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Beziehungen

Es ist Herbst, und ich bin mir sicher, jeder kennt dieses Gefühlt, wenn es draussen kalt ist und man nur drinnen bleiben möchte. Und weil Herbst ist, wünschen wir uns nicht allein zu sein, einen Partner zu haben und gemeinsam den Winter zu überstehen. Wie schön wäre es, in den Armen eines andern zu liegen, seine Wärme zu spüren und einfach nicht alleine sein. ~Erkennt sich da jemand?~

Es gibt bereits einige, die einen Partner gefunden haben, folglich laufen diese Menschen als Paar durch die Welt. Es ist wie eine Epidemie, sie sind überall und können gar nicht genug Nähe und Liebe von einander bekommen. ~Kotzwürg.~ Es ist ja irgendwie schön süss, aber trotzdem hasse ich sie, da sie genau das zu haben scheinen, was so mancher Single auch gerne hätte. Nichts macht einem mehr bewusst, wie alleine und einsam man ist, als ein glückliches Paar.  Ich hasse sie aber nur teilweise deswegen. Der Hauptgrund wäre wohl der folgende: Paare verkörpern Vernachlässigung und Verlassen werden. Ganz ruhig, das ist meine Meinung! Für mich sind Menschen, die in einer Beziehung sind, meist nicht mehr da. Einige Beispiele, mein Vater, in einer Beziehung, nie für mich da, Freunde, die eine Beziehung haben, melden sich nicht, schwärmen nur von anderen und leben in einer anderen Welt.

Ich hasse das, ich verabscheue Päärchen, wenn es solche sind, die einzeln aufhören zu existieren. Wenn man sie nur im Doppelpack trifft und sie, mit jedem Blick, mit jeder Geste ihr Glück zur Schau stellen. Ich fürchte mich unglaublich davor, wenn noch mehr aus meinem Freundeskreis einen Partner finden, denn dann, haben sie keine Zeit mehr für Freundschaften. Ich schiebe Panik, wenn sich Leute mit anderen irgendwie irgendwo treffen, aus Angst, dass sie mit einem Traumpartner zurück kommen und sie micht nicht mehr brauchen.  Damals, mit meinem Ex, war ich immer extrem darum bemüht, meine Freunde zu sehen, da ich nicht zu denen gehören wollte, die Freunde vernachlässigen, nur weil sie eine Beziehung haben. Ich wollte nicht, nach Ende der Beziehung, keine Freunde mehr haben, da ich sie vernachlässigt habe. Gut meine Freundschaften hatten nicht gelitten, dafür die Beziehung, aber das ist egal, die war von Anfang an zum scheitern verurteilt.

Es ist also Herbst und wie schon so oft, wünsche ich mir, nicht allein zu sein, nicht einsam, jemanden zu haben, der verpflichtet ist, bei mir zu sein. Ich will dass, was all die doofen Päärchen haben, nur möchte ich es dann nicht so übertreiben. Ich möchte nur, dass sich jemand um mich sorgt, um ich kümmert, mein Vater tuts ja nicht, meine Freunde haben wichtigeres zu tun, sie geben mir das Gefühl, dass ich im Weg bin, ein Problem bin, alles nur falsch mache.

Kurzum, Päärchen übertreiben es! Wenn ihr glücklich seid, teilt das mit Freunden, nicht damit angeben, bleibt euch treu, denkt über euren Partner hinaus, vernachlässigt nicht euere Freunde, sonst verliert ihr sie. Ihr dürft euch ja gern haben und alles, aber auffressen könnt ihr euch privat! ~Ein Päärchen, welches übertreibt mit zur Schau stellen von Liebe in meiner Gegenwart, Stress pur, ich fühle mich unwohl, extrem unwohl.~

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu motzen hab ich nicht.
~KAIJU~

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Viel mehr als von den andern

Sieht aus, als wäre es gegenteilig, ich suche die Schuld bei ihr und bin überzeugt das sie da ist, allerdings verzeihe ich auch, sie glaubt ich bin der Arsch, ich sei gemein. Was will mir das sagen? Genau, ich bin das Problem, nur ich. Wie soll ich rechtfertigen, das ich so viel erwarte? Wieviel gebe ich den? Ist es genug, kann es genug sein, oder bin wirklich ich der assoziale Teil? Beziehungen pflegen, streiten, versöhnen, doch was bleibt da wirklich? ~Der Teil mit dem Streit war auch mit meinem Ex sehr ausgeprägt.~

Warum fühlen wir, warum geben wir unser Leben in fremde Hände, warum halten die Hände nicht? ~So viele Gedanken in meinem Kopf, doch sie sind nicht düster, obwohl ich hier sitze, meine Wunden aufkratze und mein Blut trinke.~ Warum verlangen wir mehr von einzelnen Personen, wieso ist die Antwort auf die Frage, warum ich solche Dinge nur von ihr will, so schwer zu beantworten, warum ich bei den andern kein Drama mache.

Du bist nah an meinem Herzen, es ist eine Gradwanderung, nur ein Wort ,nur ein Blick ,nur ein Satz und mein Tag ist gebrandmarkt, meine Gedanken schweifen und ich verliere die Kontrolle. Du hast so recht, ich erwarte von dir viel mehr, zu viel? Wie soll ich das sagen? Ich brauche dich, nicht die andern, ich will, dass genau Du da bist, nicht sonstwer, denn mein Kopf will, dass es du bist, egal wie sehr du mich dadurch verletzen kannst. In echt verletze ja wohl ich, ich verletzte dich, ich verletzte mich, und es tut mir leid. Doch weisst du, ich kann nicht vergessen, ich leide an heute, an morgen an gestern. Hoffnung ist so vertrauensseelig wie du, oder umgekehrt.

Und so der Knopfkopf spricht, magst du mich nicht?
~KAIJU~