Tag Archive: Leben


Und das Leben hält mich fest…

.. so fühlt es sich zumindest irgendwie an. Ich warte und warte, auf Begebenheiten. Da kommen Verpflichtungen, die mich zwingen hier zu bleiben, den ich kann sowas keinem antun oder? Wenn durch mich, das Leben von einem meiner Freunde erschwert wird, verdammt, das könnte ich nicht. Mein Leben versauen, geht schon. Doch, dass Leben eines anderen, verschlechtern? Die Verpflichtung hält mich und zusammen mit ihr falle ich.

Ahm, ja kleines Bild von 9gag. Passt irgendwie schon.

Ahm, ja kleines Bild von 9gag. Passt irgendwie schon.

Meine Ferien haben heute morgen geendet. Ein weiteres, vermutlich anstrengendes, Quartal folgt. Ich bin wunderbar in den morgen gestartet. Etwas verschlafen aber doch rechzeitig auf den Beinen.~Mit dem Verband unter der Hose dauert sowas halt etwas länger…~ Kanninchen gefüttert, check. Katze rein oder rausgelassen, check. Zeit zum frühstücken war da auch noch und somit ein guter Tagesstart.

Eine, etwas weniger gesprächige Zugfahrt, womit ich Zeit für meine Gedanken hatte. Einen Mathe Unterricht der anderen Sorte, Statistiken lesen, berechnen. Und unser Lehrer zeigte eine neue Seite und erklärte uns etwas über Krankheiten, die durch Impfungen ausgelöscht wurden. ~Wann war Mathe bitte so, angenehm?~ Den Französisch Unterricht fand ich auch nicht ganz so bescheuert. Ich kam mir schon ganz klug vor, als ich heute so einiges zustande brachte. Das Ganze nach zwei wöchigem, urlaubsbedingten fernbleiben, ist das schon was.

~!Sagt mal bitte, schreiben ich heute anders??? :D!~

Der Turnunterricht war nicht ganz so amysant, der Verband musste neu gemacht werden und tada, ich muss mein Bein präsentieren. Keine Ahnung wie viel sie gesehen haben, oder gar gelesen? Die Fragen der anderen, was ich denn habe, waren nicht sonderlich angenehm, aber ich habs irgendwie gepackt. Obwohl die Arme und die ,nicht verdeckten, Teile des Beins, doch schon genug sprechen. Mir kann doch keiner erzählen, dass sie die Schnitte und Kratzer nicht sehen. Sagen tut keiner was, frei nach dem Motto totschweigen.Ich drifte ab, entschuldigt, ich war ja gut gelaunt.

Wir hatten nach einer längeren Pause Projektunterricht, zum ersten mal, war schon nicht schlecht. Wenn die einem ein oder zwei Stunden vorbrabeln um was es jetzt gehen wird, ist das schon brauchbarer Unterricht. Da kamen dann viele Verpflichtungen hinzu, da wo ich meine Freunde nicht reinziehn will.

Zuhause, hab ich mir ein Fahrrad geschnappt, die Reifen gepummt und bin dann zum Wald gefahren. ~Frahrradfahren und ich, dazu könnte ich auch mal berichten.~
Ohne Licht, ohne Helm, mit offenen rot leuchtenden, momentan hässlichen, roten Haaren. Muss ich mit Humor sehen, tu ich auch. Ich hab mich dort mal wieder verführen lassen, zu dem, von dem ich nicht weiss, ob ich das erzählen soll…. Dann bin ich, beinahe mit Musik, bis mir auffiel, dass ich die Autos hören sollte, heim gefahren.

Und, obwohl ich glaube ich gerade einen Zeitsprung gemacht habe, sind wir glaube ich, auch schon hier. Unnötige Detail ausgespart, will ja nicht langweilig werden.

Das war alles, was an diesem produktiven Tag so gemacht wurde, ich war und bin echt gut drauf. Das Leben scheint zu bestehen, da ist mal etwas Realität für mich. ~Stand auch in meinem Horoskop, Zufall?~

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu berichten hab ich noch nicht.
~KAIJU~

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Maske

All diese Illusionen, all diese Täuschungen, alle die Gesichter, hinter den Masken, all die Lügen, all die verlorene Hoffnung. Wohin führt uns der Weg? Können wir uns je wieder ansehen und ja zu uns sagen, können wir uns erkennen im Spiegel? Die Maske macht uns frei, sie legt es in unsere Hand zu entscheiden, doch sie kann zur Sucht werden, immer öfter greifen wir zu ihr, wir lassen keinen mehr an uns heran.

Zu oft wurden wir enttäuscht, zu oft wurden wir verletzt, zu oft aufgebaut und fallen gelassen. Wir wurden belächelt, man sagte uns, wir wirken depressiv, doch nachgeforscht wurde nie, man glaubte bloss wir seien komisch, man glaubt wir übertreiben. Ist es das, was wir sind? Komische Menschen, die immer eine Maske tragen, nur um den Fragen auszuweichen?

Tragen wir die Maske, um akzeptiert zu werden, um normal zu sein? Was ist den normal? Was unterscheidet uns von all den andern, was macht uns aus, sind wir denn nicht doch alle gleich? Wir wollen ja nicht sein wie die andern, wir verstehen sie nicht, so wie sie uns nicht verstehen, doch wir wollen auch nicht so sein, wie wir sind. Wer wollen wir sein und wie wollen wir sein?

Tragen wir die Maske, weil wir es wollen, oder weil wir es müssen? Tragen wir die Maske um nicht wir sein zu müssen? Wenn wir erzählen, empfinden es alle als schlimm, sie verstehen es nicht, sie glauben wir übertreiben, sie sehen nicht an der Maske vorbei, sie sehen nur, was wir ihnen und uns vorlügen, die Maske.

Wir sind wie leere Hüllen, wir können uns aussen verändern, jedoch nicht im innersten, dens wir laufen davon, wir flüchten, wir wollen nicht so sein wie wir sind. Wir spüren nur den Schmerz, den physischen und den psychischen, nicht anderes mehr. Glück und Freude, sind nur für uns da, um uns genommen zu werden. Müssen wir den Schmerz mit anderem Schmerz betäuben?
Wir können die Kälte sehen, wir können die Dunkelheit hören, wir riechen den Schmerz, wir schmecken die Lügen. Wir nehmen wahr, was anderen verborgen bleibt. Sind wir schlechter als andere Menschen?

Tragen nur wir Masken, oder sind alle davon betroffen? Tragen die normalen Menschen auch eine Maske, wie unterscheiden wir uns wirklich von ihnen? Manche Menschen vermögen durch die Maske hindurch zu sehen, sie können die wahren Menschen erkennen, sie lassen sich nicht täuschen. Woher haben sie diese Gabe, sind sie wie wir, waren sie, wie wir sind? Können sie nur in uns sehen, weil sie das selbe erlebt haben oder erleben?

Ich nehme meine Maske, jeden Morgen, ich setze sie auf, ich verlasse das Haus, ich wandle durch eine Welt voll mit normalen Menschen, sie sind nicht wie wir, wir sind nicht wie sie. Meine Maske bröckelt, sie zerfällt, meine Stirn legt sich in Falten, die Schmerzen dringen nach aussen, ich kann meine Maske nicht mehr lange aufrecht erhalten. Aber sie sehen es nicht, all die normalen Menschen, all die anderen, sie glauben wir übertreiben, sie glauben uns nicht, sie wollen nicht wahrhaben, wie es wirklich um uns steht.

Was braucht es das meine Maske erneut stark wird? Was braucht es das sie fällt?

~KAIJU~

Ich lebe noch

Ich habe tatsächlich eine Weile nichts berichtet. Die Frage die sich mir nun stellt ist warum. Ich meine ich könnte von meinem aufgekratzen Arm berichten, oder von meinen düsteren Gedanken. Ich könnte von dem Moment sprechen, als ich bemerkte, dass ich nach einem Jahr noch nicht jeden aus der Klasse richtig kenne. Ich könnte berichten, dass ich viel geweint habe, dass ich viel weine. Ich könnte über den Guru berichten und meine Absicht, ihr die Adresse des Blogs zu geben. ~Warum erscheint es mir so viel logischer, meine Adresse dem Guru zu geben, als in Betracht zu ziehen, der Ente bescheid zu sagen?~ Erneut die Frage: Warum?
Das Leben zieht vorbei, ich spatziere nebenher und pake ab und zu eine kleine Gelegenheit. Mehr ist da nicht, Tränen, Stress, Wut aber sobald ein neuer Tag beginnt ist das sowieso egal. Ich könnte so viel berichten, aber warum denn, interessieren tuts ja keinen, stimmts?
~Normalerweise schreiben sich diese Einträge wie von Geisterhand, aber die letzen Tage und heute, klappt das nicht so ganz.~ Ich sitze da, Laptop vor mir und meine Gedanken schweifen in alle Richtungen, kein Wort das ich nicht erzwingen muss. Deshalb schreibe ich erst heute, gestern bin ich kläglich gescheitert.
Ich will nicht weiter denken als bis morgen, ich kann mir nicht einreden, dass ich das alles packe, in meinem Kopf haben sich neue Wege eröffnet, dunkle Wege, Wege zu Blut, wege zu Schmerz. ~Ist das alles nur ein Aufmerksamkeitsding, oder ist es echt und nur eine Frage der Zeit?~
Ich warte auf Nachrichten, ich warte auf Lebenszeichen, ich will, das irgendwer sich meldet, ich bekomme es nicht in meinen Kopf, dass auch ich mich melden könnte.
Ich versteh mich ja selber kaum, und ander können ja kaum verstehen was ich habe, ist ja nur das schwarze-klebrige-emotionsverstärkende Etwas, wird wohl als Schwäche abgetan, interessiert keinen, geht ja allen anderen auch nicht blenden, wieso komme ich also auf die Idee, mich als wichtiger anzusehen?
~Kurze Info: Oktober ist vorbei und ich lebe!! Oktober ist durch und man sieht es nur an meinem Arm! Das ist doch gar nicht so schlecht~Mehr kann ich echt nicht sagen, mein Kopf ist leer, meine Hangelenke schmerzen vom Ninjutsu und ich bin müde. Basta, mehr gibts heute nicht. ~Ich rede mir tatsächlich ein, das sich jemand über mein Gelaber freut, Gott bin ich naiv~
Kurz auf mein Handy gesehen und da war eine Nachricht von meinem Ex, das kann ja was werden, von dem habe ich keine Nachricht erwartet. ~Maybe something to write about..~

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu sagen weiss ich nicht.
~KAIJU~

 

Fragen der Zukunft

Da spricht man über die Politik des eigenen Landes und merkt mehr und mehr, wie wenig es einem kümmert, wie man die Lust verliert verstehen zu wollen, wie man sich alleine fühlt, wie alles schwarz wird. Es bräuchte echt so was wie promotional Hardcore ~Musik, die all die komplizierten politischen Vorgänge einfach erklärt~ und ich würde es hören, vielleicht, vielleicht verstehen wollen. Mein Land ist mir also mehr oder weniger egal. Warum? Ganz einfach, ich glaube nicht mehr an das System, ich glaube es kann so nicht gehen, jeder stösst an seine Grenze, wer schwach ist, wird ersetzt, ist ein Opfer der Gesellschaft und wird ausgestossen. Wie soll das funktionieren, wo ist das Miteinander, sind wir den alle so gierig das nur Geld zählt? Sieht leider so aus.
Wenn ich könnte wollte ich zwar wählen, doch wenn ich mir überlege, wie Politik zu funktionieren scheint, ist das ganze sinnlos, wer sagt denn, das es hilft, wer sagt denn, das die Leute umdenken, wer sagt denn, dass das was wir tun richtig ist? Ich sehe keine Zukunft in diesem System, denn von aussen ist das keine.

Wie sieht es aus mit mir und der A1 Prüfung, finde ich irgendwann doch den Mut meinen Vater zu fragen, ob er bezahlt, wie wird er reagieren? Ich habe Angst. Es wäre doch alles so leicht, doch das ist es nicht, nicht für mich. Was wenn er ja sagt, was wenn nein? Was wenn ich durch die Prüfung rassle, was wenn ich das ganze doch nicht auf die Reihe bekomme? Was wenn ich mich nie traue ihn zu fragen? Wie soll ich das ansprechen, wenn wir selten bis nie wirklich reden?

Zukunft, bewerben, Praktikum suchen, für drei ganze Wochen. Kann sich das einer vorstellen? Ich denke noch nicht mal bis Weihnachten, wie zum Geier soll ich dann an April und Mai denken? Woher soll ich wissen, was ich kann, oder eben nicht? Was habe ich den bisher getan in meinem Leben ausser zur Schule zu gehen? Ich habe keine ausserschulischen Aktivitäten vorzuweisen, ich habe nichts, ich bin nichts. Sagen wir, ich hätte einen vorzeigbaren Lebenslauf und den ganzen Käse der dazugehört, ich wüsste noch immer nicht was ich machen könnte. Was will ich den von der Zukunft? Ich will es doch gar nicht, ich will es leicht haben, ich will Spass haben, ich möchte doch leben, doch ich kann es nicht.
Ich will später mal was sinnvolles machen, nichts so geldgieriges, ich will etwas mit der Psyche des Menschen machen, sie erforschen, sie heilen, sie unterstützen irgendwas. ~Klar, das kleine kaputte Mädchen will den Menschen helfen, denen es so geht, wie es ihr gerade geht, klingt toll.~
Ich habe mir heute doch tatsächlich mitten in der Stunde überlegt, wie viel einfacher es wäre, wenn ich nicht mehr leben würde, mitten in der Stunde, was wenn ich mich nicht sorgen müsste, was wenn ich kein Praktikum suchen müsste, was wenn ich nie nach der Bezahlung eines Motorrades und der Prüfung fragen müsste?
Ich sehe schwarz, was ist in einem halben Jahr, was in zwei Jahren, was in zehn? Keine Ahnung, ich sehe da nichts, ich sehe schwarz, ich sehe mit etwas Mühe, ein Traumbild, das ich doch noch irgendwie durchs Leben komme, aber daran zu glauben fällt mir schwer. Ich schaffe es nicht mal einen Abend keinen Mist zu bauen, ich stürze mich blindlings auf alles, was mir kurzzeitig Gedankenkreisen erspart, ich erhoffe mir so sehr nicht allein sein zu müssen, ich überlege sogar, einige Tage bei irgendwem aus der Gruppe zu wohnen. Kann man seinen Freunden sowas zumuten? Würden die mich überhaupt bei sich wollen? ~Die Ente zumindest bemüt sich so sehr um mich, es rührt mich zu Tränen wenn ich ihre Nachrichten lese, wie kann sie das tun, wie kann sie mich nicht hassen, wie kann sie so tun, als hätte es den Samstag Abend und mich und Matik nicht gegeben?~ So viele Fragen, zu viele Fragen und einfach nur den Wunsch mich wie gestern oder vorgestern in den Schlaf zu weinen, den Wunsch nicht alleine sein zu müssen, den Wunsch sich zusammen zu rollen und zu weinen, den Wunsch in den Armen eines anderen zu weinen.

Ha, ha.. so als Hinweis, der Artikel ist von Montag, hat es allerdings irgendwie nicht geschaft zu machen was ich wollte.

Und so der Knopfkopf spricht, keine Antworten in Sicht.
~KAIJU~