schönes reinschreiben, den ich bin zu leer für fröhliche Gedanken. Fotos werden da auch rein kommen, aber die muss ich erst ausdrucken gehen, das kann dauern.Buch gekauft, bei einem Fotodrucker vorbeigeschaut, zum Banhof in den Zug, wieder raus aus dem Zug, zurück zu den Läden. Tabak gekauft und dann mit dem Zug zum richtigen Banhof. Dort erneut in einen Laden, dor habe ich mir eine Yogamatte gekauft, meinem Rücken zuliebe. Dann auf den Bus und Heim.
Es ist Wochenende, jeder liebt Wochenenden, aber ich mag sie nicht sonderlich. Klar, kein Stress mehr von den Lehrern, aber auch keine Kollegen mehr um mich. Samstag und ich habe nichts vor, garnichts. Das Verabschieden meiner Schwester zähl ich mal nicht als was vorhaben. Ich hasse es, ich hasse das Gefühl am Samstag alleine zu sein. Will den keiner mit mir zu tun haben? Ich hasse es, ich bin allein, ich fühle mich einsam und verlassen, ich beginne zu denken, zu hassen, zu fallen.
Ich freue mich mal auf morgen, wird schon besser sein, da bin ich ja nicht allein. Logischerweise bin ich Sonntags öfter verabredet als Samstags. ~Macht Sinn oder?~
Schönes Wochenende euch allen, ihr habt bestimmt bessere Laune und mehr zu tun als ich.

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu klagen hab ich nicht.
~KAIJU~

Nicht allein sein

Das Wochenende war echt Balsam für meine Seele. Freitag nach der Schule zur Psychologin, Samstag zur Ente und am Abend in den Zirkus des Piloten, der Guru war auch dabei. Nach der Vorstellung und dem entspannten Beisammensein zur Wohnung des Gurus. Dort mit Walgesang mit Musik und einem Video von Meeresschildkröten eingeschlafen.
Es ist echt herrlich nicht allein zu sein, es ist schön das Gefühl zu bekommen, dass man wichtig ist. Hätte ich dieses Wochenende Daheim bleiben müssen, wäre ich durchgedreht, hätte zu viel nachgedacht und wäre erneut sauer auf alles und jeden. ~Meine Freunde sind das was mich am Leben erhält, sie sind fast wichtiger als Familie, sie akzeptieren mehr.~
Morgen wieder in die Schule, auch kein Problem, solange ich nicht alleine bin, gehe ich überall hin. Ein richtig gutes Wochenende würde ich sagen.

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu berichten hab ich nicht.~KAIJU~

Zerstört

Blut tropft von den Händen, fliesst aus der Seele. Gebrochen, zerstört, verwundet, krank, verrückt. Keinen Ausweg, verlassen, entäuscht, hoffnungslos, leer. Allein, auf sich gestellt, keine Hilfe, nur Ausreden, kein Kontakt. Energielos, Schatten meiner einstigen selbst, Hülle ohne Leben, auf dem Pfad hin zum Tod.

Ein kleiner Text aus schlechteren Zeiten, doch die Zeiten scheinen mich einzuholen, nie zu enden und ewig zu währen.

Ich kämpfe noch und glaube doch, nicht wirklich an ein Ende.

Ich hoffe noch und sicher doch, das Ende kommt näher.

Ich lache noch und weine doch, denn es wird enden.
Ich lebe noch und weiss doch, es wird nicht ewig währen.

Ich lebe noch und sehe doch, es ist nicht dasselbe.

Ich atme noch und ertrinke doch, denn ich bin in tiefen Wassern.

Ich sehe noch und erblinde doch, alles wird dunkel.

Ich flehe noch und leide doch, es wird nicht so sein.

Ich gehe noch und fühle, doch der Schmerz bleibt.

Ich träume noch und lebe doch, in der bitteren Realität.

Ich rede noch und schweige doch, denn zu sagen hab ich nichts.

Ich gewinne noch und verliere doch, weil der Gewinn nicht zählt.

Ich wandle noch und sterbe doch, mein Inneres zerfällt.

Ich wollte noch und probierte, doch das Ziel bleibt fern.

Ich schreibe noch und ende doch, als einer von Millionen.

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu klagen hab ich nicht.

~Knopfkopf Ende~