Heute ist Samstag, wenn das eine Rolle spielt. Ich war nicht untätig, ganz und gar nicht. Gestern war die Ente bei mir, ein wenig reden, Film schauen, lachen. Doch schmerzlichst stelle ich fest, wie still es wird, wie still ich werde.
Heute morgen, war ich bei meinem Zwilling, reden, mit dem Hund spazieren, lachen. Doch auch hier, bin ich still, ich weiss nicht was ich sagen soll und was nicht, also schweige ich.
Dannach bin ich in den Zug gestiegen, da ich aufgrund der Busverbindungen nicht heim konnte. Eine E-Shisha gekauft und dann habe ich, per Zufall, den Guru plus Anhängsel getroffen. Noch einige Dinge mehr gekauft und dann heim.Bei meinen Grosseltern vorbei, Geld bekommen, ein wenig geredet.

Nach einer Dusche, hab ich dann begonnen, meine Sachen zu packen, denn schon morgen, verschwinde ich. Skilager ist angesagt, Abstand nehmen, von all dem. Eine Auszeit von den Gedanken, den Gefühlen, der Angst. Eine Auszeit von der Schule, dem Lernen, den Prüfungen, den Aufgaben. Eine Auszeit vom Ernst des Lebens. Ich werde mich flüchten, in eine verzerrte Welt, wie schon so oft.

Und nun sitze ich hier, schreibe einige Zeilen, die doch nicht so sind wie ich erwartet habe. Das Haus ist leer, nur mein kleiner Kater ist bei mir. Er schläft hinter mir auf dem Sofa, ganz friedlich, als wäre die Welt in Ordnung. Wunderschön so eine Katze, Faszination pur. Ich liebe Katzen. Fressen, schlafen (bis zu 22h am Tag!), sich streicheln lassen und so weiter. ~Das Leben einer Katze, wäre es nicht wundervoll?~

Es ist still, nur das Summen meines Laptops und das Geräusch der Tastatur. ~Ich glaube, dass ich diese Ruhe, diese Stille bald vermissen werde.~ Wie werde ich das Lager ertragen? Wird es eine Erleichterung, bekomme ich die Auszeit die ich suche? Wird es eine Qual?

Ich freue mich, endlich wieder ein Brett unter den Füssen zu haben und die Skipisten unsicher zu machen. Ich freue mich auf den Schnee, auf das Fahren, auf die Gespräche.
Und doch fürchte ich, in Panik zu geraten, wenn die Pisten zu steil werden, wenn die andern zu schnell fahren oder der Nebel alles verschluckt. Ich habe Angst, durchzudrehen, 24h unter Menschen, keine Ruhe, kein Rückzug.
Der Pilot und die Seherin werden dass schon hinbiegen und die anderen, die ich kenne, werden hoffentlich auch hilfreich sein.

Ich werde mich hier melden, wenn ich zurück bin.

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu motzen hab ich nicht.
~KAIJU~

 

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