Das mache ich wirklich. Ich habe gestern mein halbes Zimmer auf den Kopf gestellt, nur um den Lattenrost zu wenden und mal den ganzen Staub, der sich unter meinem Bett so gesammelt hatte, wegzuputzen. Ich war voll in meinem Element, Musik wurde vom Lärm des Staubsaugers abgelöst. Wie im Putzfieber. Doch dann war es vorbei mit der Ruhe, mein Vater und Bruder, kamen beinahe Zeitgleich heim. Im Grunde kein Problem, aber mit „offenen“ Armen wollte ich sie dann doch nicht empfangen. Ich rannte also irgendwie durch das ganze Chaos, um mir meinen Pulli zu schnappen und meine Schnitte zu verbergen. Als ich ihn hatte, war mir die Lust vergangen, mit dem Pulli wars eh zu warm zum arbeiten. Ich beendete noch was sein musste und dann… ~An dieser Stelle gebe ich zu, keine Ahung mehr zu haben, was ich danach tat. Habe ich Blogs gelesen? TV geschaut?~ Blackout??

Mein Schlaf war erstaunlich erholsam, trotz den vielen Unterbrechungen am morgen. Mein kleiner Kater ist nicht gerade gute Gesellschaft, morgens um halb 7, wenn er hunger hat und ich schlafen will. Ich hab ihn dann rausgeschmissen, keine Ahung wie oft ich zuvor schon aufgestanden bin wegen ihm.

Irgendwann habe ich die Kanninchen gefüttert und mich vor die Gloze gehängt. Ein wenig im TV versunken, viel an meinem Handy, schön am versumpfen. Und dann, habe ich mir mein Kickboard geschnappt und bin ein wenig nach draussen. Ich bin gefahren, bis ich an einem, meiner Meinung nach, sicheren Ort war.

~Soll ich erzählen was ich getan habe? Doch lieber nicht erzählen?~ Ich werde den nächsten Teil wohl überspringen.

Jedenfalls, bin ich dann wieder heim gefahren. Während der Fahrt habe ich geredet. Mit mir. Auf Englisch. Ich habe erklärt wie es ist, habe einfach geredet und meine Gedanken geteilt. Irgendwie ein Dialog, aus dem ,was ich sagte und  aus dem, was mir dann weiter dazu in den Sinn kam. Ich erzählte und wenn da fragende Gedanken waren, habe ich einfach weiter erklärt, bis es klar genug war. Und ich redete einfach, ohne viel nachzudenken, aber ich redete Englisch. ~Wenn ich mir so zuhöre, hab ich doch was zu erzählen, könnte man sagen. ~
Fast schon so genial, wie ein Spatziergang, mit einem imaginären Hund. Ich mache manchmal wohl doch etwas schräge Dinge.

Und die Zeit vergeht, habe fern gesehn, war duschen, Haare geföhnt und dann bloggen. Jetzt sind wir hier, zumindest ich, immer bei dem Wort, welches gerade vor mir erscheint. ~Schöne Vorstellung.~Vorhin versuchte ich zu schreiben, etwas mehr als eine Seite ist entstanden, Protagonistin-tot, ganz wie immer. Da vergeht einem die Lust zu schreiben, irgendwie lassen die Gedanken nur solche Storys zu. ~Ich brauch inspiration zum schreiben.~

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu berichten hab ich nicht.
~KAIJU~

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