Tag Archive: das schwarze-klebrige-emotionsverstärkende Etwas


Chnopfchopf wird halbjährig

Nach Tagen endlich die Zeit gefunden um zu schreiben. Es haben sich einige Dinge angesammelt in meiner Abwesenheit. Ich habe seit 4 Tagen keine Blogeinträge mehr gelesen!! Die Zeit war nicht wirklich auf der Seite des Internets. In der Theorie wollte ich möglichst bald nach dem 16. Januar was schreiben, denn da wurde dieser Blog ein halbes Jahr alt.
Ganze 28 Follower werden mir angezeit und erstaunliche 2’050 Aufrufe hatte mein Blog, als ich am Abend des 16. die Statistik überprüfte. So viele Aufrufe, so viele Follower, dass ganze in nur 6 Monaten. Wow, einfach nur Wow!

Wenn mir jemand vor einem Jahr gesagt hätte, dass ich jemals einen Blog führen werden, wäre ich lachend weggelaufen. Hätte man mir gesagt, dass plötzlich wildfremde Menschen, so viel über mich wissen werden, ich hätte es nicht geglaubt. Dass ein Blog zu einem so wichtigen Bestandteil meines Lebens wird, hätte ich mir nicht vorstellen können. Ich bereue kein bisschen, dass ich diesen Blog führe.
In diesem halben Jahr, seit ich diesen Blog zum leben erweckt habe, ist viel passiert. Das soll nicht nur so gesagt sein, denn es ist mehr als wahr. Ich habe eine Therapie begonnen, welche noch immer andauert. Viele traurige Stunden sind vergangen, viele Tränen habe ich vergossen. Manchmal bin ich ausgerastet, wollte alles kurz und klein schlagen, ab und zu wollte ich komplett aufgeben. Das schwarze-klebrige-emotionsverstärkende Etwas, ist mehr und mehr in meine Leben getreten und hat nun den Namen Depression erhalten. Oft haben mich andere Blogeinträge oder Kommentare motiviert und nicht selten, für ein Lächeln in meinem Gesicht gesorgt. In diesen 6 Monaten, habe ich viel gelernt, über mich wie über andere. Vieles was passiert ist, hätte ich mir nie im Leben träumen lassen und doch ist es passiert, vieles davon konnte ich hier dokumentieren. ~Ich wüsste nicht, was ich ohne diesen Blog, das letzte halbe Jahr so getrieben hätte.~

Noch immer bin ich erstaunt, wie viele Interesse an dem haben, was ich hier veröffentliche. Einfach Wow. ~Danke an dieser Stelle, an alle die hier ab und an ein Kommentar dalassen und ebenfalls danke, an all die stillen Leser.~ Durch diesen Blog, gibt es nun Menschen in meinem Leben, die ich zwar nie getroffen habe, welche aber doch Einfluss auf mein Leben ausgeübt haben und ausüben. Allein durch das geschriebene Wort, fühe ich mich mit so vielen anderen Bloggern verbunden. Ich kenne gewisse Blogger und Bloggerinnen beinahe besser, als meine eigene Familie und man muss sagen, es gefällt mir. Wer alles hier gelesen hat, oder auch nur einen Teil davon, der kennt mich mehr, als so mancher, welcher mich jeden Tag sieht und auch das, ist gut so. Einfach nur Wow, was sich hier auf diesem Blog und im Zusammenhang mit diesem Blog so ereignet hat. Danke noch mal an alle, seien es Follower, seien es andere Leser, seien es die jenigen auserwählten Freunde, die hier mitlesen. Einfach nur DANKE, das ihr an meinem Leben und an meinen Gedanken teilhabt.

Und so der Knopfkopf spricht, nur ein halbes Jahr, mehr nicht?
~KAIJU~

 

 

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Wirrwarr

In meinem Kopf sind echt viele Gedanken, ich versuche diese nun irgendwie verständlich zu formulieren. Wenns keinen Sinn mer macht, mir doch egal, mein Blog, ich mache was ich will, irgendwo muss ich das ja auch können.
So schlagen wir das Gedankenbuch auf, da wären die Themen: psychische Krankheiten, Verständnisprobleme, Angst, Motorradfahren, Ich das unselbstständige Wesen und vielleicht noch sowas wie „Ausrede“.

Heute Psychologie Pädagogik, wir müssen eine Präsentation zu einer psychischen Krankheit machen, mit Interview und allem. Problem, die Ente, meine Partnerin bei diesem und sowieso allen Vorträgen, finded die Aufgabe nicht so toll. Manchmal könnte ich sie echt schlagen, ich könnte sowas von Ausrasten. Einbildung und Überreaktion zu Gesagtem und nicht Gesagtem. Wir haben da so unsere Probleme in der Kommunikation und ich bin bereit die Schuld dafür auf mich zu nehmen.

Ich habe Angst, momentan artet es wieder aus, ich komme so garnicht klar. In der Schule raste ich beinahe aus, oder ich beginne beinahe zu weinen. Ich habe Angst, dass mein ganzes Verhalten, mein genzes Ich das nicht ist, eine Lüge ist, eine Ausrede. Was, wenn ich gesund bin, dass ganze nur als Ausrede verwende um mich rechtzufertigen?

Ich bin so unselbstständig, ich pake das alles nicht. Wir müssen uns ein Praktikum suchen, wenn es sich aufschieben lässt, schiebe ich es auf, ich fühl mich dazu nicht in der Lage. Ich bin allein, ich komme damit nicht klar. Woher soll ich wissen wie sowas geht, mit all den Formularen und Dokumenten die es für eine Bewerbung braucht? Dazu Motorradfahren, irgendwie ein Wunsch von mir, aber der Gedanke, dass ich alleine da stehe, das ich zuviel Angst haben und nach Gründen suche, das ganze doch nicht zu machen, nur um gar nicht erst meinen Vater nach der Finanzierung zu fragen. Die Angst, dass er ja sagt, die Angst, dass er nein sagt.

Verdammt, kann mich nicht einfach mal jemand in den Arm nehmen und mir sagen, das alles gut wird? Das er/sie mir hilft? Heute ist mir aufgefallen wie unselbstständig ich geworden bin. Ich suche doch nur Bestätigung für das was ich tue. Für mich macht das alles keinen Sinn, ich will mich nur zusammenrollen und weinen. ~Hach, weinen tue ich ja schon.~ Ich brauch doch einfach jemanden, der mir hilft, der nachfragt, der da ist, der versteht oder wenigstens nicht dummes sagt, jemanden der mir zeigt, dass ich es schaffen kann, denn ich sehe gerade keinen Weg. Wie soll ich das Praktikum organisieren? Wie soll das mit Motorradfahren aussehen?

Ich habe für einen kurzen Moment überlegt, ob ich nicht einfach komplett abkaken soll in der Schule, dann würde ich rausgeschmissen, müsste kein Praktikum suche und könnte einfach alles hinschmeissen. Das wäre aber doch zu aufwändig, warum der Aufwand? Wenn ich schon was beende, dann beende ich komplett. Wer weiss, wenn man auf meiner Beerdigung um mich weint, vielleicht glaubt man mir dann, das ich einen Namen will für meine Situation, vielleicht versteht man, dass man auch schuld hatte.

Da sitze ich also weinend vor meinem Laptop, als der Freund meiner in Italien verschollenen Schwester vorbeischaut. Genau so jemanden brauche ich, er ist so ein netter Kerl und passt perfekt zu meiner Schwester. Er hat nicht gemerkt das ich geweint hatte, hoffe ich.

 

Blablabla.. ich kann das jetzt echt nicht durchlesen, sonst poste ich es dann doch nicht. Hoffe waren alle Themen. Lesst es schnell, sobald ich das durchlesen werde, werde ich es warscheinlich löschen.

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu motzen hab ich nicht.

Die kleinen Dinge im Leben..

..können einem glücklich machen, oder dafür sorgen, dass man in ein Loch fällt. Bei mir wohl eher das zweite. Zur Zeit ist die Welt ziemlich dunkel, alles ist grau, alles ist leblos. Da bin nur ich, das schwarze-klebrige-emotionsverstärkende Etwas und meine sehr schwankenden Gedanken. Ich spreche von sowas wie Stimmungsschwankungen, ausgelöst durch die kleinen Dinge im Leben.

Bei den kleinen Dinge handelt es sich, so wie ich das sehe, um meine Freunde, die keine sind: Einbildung und Überreaktion. Da passieren also kleine Dinge, für den normalen kaum sichtbar, seien das nun Gesten, Zögern beim Sprechen, Nachrichten, keine Nachrichten ~was genau so schlimm sein kann~ oder alles andere.

Beispiel gestern: Mein Grüppchen war fleissig am rumstressen in unserer Whatsappgruppe, wegen der Physikprüfung. Tja am Abend vor der Prüfung habe ich ,um halb 10, nicht sonderlich Lust auf sowas. Ich sage also, dass sie die Bilder von Blättern doch privat schicken sollen, denn ich möchte nicht 100 Fotos von Physikblättern auf meinem Handy haben. ~Wirkt das auf einen von euch zu krass? Auf mich nicht, oder es war bestimmt nicht böse gemeint.~

Und weiter gehts, die Ente schreibt, ich schreibe kurze Antworten, da sie sich ein, für uns beide, recht ungewöhnliches Thema ausgesucht hatte von dem wir beide wissen, dass wir nicht über sowas sprechen/schreiben können. Sie kommt sich also dumm vor, ich ja nicht, tut fast gar nicht weh, zu hören wie toll alle andern sind, wie toll ihr Ex ist. ~Kotzwürg, Tränen in meinen Augen, Angst, Wut, Neid, Hass alles auf einmal.~
Ich versuche also zu erklären, das ich bei diesem Thema nicht viel mehr schreiben kann/will als kurze Antworten um zu zeigen, dass ich weiss worum es geht. Dann meint sie noch was wegen dem, was ich in der Gruppe geschrieben habe, ich will nicht zitieren, doch in meinem Kopf klang es genau so: “ Du bist assozial, es ist dein Fehler, du hast wie immer alles falsch gemacht.“ Ich bin halt verkorkst, wenn es darum geht über meine Erfahrungen mit Jungs zu sprechen, habe ja irgendwie auch Grund dazu. Ich habe sogar geschrieben, dass ich nicht weiss wie ich reagieren soll, damit sie nichts besonderes erwartet. Ich hatte halt keine Lust mich wegen Physik stressen zu lassen. War ja wohl falsch nicht? Sie hat zwar gesagt, es sei alles nur ein Verstärker gewesen und das sie sowieso Kopfweh und alles hätte. Das hatte aber ca eine halbe Stunde noch komplett anders ausgesehen und einen Grund nannte sie mir auch nicht, ich kann ja, Achtung Sarkasmus, Gedanken lesen.

Diese Nachrichten haben mich fertig gemacht, so richtig, obwohl der Rest des Tages sogar ganz in Ordnung war. Doch diese wenigen Worte, sie schmerzten so sehr. Ich ertrage es nicht, wenn irgendwer von anderen schwärmt, die ich nicht kenne, bei ihr hasse ich sowas besonders.
Und dann, heute in der Schule, wie sollte ich mich verhalten? Ich stand gestern tränenüberströmt zitternd in der Küche, ich machte mir eine Bettflasche um Wärme zu bekommen. Dumm nur, das in unserer Küche Messer sind, ich hatte Angst, meine Gedanken schweiften zu den Messern, schweiften zu Bildern von Blut, von Narben, von Schmerz und Bestrafung. Wenn kümmert es denn, bin ja nur ich, ich mache ja eh alles falsch, warum nicht ein zwei Fehler mehr? Wie soll ich also auf die Person reagieren, die mir sowas antut?

Ich weiss, das ihr Leben wohl auch nicht gerade leicht ist momentan, und, da ich ein Herz habe, lösche ich also alles, was ich getippt hatte und schicke ihr dann nicht, was ich ihr sagen wollte. Was soll ich ihr den sagen, das sie überlegen soll, dass sie sich fragen sollte wie sowas auf mich wirkt oder wirken könnte? Soll sie mir sagen was das Problem ist, oder traut sie sich nicht mir zu schreiben, dass ich schuld bin? Ich sag ihr noch das mein Tag im Eimer ist, versteht sie nicht, dass es ihre Schuld war? ~Ich will nur wissen woran ich bin, verdammt, sonst sag ich ja noch mehr Falsches.~ Am liebsten würde ich es einfach allen erzählen, einen dramatischen Auftritt hinlegen und verkünden, dass ich nicht klar komme, mit solchem Verhalten. Wie kann sie mir den Abend versauen, es nicht merken, mich noch mehr anmotzen und dann nicht mal sagen wo das Problem liegt? Und am nächsten Tag soll alles wieder gut sein? Ich meine, es war ja irgenwie alles gut heute, aber ich will keine solche Lüge leben, warum kann sie nicht so mit mir reden, vielleicht auch persönlich, das wir uns nicht immer gegenseitig zerstören?
Ich vergesse sowas nicht, so wie ich seit dem Sommer nicht vergessen kann. Da sind wir zerbrochen, besser gesagt ich, also ich mit ihr, ich wollte nur teilhaben, doch es braucht immer zwei, ich war im Sommer allein, ich war egal. Und nach dem Sommer soll alles in Ordnung sein? Ich fühle mich verarscht, bin ich nur sowas wie ein Schulfreund? Werde ich dir egal, sobald du mich nicht mehr sehen musst?

Ich könnte so viel über sie schreiben, ich könnte auch ihr schreiben, ich könnte erklären, aber es ist mir zu dumm geworden. Ich leide ja nur, ich werde verletzt, sie schafft es auch so bereits all meine wunden Punkte zu drücken und ich kann nichts tun. Machtlos, denn ich bestimme nicht, ich bin fremdgelenkt und ich hasse mich dafür. Wisst ihr, ich gebe ihr keinen Zutritt zu dieser Welt, denn es scheint, als könnte ich nur hier verarbeiten was zwischen uns ist, oder eben nicht ist, sie würde das kaum verstehen, sie fragt ja nicht mal dannach, mein Leben ist ihr egal, genau wie es anfängt mir egal zu werden.
~Was würde sie sagen, könnte sie das lesen? Würde sie es todschweigen, oder verstehen?~

Und so der Knopfkopf spricht, so leben kann ich nicht.
~KAIJU~

Sag was anderes

Ich habe mich etwas beruhigt, ich bin nicht mehr so gereizt wie gestern. Im Gegenteil, ich bin recht ruhig, allerdings extrem verwirrt. Und wenn ich ehrlich bin, dann bin ich noch immer sauer. War es ein „Das ist es sehr warscheinlich nicht..“ oder war es das Gegenteil? Ich glaube tatsächlich, bereits verdrängt zu haben was ich gehört habe, da ich es nicht hören möchte.

Ich will was hören, das nicht ganz so einfach ist, wenn mir jemand sagt, was ich bereits weiss, hilft es dann? Ich will nicht hören, dass ich normal bin, ich will nicht normal sein. Ich bin schwach, wenn man das Ganze so simpel betrachtet, zu schwach für das Leben, zu schwach für die Welt. Ich will was schlimmes hören, irgendwas das erklärt warum ich so fühle, irgendwas das mir klar macht, warum ich so bin wie ich bin, ich will einen schäusslichen, hässlichen Namen für das schwarze-klebrige-emotionsverstärkende Etwas. ~Je grässlicher die Diagnose desto besser.~ Schiebt nicht alles auf das erst Beste, verdammt das ist viel zu einfach!

Der Guru war gestern noch bei mir, sie scheint erstaunlich viel zu verstehen, man kann so echt gut reden. Ich konnte mich aufregen, ja genau so war es mir zu Mute. Gestern war halt Katastrophe, ist so ja! Ich wollte nur weg, ich hatte nach Mathe und der dazugehörigen Aggressivität, allerdings in neuem Ausmass,  erneut eine veränderte Wahrnehmung, ich hatte Angst, ich wollte weg, ich wäre sogar heim gegangen! Wenn ich gekonnt hätte, wäre ich gerannt, so weit wie ich gekommen wäre. Sieht mein Leben ab jetzt wirklich so aus? Werde ich täglich solchen Zorn und Hass in mir fühlen, werde ich dannach wie auf Drogen sein, werde ich mich kratzen nur um zu fühlen, werde ich schweigen und wird mir auf ewig übel sein?

Klar, nennen wir es doch ganz einfach Schwäche, Einsamkeit, Normal. ~Ich verstehe die Menschen, die sich Schmerzen zufügen von Tag zu Tag besser.~ Ist ja auch wunderschön, Wunden, Blut, Narben, Schmerzen. Ich bin einsam, danke wusst ich ja noch nicht, sagt mir das doch bitte alle ins Gesicht, auf drei los, sagt mir dann noch, das ich normal bin, genau wie alle andern, nur schwach. Kann nicht einfach mal jemand sagen das ich nicht „gesund“ bin, das ich nicht normal bin? Irgendwas schlimmes, irgendwas das ich den Leuten sagen kann, die so dumm fragen, was den los sei.

Oder sind wir so weit, dass einem niemand glaubt, ich meine so richtig garkeiner? Muss ich meinen Arm jedem zeigen? Muss ich erzählen, das ich den Schmerz wollte, muss ich das öfter machen, damit mir geglaubt wird? Bin ich denn wirklich so allein? Ich glaube manchmal, keine Freunde zu haben, ganz allein zu sein, wirklich allein. Wisst ihr dazu braucht es nur einige Stunden, nicht ein mal, einige Minuten können genügen. Eine einzelne unbedeutende Nachricht kann genügen, ein Wort, ein Bild, eine Serie.

Ich weine, ich fürchte mich, ich hasse, ich habe ein unglaubliches Verlangen zu zerstören. ~Stellt euch das Folgende mit einer zuckersüssen, bitterbösen, ironischen Stimme vor.~ Ich bin ja einfach nur gesund, ich bin normal, das Leben geht halt weiter, ich traure ja nur, es ist alles so einfach, ich bin einfach zu dumm für das Leben, ich verdiene es ja nicht, doch noch weniger verdiene ich den Tod, denn dann würde ich nicht leiden. ~Kotzwürg, die Worte kommen wie von selbst.~

Genug Scheisse für einen Eintrag findet ihr nicht? Ich langweile euch ja bestimmt nur, ist doch nur so n Teenie Ding, die Kleine soll einfach mal auf ihr Leben klar kommen, sich mit ihrem Vater vertragen, den Tod ihrer Mutter verarbeiten, damit leben, dass ihre Schwester in Italien ist und dann auch noch die Schule und alles paken, ganz einfach. Sie soll aufhören, ein Drama zu machen, ist ja eh alles nur wegen der Aufmerksamkeit, das ist doch alles nur Show. ~Danke für das Verständnis Umwelt, jetzt geht es mir so viel besser.~

Und noch der Knopfkopf spricht, bis alles zerbricht.
~KAIJU~

Ich lebe noch

Ich habe tatsächlich eine Weile nichts berichtet. Die Frage die sich mir nun stellt ist warum. Ich meine ich könnte von meinem aufgekratzen Arm berichten, oder von meinen düsteren Gedanken. Ich könnte von dem Moment sprechen, als ich bemerkte, dass ich nach einem Jahr noch nicht jeden aus der Klasse richtig kenne. Ich könnte berichten, dass ich viel geweint habe, dass ich viel weine. Ich könnte über den Guru berichten und meine Absicht, ihr die Adresse des Blogs zu geben. ~Warum erscheint es mir so viel logischer, meine Adresse dem Guru zu geben, als in Betracht zu ziehen, der Ente bescheid zu sagen?~ Erneut die Frage: Warum?
Das Leben zieht vorbei, ich spatziere nebenher und pake ab und zu eine kleine Gelegenheit. Mehr ist da nicht, Tränen, Stress, Wut aber sobald ein neuer Tag beginnt ist das sowieso egal. Ich könnte so viel berichten, aber warum denn, interessieren tuts ja keinen, stimmts?
~Normalerweise schreiben sich diese Einträge wie von Geisterhand, aber die letzen Tage und heute, klappt das nicht so ganz.~ Ich sitze da, Laptop vor mir und meine Gedanken schweifen in alle Richtungen, kein Wort das ich nicht erzwingen muss. Deshalb schreibe ich erst heute, gestern bin ich kläglich gescheitert.
Ich will nicht weiter denken als bis morgen, ich kann mir nicht einreden, dass ich das alles packe, in meinem Kopf haben sich neue Wege eröffnet, dunkle Wege, Wege zu Blut, wege zu Schmerz. ~Ist das alles nur ein Aufmerksamkeitsding, oder ist es echt und nur eine Frage der Zeit?~
Ich warte auf Nachrichten, ich warte auf Lebenszeichen, ich will, das irgendwer sich meldet, ich bekomme es nicht in meinen Kopf, dass auch ich mich melden könnte.
Ich versteh mich ja selber kaum, und ander können ja kaum verstehen was ich habe, ist ja nur das schwarze-klebrige-emotionsverstärkende Etwas, wird wohl als Schwäche abgetan, interessiert keinen, geht ja allen anderen auch nicht blenden, wieso komme ich also auf die Idee, mich als wichtiger anzusehen?
~Kurze Info: Oktober ist vorbei und ich lebe!! Oktober ist durch und man sieht es nur an meinem Arm! Das ist doch gar nicht so schlecht~Mehr kann ich echt nicht sagen, mein Kopf ist leer, meine Hangelenke schmerzen vom Ninjutsu und ich bin müde. Basta, mehr gibts heute nicht. ~Ich rede mir tatsächlich ein, das sich jemand über mein Gelaber freut, Gott bin ich naiv~
Kurz auf mein Handy gesehen und da war eine Nachricht von meinem Ex, das kann ja was werden, von dem habe ich keine Nachricht erwartet. ~Maybe something to write about..~

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu sagen weiss ich nicht.
~KAIJU~

 

Was ist es

Ich wünsche mir momentan gerade besonders stark zu wissen, was mir den fehlt, ob mir überhaupt etwas fehlt, oder ob es nur Einbildung, Überreaktion und Schwäche ist. Ich werde diesen Wunsch äussern, ich will wissen was mit mir nicht stimmt, ich will der Sache einen Namen geben. Das schwarze-klebrige-emotionsverstärkende Etwas, soll einem Fachbegriff weichen. Warum bin ich so zornig, warum bin ich rastlos, was macht mich so traurig, warum wünsche ich mir, dass ich mich verletzen könnte?
Oder ist es doch nur Schwäche? Ich meine, es geht mir doch gut, oder? Klar, ich kann nicht schlafen, nicht mehr und Entspannungsmusik bringt mich nur zum weinen. Ich erkenne plötzlich, dass ich entweder damals nicht genug stark reagiert habe, stark war oder, dass ich zu wenig reagiert habe. Wenn ich sehe, wie andere auf eine ähnliche Situation reagieren, werde ich wütend, bin verletzt und fühle mich schuldig. Warum? Liegt das am schwarzen-klebrigen-emotionsverstärkenden Etwas? Oder mache ich einfach alles falsch?
Ich fühle mich leer, ich fühle mich verlassen, wenn mir meine Freunde nicht schreiben, vermisse ich sie, ich bin besorgt um sie und leider meist auch verletzt, beleidigt und sauer. Warum kann ich nicht respektieren, dass sie anderes zu tun haben? Warum kann ich nicht allein sein? Denn immer wenn ich es bin, geht es mir nicht sonderlich gut.
Die grosse Frage ist nun, was fehlt mir? Bin ich zu schwach? Leide ich an einer Depression? An einer bipolaren Störung? Bin ich in einer Identitätskriese? WAS HABE ICH? WAS IST ES? ~Die Sache muss einen Namen bekommen und den, kann nicht ich vergeben, denn dank Wikipedia, glaube ich, bereits alles zu haben.~Mein Auftrag, jedem Tag Punkte zu geben, von -5 bis +5 läuft soweit gut. Überraschenderweise überwiegt das positive, doch das scheint mir so nicht richtig. ~Vielleicht bin ich nicht in der Lage, etwas so simples, zu meistern. Ich glaube ich belüge das Papier und mich selbst.~ Es kann doch nicht sein, das ich, obwohl auf dem Papier, meine letzen Wochen gut aussahen, zu einer Psychologin gehen muss. Da muss was nicht stimmen, entweder bin ich zu schwach, oder nicht fähig mir einzugestehen wie es mir wirklich geht. Bin ich glücklich, verliebt, traurig, verletzt? Will ich das alles? Ich weiss es nicht. Genau so wenig weiss ich, wer ich bin und was ich kann, auch wer ich sein möchte, ist mir nicht klar.

Und so der Knopfkopf spricht, mehr verzweifeln kann ich nicht.
~KAIJU~

Grrr Nr. 5

Gestern Freitag nicht verrottet, war drausen in der grossen weiten Welt. ~Toll nicht? Naja geht so.~ Ich bin wohl einfach kaputt, zerstört, von Grund auf, ich frage mich was noch wahr ist. Doch nicht mal dann, wenn ich in der grossen weiten Welt bin, nicht mal mehr in Gesellschaft von Freunden kann ich glücklich sein und bleiben.
Immer dann, wenn ich für einen Moment glücklich bin, Bäm Schlag mitten in die Fresse. Es ist wie das schwarze Zeug aus Spiderman, es ist da, es verändert mich, es lässt mich aggressiv oder ähnliches sein, in meinem Fall: aggressiv, depressiv, nachdenklich, traurig, unglücklich. Ich will das es aufhört. ~Will ich das wirklich? Falls ja, wieso geht es dann nicht? Gefällt es mir mich selbst zu hassen?~ Ich bin sauer, auf mich, auf IHN, aus SIE und auf alle andern. Ich bin sauer auf die Gesellschaft, sauer auf das System, Hass tief in mir und ich will Blut sehen. ~Am besten mein eigenes.~Vielleicht kommt dann das Rettungsfahrzeug, ~Verdammt noch mal, es war nicht die Polizei!~ dann springen Leute heraus, sehen mich, wie ich, wie ein Spiegelei, auf dem Boden klebe und dann ist klar, ich kann sterben. Ich möchte den Tod entfangen können wie der dritte Bruder, aus der Geschichte der Heiligtümer des Todes(Harry Potter), will mit ihm gehen. ~Ich liebe Harry Potter, vielleicht sollte ich die Filme mal sehen, auch wenn es allein sein wird, vielleicht hilft das, die Potterheads sagen es hilft.~
Der Hass verzehrt mein Herz, wieso all die Veränderungen? Die kleine Knopfkopf hat gelebt, dann hat sie verloren, doch sie ging weiter, wie ich heute glaube war sie taub und stumm und blind und gefühlslos. Fast 3 Jahre sind vergangen, doch nun kommen all die Dinge die ich verdrängt hatte auf einen Schlag. Bäm, mitten in die Fresse. ~Möglicherweise bin ich erst seit etwas mehr als einem halben Jahr so taub, stumm, blind und gefühllos, doch all das was nun da ist, ist zu viel.~
Ich möchte gehen, oder der Situation entfliehen. Möchte fliegen, wie meine Gedanken es momentan tun. Doch ich habe Angst, die Angst lässt meine Stirn in Falten liegen, dies sogar in Gesellschaft. ~Mir geht es also mitlerweile sogar dann schlecht, wenn ich nicht allein bin.~ Und ich habe keinen Namen für das schwarze-klebrige-emotionsverstärkende Etwas, welches mich mehr und mehr frisst. Jeden Tag entferne ich mich mehr von dem ich, welches ich glaubte zu sein. Alles rückt in die Ferne, doch die Angst fesselt mich an diesen Ort, ich sehe wie alles entflieht, doch ich kann nicht mit.
Meine Hände haben sich schon an den inneren Tod angepasst, sie sind kalt, sie lassen alles was ich berühre zurückschrecken. Meine Hände unterstüzen also das sie Leute sich von mir abwenden.  ~Ich sitze nur auf meinem Stuhl und tippe, doch mein Herz pocht, es zeigt mit das ich mich fürchte. Wenden sich wirklich alle von mir ab? Die letzen paar Wochen scheinen der Ideale Beweis.~
Noch ist August, dann folgt der September, ich freue mich auf ihn, wegen einem Tag, doch dannach folgt der Oktober, ich weiss nicht wie ich durch diesen Monat kommen soll. ~Zusätzlich noch Ferien im Oktober, Schwester verlässt mich im September, Leere, Stille, Angst.~
Ich versuche mich dann wohl auf den neuen Hobbit Film zu freuen und auf den zweiten Panem Film, doch ich bezweifle, dass dies stark genug sein wird. ~Ich zerdenke es wohl gerade, meine Zukunft, so schwarz wie die dünkelste Nacht in einem Keller, ich zerdenke meine Gefühle, meine Wünsche und die Hoffnung, von der ich hoffe das sie verschwindet, oder mir beginnt zu helfen.~

Ich bin sauer, ich will doch nur glücklich werden! Wie falsch muss ein System sein, damit eine 16 jährige so leiden kann? Der Hass wird mich auffressen, die Wut verzehrt mich schon jetzt, und ich kann mich nur aufregen. ~Immerhin solange ich mit der Wut gehe, verstärkt das schwarze-klebrige-emotionsverstärkende Etwas nur sie. Doch mit der Wut schwingt immer auch die Angst mit, mit ihr kommen die depressiven Gefühle, Trauer, Unzufriedenheit, Selbsthass. Das schwarze-klebrige-emotionsverstärkende Etwas, ist also genau das, es verstärkt alle schlechten Emotionen und es klebt, ich kann es nicht abschütteln und ich werde es von Tag zu Tag mehr leid zu kämpfen.
Step by Step, ‚till the End. ~Mein Tod? Ein Neubeginn? Ich kann es nicht sagen.~

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu motzen hab ich nicht.

~KAIJU~