Tag Archive: Depression


Verschlafen und die Folgen davon

Der Titel sagts schon. Ich hab irgendwie meinen Wecker ausgeschaltet und bin dann erneut eingeschlafen. Das Gefühl als ich wusste, die ersten beiden Stunden verpasst zu haben war schon ganz schön beknackt. Sofort begann ich mich mies zu fühlen. Ich hasse sowas ja, ich hasse mich in solchen Situationen. Ein paar Schläge links, ein paar rechts und zack, auf dem Arm sind auch zwei neue Linien. Morgens weinen, noch bevor Schule ist, ein schlechter Tagesstart.
Immerhin kein Bildnerisches Gestalten gehabt, ich hasse das Fach. Ist ja eigentlich nur zeichnen, nur kann ich das nicht.

Den Rest des Tages habe ich überstanden. Ich bin wieder auf dem Boden, dem Boden der Tatsachen. Tatsache ist: Ich habe verschlafen. Tatsache ist: Deshalb habe ich mich verletzt. Tatsache ist: Schule macht bereits jetzt wieder mehr Stress, als ich aushalten will/kann.

Ich esse viel, fühle mich so leer dabei und irgendwie kann ich diese innere Leere nicht füllen. Die Gedanken schweifen und schleifen, hüpfen und springen. Mal ist die Welt bunt und dann, wird sie nach und nach dunkel. Und dann wären wir so etwa hier. Wenn ich mir die Situation ansehe, bin ich ganz schön planlos. Ich sehe nicht was nächstet Jahr ist oder sein wird und auch alles andere was kommt macht mir jetzt schon Sorgen. Die Angst vor der Zukunft, vor dem was sein könnte.

Die Realität ist so fern von all dem, von der Zukunft, da ist nichts reales dran. Da ist nichts von dem ich glaube, es erreichen zu können und zu wollen. Die Realität ist auch fern ab von mir. Ich lebe lieber in dieser Traumwelt, dort wo die Farben schöner sind, dort wo die Gedanken nur flüstern. Diese Welt ist noch für mich da und noch bin ich nicht bereit sie aufzugeben, auch wenn sie mir wohl kaum hilft. Wer tut das denn schon?

So geht es nicht weiter. Anders würde es vielleicht gehen, vielleicht auch nicht? Ist es den lohnenswert?

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu berichten hab ich nicht.
~KAIJU~

 

 

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I’m fine, but listen..

Mir gehts gut. Meinem Bein auch, steht da drauf. Angeschrieben, kann man sagen.
Es brennt ein wenig. Zufrieden bin ich nicht, mit meinem Werk. War irgendwie dumm, nicht? – Doch, war definitiv dumm, toll gemacht.

Wie sehr will ich irgendwem schreiben, einfach nur erzählen. Ich bekomme Angst, vor mir, vor meinen Gedanken und vor der Situation. Ich hasse und ich will zerstören, völlig sinnlos, völlig unnötig, ohne wahren Grund, ist da diese Wut.
Und dann der vermeintliche Kontrollverlust, Schmerz, Angst, die Gedanken werden langsamer.
Warum ist keiner da, dem ich erzählen könnte? Ganz allein, ich möchte ja keinen belasten.

Der Schmerz im Bein ist real, genau wie die Scherbe real war, das Blut ist ebenfalls da. ~Es ist nicht eine Träne wert. Ich bin nicht eine Träne wert.~

Schwer und kalt, einsam und allein, verängstigt und übermütig, alles schwankt.

Und so der Knopfkopf spricht, bis alles zusammen bricht.
~KAIJU~

Die Gedanken des Lebens

Nur um die auch zu erwähnen. Mal sehen was für Einfälle ich habe.
Die Gedanken des Lebens, die frohen Momente, die kleinen Stücke des Glücks, wir treffen sie wohl öfter in unserem Alltag, doch es fällt uns so leicht sie zu übersehen; Die ersten Anzeichen des Frühlings: die Sonne, die Wärme, Vogelgezwitscher. Die Schönheit der Natur, das Schnurren einer Katze, der Geruch von frischem Essen. Der Geruch von frisch gemähtem Gras oder das Geräusch von Regen. Die Farbe von Blut und der Geschmack von seinem Lieblingsessen.

Ein Buch schreiben, eine Weltreise machen, irgendwann von dieser Zeit erzählen. ~Irgendwo in mir, will das Leben noch gelebt und geliebt werden.~ Einen Ausweg finden, ein Ziel erreichen, etwas aus mir machen, überleben, leben, geniessen.

Unmögliche Gedanken, so nah und doch unerreichbar, wie eine Illusion.
7 Schnitte, Beine und Arme. Dann der Anfall: Alle Geräusche nur noch gedämpft, kein Gleichgewicht, müde, so müde und alles beginnt sich zu drehen. Mit weit entfernter Stimme antworte ich, einer, noch viel weiter entfernten, Stimme. Tief durchatmen, hinsetzen, anlehnen.
Die aufkeimende Panik unterdrücken:
Du kannst das, es ist nicht das erste mal, dass du in dieser Situation bis. Beuhige dich!
Das geht vorbei, nur nicht aufstehen. Von was kommen diese Anfälle? Warum passiert mir sowas? Von den Verletzungen? Oder sagt mir mein Körper ich solle auf anderes verzichten?

Und doch wäre es so nahe, denn: lieben ist nur ein „i“ vom Leben entfernt. ~Die Gedanken tanzen und rennen, sie hüpfen und toben, und doch, ist es unheimlich still.~ So ist das also? Depression und Gefühle und Emotionen in ungeantem Ausmass.

Wer kennt schon den Weg? Wer sieht schon das Leben, das Lieben das Leid? Wurde der Mensch nicht blind? Verletzen, hassen und fühlen, alles so Nahe und doch so weit auseinander. Irgendwie bin ich zufrieden, irgendwie traurig (musikbedingt), irgendwie hasse ich mich.

Ich flüchte mich in eine Serie, irgendwas visuelles, Ablenkung und sowas.

Und so der Knopfkopf spricht, erklären kann ichs nicht. ~Denn manche Dinge, sind zu schwer um sie mit Worten zu beschreiben.~
~KAIJU~

 

Der Grund aufzustehen

Aufstehen! Bin ich ja grundsätzlich schon kein Fan, aber heute war echt ein bisschen zu krass. Ich bin gestern um halb 3 Nachmittags aufgestanden, was dann doch recht spät ist. Heute stand ich um halb 4 auf. Nicht, dass ich solange geschlafen hätte, ich war schon zuvor mehrmals wach. Aufstehen jedoch, kam nicht in Frage. Ich fühle mich schwer und gleichzeitig leer. Ich wälzte mich und versuchte einen Grund zu finden, nicht länger im Bett zu bleiben. Der einzige Grund, mich zu erheben, war die Toilette aufzusuchen.

Ich war zeitweise wach, habe auf meinem DS Pokémon gespielt. Doch auch die Lust zu spielen verging. ~Onlinespielen, das wäre ein Grund aufzustehen, oder zumindest den Laptop zu holen.~
Ich lag bald wieder da, wie tot, hin und her wälzend und mit trüben Gedanken. Angst, Zweifel, Wut, Hoffnungslosigkeit.
In einem dämmrigen Schlafzustand habe ich meinen morgen bzw. meinen Tag verbracht.

Ich bin trotzdem wach, ich habe die Kanninchen gefüttert, habe mit meinem Kater geknuddelt. Die Gedanken waren laut und düster, um mich war Stille, bis mein Bruder auftauchte. Völlig unmotiviert vor dem Fernseher gesessen und Lasagne in mich rein geschaufelt. Ein wenig mit meinem Bruder gesprochen, so langsam wird er mir immer symphatischer.

Ich bin entäuscht, entäuscht von mir, entäuscht vom Leben. Ich sah heute keinen Grund das Bett zu verlassen, ich sah keinen Sinn darin, irgendwas zu tun. Wofür auch? Ich sterbe doch sowieso. Keiner weiss wohin mit mir, ich am allerwenigsten. Es ist doch alles nur eine Zeifrage, warum etwas beginnen, dass nie zuende geführt werden wird?

Ich sollte glücklich sein, ich sollte Spass haben. Ich will flüchten, wie ich es schon so lange mache. Mich hinter irgendwas verstecken, nicht da sein, unsichtbar sein.
Einen neuen Charakter erstellen, oder vielleicht auch zehn, wer weiss das schon? Ich will wieder spielen, Tagelang, Nächtelang. Einen Grund aufzustehen, eine Aufgabe. Ein Ziel worauf ich meine Gedanken fixieren kann. Ein Anonymer Krieger in einer nie endenden Onlineschlacht. Eine Welt, in der egal ist, wie man ist und was man erlebt hat, die Welt von damals.

Ich schreibe viel zu langsam, so fühlt es sich an. Es kann mir doch egal sein, wie lange ich brauche um einige Zeilen für das grenzenlose Internet zu schreiben. Und doch irgendwie, meine Zeit mit dem tippen von Wörtern zu verbringen, ist das sinnvollste, was ich sehe.

Und so der Knopfkopf spricht, aufstehn, lieber nicht.
~KAIJU~

Chnopfchopf wird halbjährig

Nach Tagen endlich die Zeit gefunden um zu schreiben. Es haben sich einige Dinge angesammelt in meiner Abwesenheit. Ich habe seit 4 Tagen keine Blogeinträge mehr gelesen!! Die Zeit war nicht wirklich auf der Seite des Internets. In der Theorie wollte ich möglichst bald nach dem 16. Januar was schreiben, denn da wurde dieser Blog ein halbes Jahr alt.
Ganze 28 Follower werden mir angezeit und erstaunliche 2’050 Aufrufe hatte mein Blog, als ich am Abend des 16. die Statistik überprüfte. So viele Aufrufe, so viele Follower, dass ganze in nur 6 Monaten. Wow, einfach nur Wow!

Wenn mir jemand vor einem Jahr gesagt hätte, dass ich jemals einen Blog führen werden, wäre ich lachend weggelaufen. Hätte man mir gesagt, dass plötzlich wildfremde Menschen, so viel über mich wissen werden, ich hätte es nicht geglaubt. Dass ein Blog zu einem so wichtigen Bestandteil meines Lebens wird, hätte ich mir nicht vorstellen können. Ich bereue kein bisschen, dass ich diesen Blog führe.
In diesem halben Jahr, seit ich diesen Blog zum leben erweckt habe, ist viel passiert. Das soll nicht nur so gesagt sein, denn es ist mehr als wahr. Ich habe eine Therapie begonnen, welche noch immer andauert. Viele traurige Stunden sind vergangen, viele Tränen habe ich vergossen. Manchmal bin ich ausgerastet, wollte alles kurz und klein schlagen, ab und zu wollte ich komplett aufgeben. Das schwarze-klebrige-emotionsverstärkende Etwas, ist mehr und mehr in meine Leben getreten und hat nun den Namen Depression erhalten. Oft haben mich andere Blogeinträge oder Kommentare motiviert und nicht selten, für ein Lächeln in meinem Gesicht gesorgt. In diesen 6 Monaten, habe ich viel gelernt, über mich wie über andere. Vieles was passiert ist, hätte ich mir nie im Leben träumen lassen und doch ist es passiert, vieles davon konnte ich hier dokumentieren. ~Ich wüsste nicht, was ich ohne diesen Blog, das letzte halbe Jahr so getrieben hätte.~

Noch immer bin ich erstaunt, wie viele Interesse an dem haben, was ich hier veröffentliche. Einfach Wow. ~Danke an dieser Stelle, an alle die hier ab und an ein Kommentar dalassen und ebenfalls danke, an all die stillen Leser.~ Durch diesen Blog, gibt es nun Menschen in meinem Leben, die ich zwar nie getroffen habe, welche aber doch Einfluss auf mein Leben ausgeübt haben und ausüben. Allein durch das geschriebene Wort, fühe ich mich mit so vielen anderen Bloggern verbunden. Ich kenne gewisse Blogger und Bloggerinnen beinahe besser, als meine eigene Familie und man muss sagen, es gefällt mir. Wer alles hier gelesen hat, oder auch nur einen Teil davon, der kennt mich mehr, als so mancher, welcher mich jeden Tag sieht und auch das, ist gut so. Einfach nur Wow, was sich hier auf diesem Blog und im Zusammenhang mit diesem Blog so ereignet hat. Danke noch mal an alle, seien es Follower, seien es andere Leser, seien es die jenigen auserwählten Freunde, die hier mitlesen. Einfach nur DANKE, das ihr an meinem Leben und an meinen Gedanken teilhabt.

Und so der Knopfkopf spricht, nur ein halbes Jahr, mehr nicht?
~KAIJU~

 

 

Zeit verplämpern…

Ich mache wirklich alles heute nur um nicht Französisch zu lernen. Genie, nicht? Ich hasse diese Sprache halt und irgendwie alles, was mich dazu zwingt, mich damit auseinander zu setzen. Der Grund? Ganz simpel, ich kapier das nicht und seit meine Mutter gestorben ist, will ich es auch nicht mehr kapieren, ich frag nicht mal nach, ich will es einfach nicht.

Ich war heute nicht in der Schule. Und was ist passiert? Welch Wunder, die Welt ist nicht untergegangen! Ich fühle mich allerdings, als hätte ich alles Entscheidende, für die nächsten Tage, verpasst. Eine, für mich absolut unlogische Mail unserer Englischlehrerin bestätigt dies. Dazu das Gefühl alles wichtige verpasst zu haben, also nicht Lerninhalte, sondern Gespräche meiner Freunde.

Irgendwie komme ich nicht so ganz klar damit, dass ich so unwichtig bin. So auf eine ungesunde Art, bin ich sauer, eifersüchtig, verletzt. Ich bin nur irgendwie entäuscht, ich glaube, es ist ziemlich egal, ob ich da bin, oder weg bin, ob ich krank oder gesund bin. Heisst das es wäre auch egal ob ich lebe oder tot bin? Eifersucht und Entäuschung, könnten wie Einbildung und Überreaktion zu meinen Hassfreunden werden.
~Mein Klassenlehrer zeigte Humor und fragte nach, ob es den möglich sei, dass ausgerechnet ich fehle. Kein Schulrekord?~  Nein, ist nicht. Wenn ich es könnte, wäre es schon lange nicht mehr. Wenn der wüsste.

Ich bemerke, dass ich begonnen habe sinnlose Smileys zu verschicken. Ich mag das Wort bereits nicht, viel zu schwere Rechtschreibung: Smileys. Ich verschicke sowas also öfter in letzter Zeit. Nicht weil ich mich so fühle, viel mehr um meinem Mitmenschen, das Leben einfacher zu machen.
Ich packs irgendwie nicht mehr, mich zurück zu halten. Ich bin nunmal ein Pulverfass, ich bin nunmal gereizt. Die geschriebenen Worte, sie zünden mich, die nicht geschriebenen noch viel mehr. Die gesagten Worte, die verletzen mich und alles was ich sage, verletzt andere und ist falsch. Ich bin ruhiger geworden, denn was ich sage, will keiner hören. Man unterbricht mich, lässt mich nicht ausreden, verdreht mir die Worte im Mund. Kurzum, ich bekomme das Gefühl, dass alles was ich sage/mache/denke, falsch ist. Tja Welt, ich bin halt nicht gerade gut darin mich richtig auszurücken, obwohl es auch an meinen Zuhörern liegen kann. Erst wenn wir auf Papier arbeiten, werden meine Worte zu Waffen, erst wenn ich meine Gedanken niederschreibe, beginnen sie verständlich zu werden.

Ich bin stolz auf meine Texte, ich bin stolz auf das, was ich zustande bringe mit meinen Gedanken, wenn ich diese in einen Text packe. Es ist zwar immer gleich, wenn ich meine Gedanken nicht zwinge, etwas anders zu erfinden. Ich verschwende mein Potenzial. Aber es ist so viel einfacher, so zu schreiben wie ich fühle, die Charaktere anzupassen, sodass ich sie bestmöglich verstehe. Ich verschwende mein Potenzial.
Ich ware auf eine Mail, ich glaube diese Mail könnte meine Lust am schreiben, erneut wecken. Meine Lust, mich anzustrengen, geniales zu vollbrigen. Ich warte auf diese Mail jedoch schon seit September. Traurig nicht?

Als am Samstag mein Körper für einige Stunden zufrieden war, hat das schwaze-klebrige-emotionsverstärkende Etwas, ich könnte es ab nun Depression nennen, voll zugehauen. ~Depression ist meiner Meinung nach allerdings erst der halbe Name..~Meine Gedanken an all die Dinge, die ich machen sollte, an all die Sachen, die erledigt werden müssen, sie liessen und lassen mich nicht in Ruhe. Angst, Hass, Rastlosigkeit und Antriebslosigkeit wechseln sich ab. Nach Tränen und tiefster Traurigkeit, kommen Aggressionen und heisskochende Wut. Klares Denken scheint mir unmöglich. Ich platze fast vor innerem Stress und Anspannung als es an der Zeit gewesen wäre, mich für andere zu freuen. Ich war krank, dann hab ich keine Lust mir anzuhören wie viel andere in der Zeit erledigen in der ich gepennt habe. Auserdem tut es weh, zu bemerken wie gut alle ohne mich klarkommen. Wie viel Spass man ohne mich hat, wie viel man erlebt. Eifersucht lässt grüssen.

Ich schreibe nun seit einer Ewigkeit quer durch den Käse der letzten Tage. Französisch lernen, erfolgreich verdrängt. Ich pack mal meine Schulsachen und werfe einen Blick drauf, nur für die innere Stimme, die mir ansonsten das Einschlafen unmöglich macht.

Und so der Knopfkopf spricht, richtig? Ich nicht.
~KAIJU~