Tag Archive: Hilfe


Aufatmen

So, das Schlimmste ist überstanden. Sehr lange mit einem freundlichen Herren telefoniert, irgendwie, ein bisschen quer durch die letzten Tage und Wochen, von meinem Leben berichtet und von meiner Situation. Mit wenig Begeisterung habe ich dann zugestimmt, dass ich meinen Vater aufkläre. Er weiss zwar nicht wirklich alles, jedoch genug, damit mir keiner was vorwerfen könnte.
Ich hatte Hilfe, die ganzen letzten Tage. Hilfe von meinem Zwilling und ihrer Mutter. ~Danke, vielen Dank für alles.~

~Und dann bemerke ich, gerade so ziemlich alles wichtige, in einen einzigen Abschnitt gepackt zu haben.~ Aber es wäre ja nicht mein Blog, wenn ich nicht noch einige Gedanken mehr aufschreibe. ~Auf Papier bringen, kann man das ja nicht nennen.~
Die nächsten Tage, so bis ins neue Jahr, werde ich beim Guru verbringen, ich brauche jetzt einfach mal etwas Abstand von allem. Ausserdem soll ich bis zum 7. Januar brav sein, also halte ich mich daran und wenn nicht, dann so, dass es keiner sieht.

Es hat sich da sowas wie ein Neujahrsvorsatz herauskristalisiert: Ich muss beginnen, zu sagen was ich will, was mich stört und was ich brauche oder eben nicht brauche. Damit habe ich so meine Probleme. Ich kann meinen ganzen Blog zumüllen, mit allem was mir durch den Kopf geht, doch wenn es darum geht, jemandem direkt zu sagen was mich stört, dann bin ich eine Niete. Sogar wenn ich mit jemandem per Whatsapp schreibe, fällt es mir schwer, zu sagen/schreiben, sobald mich etwas stört.
Daran muss gearbeitet werden, das muss repariert werden.

Ich bin die letzten Tage immer wieder erstaunt, zu was mein Kopf fähig ist. Die grössten Horrorszenarien habe ich durchleben müssen, die verzweifeltsten Gedanken, jedoch konnte ich zeitweise abschalten, mich so sehr Ablenken, dass die Angst für einen Moment verschwand. Ich habe zeitweise in Blogeinträgen gedacht, also genau so, wie ich hier schreibe. Meine Gedanken versuchten sich selbst zu erklären. ~Wirklich verständlich war es aber doch nicht.~
Zudem, war und bin ich so gestresst und nervös, dass ich kaum essen kann und wenn, dann bereue ich es nach zwei, drei Bissen. Eine unfreiwillige Diät könnte man das nennen. Wenn ich esse, dann schmeckt es mir kaum, somit will ich auch nicht essen, sogar wenn mein Magen lautstark zu rebellieren beginnt. Aber keine Sorge ich esse schon, nicht viel, aber es scheint zu genügen, ich klappe nicht zusammen. Mein Appetit wird hoffentlich wieder angeregt, die paar Tage, die ich beim Guru verbringe.

Man schreibt und liest sich im nächsten Jahr. Feiert schön, trinkt nicht zu viel, setzt euch keine zu hohen Vorstätze, blabla, ihr wisst was ich meine. An dieser Stelle nochmal ein kleines Danke, an alle, die meinen Blog folgen, an alle, die nur so mitlesen, danke dass ihr da seid, dass ihr ab und an was kommentiert oder einfach nur still mitlest. DANKE 🙂 ~Smilie in meinem Blog, merkts euch, kommt nicht oft vor.~ Danke zusätzlich an alle, die gerade bei den letzten Einträgen kommentiert haben, hat mir viel bedeutet und mir Kraft gegeben.

Und so der Knopfkopf spricht, mehr gibts dieses Jahr nicht.
~KAIJU~

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Durcheinander

Wisst ihr was? Ich habe Angst, ziemlich starke Angst, fast schon Panik. Das ist ja an sich nichts neues, ich bin ja ständig geplagt von Angst. Doch seit gestern, ist das irgendwie anders. Ich meine, ich will mir von niemandem sagen lassen, was ich hier schreiben kann/soll/darf. Und doch habe ich nun Angst, hier zu schreiben. Nicht wirklich Angst zu schreiben, viel mehr Angst, vor allen die das lesen und noch genauer, vor denen, die mich kennen.
Seit heute morgen, ist mir übel, so richtig. Ich habe auch die letzen Tage wenig gegessen. Was soll man dazu sagen?

~Bläh, ich schreibe einen ganzen Abschnitt darüber, wie sehr ich mich fürchte, ohne das weiter zu erklären.~ Erklärung also: Hmm, wo beginne ich. ICH LASS MIR NICHT SAGEN WAS ICH HIER SCHREIBE!! Dieser Blog gehört mir, es ist meine kleine Welt, sie war sicher, sie gab mir, was mir fehlte. Wer den Blog liest, weiss mehr über mich, als mancher aus meinem Umfeld, wer das liest, der kennt mich, der hat die Möglichkeit zu verstehen. Ich freue mich über jeden Leser, doch in mir keimt gerade die Sorge, dass es nur eine Zeitfrage ist, bin irgendwer meiner Familie mitliest, irgendwer, der mich kennt und doch nicht verstehen wird.

Was ist also passiert? Warum schreibe ich so verdammt wirr und unklar? ~Ich entschuldige mich schon mal dafür.~ Mir ist übel, Kopfsache, ist mir bewusst. Mein Arm, der blutet, aber es geht mir verdammt nochmal gut! Die Wunde kommt nicht von mir. ~Hab ich schon erwänt, das ich Angst habe?~

Da ist die Angst, alles zu verlieren, alles, auf einen Schlag. Da ist die Angst, dass alles, was mich seit einiger Zeit ausmacht, ausgelöscht wird. Die Angst, dass mir meine Freiheit genommen wird. Die Angst, noch mehr Menschen zu verletzen/zu belasten. Ich habe Angst, mich zu verlieren, obwohl ich doch bereits verloren bin. Ich habe Angst, zu hören, dass alles nur in meinem Kopf ist, Angst, die Realität verloren zu haben. Was wenn doch alles nur Einbildung ist/war?
Warum redete sie weiter, als wäre nichts geschehen? Was mache ich falsch, dass man mich noch immer nicht zu verstehen scheint? Ich will nicht, das ich verliere, wofür ich schon so lange kämpfe.

Sie haben um mich geweint, als ob ich tot wäre. Als ob ich bereits nicht mehr da wäre. Ich muss ihnen recht geben, es gibt mich doch bereits nicht mehr, ich bin doch bereits tot, zumindest Teile von mir. ~Wurde je um euch geweint?~ Wie kann ich sowas anderen antun? Ich habe Angst, gerade jetzt, die Tränen fliessen.

Ich habe zugestimmt, dass es nicht genug ist, dass ich mehr brauche, als ich bekomme. Ich habe lange telefoniert heute, sehr lange für meine Verhältnisse. Ich war bei einem Kumpel heute, nie, nie war die Angst lange weg, in keinem Moment.
~Wisst ihr, es ist wahr, man kann mit seiner Zunge nicht, seinen Ellenbogen ablecken.~

Ich werde mit den Leuten der Jugendpsychiatrie reden. Die wollten doch ohne Mist, dass ich da mit meinem Vater aufkreuze!! Konnte vermieden werden. Ich will das nicht, lasst den Mann in Ruhe, helft erstmal mir. Meine Schwester soll das nicht mitbekommen, sie darf nicht, um keinen Preis. Ich kann sie kaum ertragen, ich hasse mich dafür wie ich mit ihr umgehe, ich liebe sie doch, sie bedeutete mir so viel. Ist es nicht so, das meine Familie etwas besseres verdient? Was ist mit mir geschehen?
Ich zweifle, war es richtig, habe ich die Hilfe verdient? Komme ich da wieder raus?

Ich hab versprochen mir nichts zu tun, sowas in der Art. Wo sind da die Grenzen? Wie weit, kann ich machen, was ich will und ab wann, breche ich dieses halbherzige Versprechen? Ich darf mich nicht verletzen, ist klar. Ab wann ist es den verletzen?

Ich muss da irgendwie durch, irgendwie. Es tut weh, es ist kein realer Schmerz und doch ist er da. Müde, müde bin ich kaum, es ist 1 Uhr, ich schreibe seit ca. 20-30min. Ich bin nicht müde, ich war auch gestern nicht müde und morgen, morgen werde ich auch nicht müde sein. Einschlafen, kotzwürg, damit hab ichs nicht so.

GENUG! Verschont mich mit besorgten Kommentaren, Nachrichten, E-Mails, Anrufen oder weiss-der-Geier-was, mir geht es gut, lest das, nemmt es meinetwegen ernst, aber übertreibt es nicht. Nochmal: Es geht mir gut.
Es geht mir gut, ich tue mir nichts an, ich reisse mich verdammt zusammen, aber wenn ich sowas verspreche, versuche ich es zu halten. Die Tränen sind weg, ich kann atmen, ich komme nicht bis zu meinem Ellenbogen mit meiner Zunge, die Angst ist noch bei mir.

Und so der Knopfkopf spricht, besorgt tun? Bitte nicht!!
~KAIJU~

Bist du sauer?

Nein, nein, ganz so einfach ist mein Leben nicht. Ich bin nur extrem reizbar, denn immerhin habe ich so ein schwarzes-klebriges-emotionsverstärkendes Etwas, das mein Leben zur Hölle macht. Mit jeder Träne die ich vergiesse, mit jedem Wort das ich schreibe, schreie ich, den ich fürchte mich. Ich habe Angst, eine so unglaublich grosse Angst und mein Kopf lässt mich diese jeden Abend spüren. Wohin führt mein Weg? Mit wem gehe ich diesen Weg? Was sollen Hoffnung und Zukunft bedeuten? Bin ich es wert? Ich fühle die Kälte, nicht nur die Kälte meiner Hände, viel mehr die Kälte meiner Seele. Ich bin nicht nur sauer, ich bin nicht nur traurig, ich bin nicht nur verloren, sondern ich bin nicht.
Versteht ihr das nicht? Ich bin nicht. Da sind nur Hass, Trauer, Gedanken über Gedanken, Tränen, der Wunsch nach Bestrafung, das Gefühl der Leere, die Antriebslosigkeit und das jedes Mal. Ich pack das so nicht, ich will das nicht, ich will nicht mal mehr zur Schule, denn es ist zu viel. Ich verdiene nichts, denn das wäre zu viel. Ich sehe in den Spiegel und wisst ihr was? Ich bin nicht.
Ich will das es dich kümmert, das ich dich kümmere, das du fragst, weil du dich sorgst, nicht weil du musst, denn weisst du, ich fürchte mich. Ich habe Angst, dass ich dir egal bin, ich traue mich nicht dir zu sagen, dass ich will, das du da bist, das ich weinen kann, dass du mich einfach nur in den Arm nimmst und für mich da bist. Ich will das man sich für mich interessiert. Ich will das etwas von dir kommt, nicht einmal, nicht zweimal, sondern von dir, also entscheidest du, aber ich will es so sehr, denn weisst du, du bist einer der Gründe warum ich weine, es ist auch deine Schuld dass ich mich verloren fühle, dass ich mich nicht finde, verstehst du? Weisst du, ich kann es dir nicht sagen, verstehst du ich mag dich viel zu sehr, ich kann das nicht. Verstehst du? Ich kann das nicht, aber du kannst, du kannst mich leben lassen oder du machst es wie jetzt und lässt mich jeden Tag aufs neue durch die Höllle gehen. Ich verstehe, dass du mich nicht mögen/lieben kannst, das kann ja nicht mal ich, was verlange ich da? Aber weisst du, es wäre so viel einfacher, wenn ich wüsste, dass du da bist, das du zu mir stehst, das du mir hilfst, das du alles stehen und liegen lassen kannst um mich zu fangen, verstehst du? Ich will doch nur geliebt werden, für mein verlorenes ich brauche ich nicht zu leben, ich brauche momentan etwas das von aussen kommt, verstehst du? Ich weiss es ist viel verlangt, ich weiss es ist dumm, verstehst du, ich weiss wie dumm ich mich anstelle, ich bin mir bewusst wie unsinnig das ganze sein muss. Weisst du, ich wünsche mir nur, das du es versuchst, ich will nur, das du dir überlegst, wie deine Worte wirken. Verstehst du? Ich möchte nicht immer und immer wieder von dir verletzt werden, denn irgendwann, werde ich das übernehmen, willst du das?

Versteht ihr? Es ist nicht so wie es scheint, ich bin zerstört, ich kann das nicht. ~Schenkt euch das positive Denken okay?~ Ich komme einfach nicht klar, was ist nur los, wird es den gar nicht besser? Wisst ihr was? Ich werde weinen, ich werde weinen wegen den Personen, die das du sein könnten und ich werde mich hassen, so sehr, ich werde mich wertlos fühlen, ich werde traurig sein, ich werde angespannt sein, ich werde mich nicht erkennen im Spiegel.
Und das Beste ist, morgen, da werde ich noch angespannter sein als heute, ja sogar schlimmer noch als gestern und heute zusammen. ~Macht das Leben nicht Spass?~ Warum muss man immer um den heissen Brei reden? Ich weiss es, ihr denkt es und das Beste, ich sage es: DAS PROBLEM BIN ICH. So jetzt ist es raus, geht es uns allen besser? Euch ja? Mir nicht? Wundervoll, geniesst euer Leben, so wie ich das meine geniesse.

Und so der Knopfkopf spricht, ob ihrs wollt oder nicht!
~KAIJU~