Tag Archive: Schule


Schnauze da oben

Ein ganzer Tag voll mit nichts und doch voll mit allem.

Den Morgen hab ich ganz gut überstanden, was aber keineswegs dazu geführt hätte, das ich nun ganz entspannt bin was das Praktikum angeht. Es sind zwar so wenige Stunden und doch ist mir übel.
Vielleicht sind es zu wenige Stunden? Es ist wie Ferien und das ist schlecht, schlecht weil ich so nur am Tv oder an meinem Laptop bin. So wenig zu tun zu haben, bringt Langeweile und Frust. Ich hasse Langeweile und meine Hände hasse ich auch. Ich hasse den Gedanken 3 Wochen nicht in der Schule zu sein, nur wegen meiner Klasse versteht sich. Wieder Schule will ich aber auch nicht, dann beginnt der Stress mit Vorträgen und Prüfungen und Projekten erneut.

Kotzwürg. Ich will nicht. ~Ich schwanke zwischen losheuelen und mir eine klatschen.~ Es macht mir Angst zu wissen, dass ich so viel Zeit haben werde, denn ich weiss nicht was ich mit der Zeit machen soll. Es macht mich traurig und lässt mich alles hinterfragen, wenn ich nur fernsehe und am Laptop bin.
Aber was den sonst? Wieso mache ich mir so einen Scheiss Stress? Wieso kann ich nicht ganz entspannt geniessen, das ich wenig arbeiten muss? Wieso macht es mir Angst morgen die andere Betreuerin kennen zu lernen? Wieso ertrage ich die Menschen nicht wenn sie bei mir sind, nur um sie, sobald sie nicht mehr da sind, zu vermissen?

Gerade jetzt würde ich mich einfach gerne mit dem Guru, der Ente, dem Piloten und was-weiss-ich-wem, zurücklehnen und ein oder zwei Tüten rauchen. Ich wüsste gerne was so bei anderen abgeht, doch ist zu viel Angst zu fragen.
Es fühlt sich an wie ein Knoten im Hals, obwohl es viel eher ein Knoten im Kopf ist, einfach nicht entspannt und ich mag es nicht. Warum kapiert mein Kopf nicht, dass es sinnlos ist, sich wahnsinnig zu machen, wegen morgen? Es ändert eh nichts, es soll mal kommen wie es halt kommt. Schnauze da oben! ~Dieser Satz passt mir ganz gut.~

Es ist als würde ich nur warten. Warten bis ich nach Hause darf, nur um zu merken, dass es da sinnlos ist. Warten bis mein Vater geht, weil ich ihn und vor allem mich in seiner Gegenwart nicht ertrage. Warten bis mein Bruder zu Bett geht, nur um in Ruhe kiffen zu können. Warten bis die Motivation gefunden ist zum aufstehen, nur um dem Schmerz des Bettes zu entkommen. Nein, ich will nicht.
Schnauze da oben! Du hast dir da was vorgenommen, mach den Scheiss auch, du hast ja Zeit. Das ist dein Projekt, also lass nicht schon den Kopf hängen! Ausserdem hast du darüber nachgedacht wieder Sport zu machen und verdammte Scheisse ja, genau das solltest du tun!

Ich glaube ich geh dann mal in den Wald oder so, ich ertrags nicht.

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu schreiben schaff ich nicht.
~KAIJU~

Der morgen begann mit dahingenuschelten Wörtern von einem meiner Klassenkameraden. Beim besten Willen, am morgen muss man manchmal echt deutlich werden, sonst kapiere ich nichts. Die Englisch Stunde war zu beginn recht anstrengend und doch gleichzeitig langweilig. Nach der Stunde, sind die Ente, der Guru und ich einfach im Englischmodus geblieben. War kein Problem, ist ja auch Englisch. Nach dem Turnen hatten wir das selbe in Französisch. Ausgerechnet in Französisch! Wir haben es einfach probiert und siehe da, wir konnten sogar miteinander sprechen, so dass das Gesagte Sinn ergibt.

In den Mittagsstunden wollten wir uns etwas warmes zum Essen holen. Auf dem Weg dorthin, wurden wir im Bus kontrolliert und ausgerechnet heute, hatte ich mein Abo sowie Ausweis etc. zu Hause vergessen. Ganz schön dumm. Aber die Behandlung die ich erhalten hatte, die war echt zu viel. Ganz ehrlich, ich habe ein Abo, ich habe es nur vergessen. Denn Ausweis ebenfalls, klar klingt wie die Ausreden, die sich diese Leute warscheinlich täglich anhören, aber diesmal ist es so.
Die Ente wurde nach MEINEN Personalien gefragt, da die beiden Herren mir wohl zutrauten, dass ich mir so spontan einen Namen mit Adresse, Telefonnummer etc. einfallen lasse. Klar. ~Die öffentlichen Verkehrsmittel, sehr freundliches Personal, muss man schon sagen.~
Unser Essen war dann auch nicht der Hitt. Die Deutschstunden am Nachmitag waren dann auch noch stinklangweilig und absolut kontraproduktiv. Es ist traurig was wir da machen, wir hatten eine Zeitlang den besten Deutschunterricht der Welt. Tja, Lehrerwechsel, da ist man machtlos. Wir mussten uns ein Treffen zweier Charaktere aus unserem Buch vorstellen und dann aufschreiben, was passieren wird. Dieses Buch lässt nur einen Weg: Kitschige, schnulzige Texte.
Kotzwürg, diesen Texten fehlt das Leben, die Realität, das sind nur Lügen auf Papier, die Einblick in die Fantasien der Personen geben. Da fehlt Gefühl, echtes, kein so kitschiges, da Fehlen echte Menschen, da fehlt Substanz. Oder anders ausgedrückt: ich mag das nicht.

Ausserdem beginnt wieder der Stress. Ich war in der Erwartung, etwas Zeit zu haben und auch mal Dinge erledigen zu können, die ich möchte. Da sind nun aber einige Dinge, die ich erledigen muss, obwohl ich es nicht will. Ich sollte lernen, morgen ist eine Prüfung angesagt, bin wohl etwas spät dran. Morgen haben wir länger Schule als erwartet, was auch noch ein Teil der Freizeit streicht. Ich sollte da noch finanziell ein wenig mehr Klarheit schaffen und irgendwann, wenn alles andere, egal wie wichtig oder unwichtig, durch ist, dann sollte ich mal sehen, wie es mir so geht. Da bin ich mir momentan echt nicht so im Klaren. Mal könnte ich die ganze Welt umarmen und im nächsten Moment, möchte ich um mich schlagen und wegrennen. Die negativen und destruktiven Gedanken, lassen mich tagsüber meist in Ruhe. Doch wenn ich dann Zeit hab, dann bin ich ganz kreativ darin, mir alle Szenarien vorzustellen, in die ich mich begeben könnte.

Und wenn ich ehrlich bin, will ich irgendwas suchtartiges machen, ich habe ja Auswahl. Passiert sowieso, aber erst nach dem Lernen. Vielleicht werden es auch Zwei meiner „Süchte“ sein.

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu motzen hab ich nicht.
~KAIJU~

 

Und das Leben hält mich fest…

.. so fühlt es sich zumindest irgendwie an. Ich warte und warte, auf Begebenheiten. Da kommen Verpflichtungen, die mich zwingen hier zu bleiben, den ich kann sowas keinem antun oder? Wenn durch mich, das Leben von einem meiner Freunde erschwert wird, verdammt, das könnte ich nicht. Mein Leben versauen, geht schon. Doch, dass Leben eines anderen, verschlechtern? Die Verpflichtung hält mich und zusammen mit ihr falle ich.

Ahm, ja kleines Bild von 9gag. Passt irgendwie schon.

Ahm, ja kleines Bild von 9gag. Passt irgendwie schon.

Meine Ferien haben heute morgen geendet. Ein weiteres, vermutlich anstrengendes, Quartal folgt. Ich bin wunderbar in den morgen gestartet. Etwas verschlafen aber doch rechzeitig auf den Beinen.~Mit dem Verband unter der Hose dauert sowas halt etwas länger…~ Kanninchen gefüttert, check. Katze rein oder rausgelassen, check. Zeit zum frühstücken war da auch noch und somit ein guter Tagesstart.

Eine, etwas weniger gesprächige Zugfahrt, womit ich Zeit für meine Gedanken hatte. Einen Mathe Unterricht der anderen Sorte, Statistiken lesen, berechnen. Und unser Lehrer zeigte eine neue Seite und erklärte uns etwas über Krankheiten, die durch Impfungen ausgelöscht wurden. ~Wann war Mathe bitte so, angenehm?~ Den Französisch Unterricht fand ich auch nicht ganz so bescheuert. Ich kam mir schon ganz klug vor, als ich heute so einiges zustande brachte. Das Ganze nach zwei wöchigem, urlaubsbedingten fernbleiben, ist das schon was.

~!Sagt mal bitte, schreiben ich heute anders??? :D!~

Der Turnunterricht war nicht ganz so amysant, der Verband musste neu gemacht werden und tada, ich muss mein Bein präsentieren. Keine Ahnung wie viel sie gesehen haben, oder gar gelesen? Die Fragen der anderen, was ich denn habe, waren nicht sonderlich angenehm, aber ich habs irgendwie gepackt. Obwohl die Arme und die ,nicht verdeckten, Teile des Beins, doch schon genug sprechen. Mir kann doch keiner erzählen, dass sie die Schnitte und Kratzer nicht sehen. Sagen tut keiner was, frei nach dem Motto totschweigen.Ich drifte ab, entschuldigt, ich war ja gut gelaunt.

Wir hatten nach einer längeren Pause Projektunterricht, zum ersten mal, war schon nicht schlecht. Wenn die einem ein oder zwei Stunden vorbrabeln um was es jetzt gehen wird, ist das schon brauchbarer Unterricht. Da kamen dann viele Verpflichtungen hinzu, da wo ich meine Freunde nicht reinziehn will.

Zuhause, hab ich mir ein Fahrrad geschnappt, die Reifen gepummt und bin dann zum Wald gefahren. ~Frahrradfahren und ich, dazu könnte ich auch mal berichten.~
Ohne Licht, ohne Helm, mit offenen rot leuchtenden, momentan hässlichen, roten Haaren. Muss ich mit Humor sehen, tu ich auch. Ich hab mich dort mal wieder verführen lassen, zu dem, von dem ich nicht weiss, ob ich das erzählen soll…. Dann bin ich, beinahe mit Musik, bis mir auffiel, dass ich die Autos hören sollte, heim gefahren.

Und, obwohl ich glaube ich gerade einen Zeitsprung gemacht habe, sind wir glaube ich, auch schon hier. Unnötige Detail ausgespart, will ja nicht langweilig werden.

Das war alles, was an diesem produktiven Tag so gemacht wurde, ich war und bin echt gut drauf. Das Leben scheint zu bestehen, da ist mal etwas Realität für mich. ~Stand auch in meinem Horoskop, Zufall?~

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu berichten hab ich noch nicht.
~KAIJU~

Gehirnzermatschungsmission

Donnerstage mag ich nicht. Sie sind ermüdend. Deutsch war heute ausnahmsweise recht erträglich, wenn nicht sogar spannend. Wir durften Texte schreiben und wenn ich die Zeit finde meinen zu vollenden, könnte ich ihn ja evt. hier veröffentlichen. Die drei Stunden Individuum und Gesellschaft waren auch spannend, liegt wohl daran, dass einer der zwei Leher, welche dieses Fach unterrichten, die Inhalte besser zusammenfasst und erklärt. Zudem finde ich es einiges spannender, über die Leistungsgesellschaft, im negativen Sinne, zu sprechen. Ich seh da nicht viel positives dran und je genauer wir das besprechen, desto mehr bestätigt sich mir, dass es ein fehlerhalftes System ist. Heute ging es um Burnout, Ursachen dafür, Präventionsmöglichkeiten, Symptome, Folgen und ähnliches. Ebenfalls argumetierten wir darüber, ob es nun bei Jugendlichen auch Burnouts gibt, oder ob das seltener vorkommt als bei Erwachsenen. ~Seit langem habe ich dieses Fach mal wieder als spannend empfunden. Warscheinlich weil die Burnout Symptome ebenfalls in mein Leben passen.~ Meiner Meinung nach wird bei Jugendlichen ein Burnout oft nicht wirklich wahrgenommen/ernstgenommen und wenn es bemerkt wird, wird es meist schulterzuckend abgetan, ist ja nur die Pupertät, alles ganz normal. Nach der Schule habe ich mir zusammen mit dem Guru etwas zu essen geholt. ~Ich bin manchmal ech zu höflich, in der Dönerbude sollte ich in Zukunft nicht warten bis andere ihr Essen bekommen.~ Dahiem habe ich mich erstmal umgezogen und mich dann an meine Aufgaben gesetzt. Vielmehr habe ich ganze drei Stunden mit Englisch zugebracht. Drei Stunden! Etwas recherchiert für unsere Diskusion die wir leiten müssen, meinen Text geschrieben und anschliessend ausgedruckt, eine Powerpointpräsentation erstellt, und mich dann noch ans Englischbuch gesetzt. Ich fühle mich als hätte ich mein Englisch in letzter Zeit viel zu wenig genutzt und es ist komplett eingerostet, blödes Gefühl. Nach so viel Arbeit ist mein Gehirn nur noch Matsch. Keine klaren Gedanken mehr, keine Motivation mehr, kein garnichts mehr. Genau noch die Energie zum bloggen gefunden. Dannach vielleicht noch ein zwei Videos und dann sollte ich schlafen gehen. Tollerweise haben wir noch zusätzlich zur Diskusion eine Matheprüfung. Mathe muss bis morgen früh warten. Ich bin ziemlich erschöpft. Drei Stunden an einem Fach sitzen sollte ich vermeiden. Irgendwie ist mir aber, während dem arbeiten, nicht aufgefallen wie lange ich schon dran bin. Gehirn erfolgreich zu Matsch verarbeitet. Mein Arm habe ich gerade etwas verschönert, mit Hilfe einer Scherbe. Wollte ich sowieso ausprobieren, angenehmer Schmerz, wunderschönes Gefühl. ~All die Gedanken an Schmerzen, Selbstverlezung und Tod halten mich gerade ziemlich gefangen.~ Ein angenehmes Brennen meiner Arme, ich spühre sie, das heisst sie sind da. So oberflächlich und doch fühlt es sich gut an, zu wissen dass man es sehen wird macht mir keine Angst mehr, es sieht ja doch keiner hin, denn was ich mache, ist egal. Auch heute  wurde mir wieder das Gefühl vermittelt, alles was ich sage und mache wäre falsch. Ja ist klar, immer bin ich es! Die Kratzer lindern den seelischen Schmerz. Sie lenken schon minimal vom schreiben ab, ich sitze schon eine Weile an diesem Artikel, da alles meine Aufmerksamkeit auf sich zieht und ich kaum noch Kraft finde, meine Gedanken auf das Schreiben zu fokussieren. Ich wollte noch so viel mehr machen, doch Schlaf hat Vorrang und wer weiss, vielleicht schlafe ich ja mal problemlos, müde genug wäre ich ausnahmsweise mal. Das fühlen der Kratzer ist so unglaublich beruhigend, den Schmerz zu spüren, die Erhebungen zu fühlen und die Kratzer zu sehen, als wäre es Balsam für meinen Kopf. ~Tropf, Tropf, meine Gedanken beginnen zu verfliessen.~ Und so der Knopfkopf spricht, mehr geht wirklich nicht. ~KAIJU~

Zeit verplämpern…

Ich mache wirklich alles heute nur um nicht Französisch zu lernen. Genie, nicht? Ich hasse diese Sprache halt und irgendwie alles, was mich dazu zwingt, mich damit auseinander zu setzen. Der Grund? Ganz simpel, ich kapier das nicht und seit meine Mutter gestorben ist, will ich es auch nicht mehr kapieren, ich frag nicht mal nach, ich will es einfach nicht.

Ich war heute nicht in der Schule. Und was ist passiert? Welch Wunder, die Welt ist nicht untergegangen! Ich fühle mich allerdings, als hätte ich alles Entscheidende, für die nächsten Tage, verpasst. Eine, für mich absolut unlogische Mail unserer Englischlehrerin bestätigt dies. Dazu das Gefühl alles wichtige verpasst zu haben, also nicht Lerninhalte, sondern Gespräche meiner Freunde.

Irgendwie komme ich nicht so ganz klar damit, dass ich so unwichtig bin. So auf eine ungesunde Art, bin ich sauer, eifersüchtig, verletzt. Ich bin nur irgendwie entäuscht, ich glaube, es ist ziemlich egal, ob ich da bin, oder weg bin, ob ich krank oder gesund bin. Heisst das es wäre auch egal ob ich lebe oder tot bin? Eifersucht und Entäuschung, könnten wie Einbildung und Überreaktion zu meinen Hassfreunden werden.
~Mein Klassenlehrer zeigte Humor und fragte nach, ob es den möglich sei, dass ausgerechnet ich fehle. Kein Schulrekord?~  Nein, ist nicht. Wenn ich es könnte, wäre es schon lange nicht mehr. Wenn der wüsste.

Ich bemerke, dass ich begonnen habe sinnlose Smileys zu verschicken. Ich mag das Wort bereits nicht, viel zu schwere Rechtschreibung: Smileys. Ich verschicke sowas also öfter in letzter Zeit. Nicht weil ich mich so fühle, viel mehr um meinem Mitmenschen, das Leben einfacher zu machen.
Ich packs irgendwie nicht mehr, mich zurück zu halten. Ich bin nunmal ein Pulverfass, ich bin nunmal gereizt. Die geschriebenen Worte, sie zünden mich, die nicht geschriebenen noch viel mehr. Die gesagten Worte, die verletzen mich und alles was ich sage, verletzt andere und ist falsch. Ich bin ruhiger geworden, denn was ich sage, will keiner hören. Man unterbricht mich, lässt mich nicht ausreden, verdreht mir die Worte im Mund. Kurzum, ich bekomme das Gefühl, dass alles was ich sage/mache/denke, falsch ist. Tja Welt, ich bin halt nicht gerade gut darin mich richtig auszurücken, obwohl es auch an meinen Zuhörern liegen kann. Erst wenn wir auf Papier arbeiten, werden meine Worte zu Waffen, erst wenn ich meine Gedanken niederschreibe, beginnen sie verständlich zu werden.

Ich bin stolz auf meine Texte, ich bin stolz auf das, was ich zustande bringe mit meinen Gedanken, wenn ich diese in einen Text packe. Es ist zwar immer gleich, wenn ich meine Gedanken nicht zwinge, etwas anders zu erfinden. Ich verschwende mein Potenzial. Aber es ist so viel einfacher, so zu schreiben wie ich fühle, die Charaktere anzupassen, sodass ich sie bestmöglich verstehe. Ich verschwende mein Potenzial.
Ich ware auf eine Mail, ich glaube diese Mail könnte meine Lust am schreiben, erneut wecken. Meine Lust, mich anzustrengen, geniales zu vollbrigen. Ich warte auf diese Mail jedoch schon seit September. Traurig nicht?

Als am Samstag mein Körper für einige Stunden zufrieden war, hat das schwaze-klebrige-emotionsverstärkende Etwas, ich könnte es ab nun Depression nennen, voll zugehauen. ~Depression ist meiner Meinung nach allerdings erst der halbe Name..~Meine Gedanken an all die Dinge, die ich machen sollte, an all die Sachen, die erledigt werden müssen, sie liessen und lassen mich nicht in Ruhe. Angst, Hass, Rastlosigkeit und Antriebslosigkeit wechseln sich ab. Nach Tränen und tiefster Traurigkeit, kommen Aggressionen und heisskochende Wut. Klares Denken scheint mir unmöglich. Ich platze fast vor innerem Stress und Anspannung als es an der Zeit gewesen wäre, mich für andere zu freuen. Ich war krank, dann hab ich keine Lust mir anzuhören wie viel andere in der Zeit erledigen in der ich gepennt habe. Auserdem tut es weh, zu bemerken wie gut alle ohne mich klarkommen. Wie viel Spass man ohne mich hat, wie viel man erlebt. Eifersucht lässt grüssen.

Ich schreibe nun seit einer Ewigkeit quer durch den Käse der letzten Tage. Französisch lernen, erfolgreich verdrängt. Ich pack mal meine Schulsachen und werfe einen Blick drauf, nur für die innere Stimme, die mir ansonsten das Einschlafen unmöglich macht.

Und so der Knopfkopf spricht, richtig? Ich nicht.
~KAIJU~

Super, es ist Sonntag. Nicht. Noch immer, oder besser gesagt erneut, bin ich flachgelegt. ~Badum tss.~ So ziemlich alles tut weh und so ziemlich alles finde ich zum kotzen. Dazu das unglaublich berauschende Gefühl nicht atmen zu können. Man muss allerdings sagen, so eine Pause von den ganzen Kopfsachen tut ganz gut. Gedankenkreisen klappt nicht wenn mir so übel ist, an irgendwas zu denken das mich fertigmacht, klappt auch nicht so. Ich suhle mich also in Selbstmitleid und bin entäuscht von meinem Immunsystem.

Ich war gestern Abend dann weg. Der Guru und die Ente waren auch da. So um 4 Uhr morgens, haben wir uns dann mal schlafen gelegt. Als ich nach ewigem warten auf den Bus, welcher in mein Dorf fährt, endlich dahiem war, gings mir miserabel. Ich hab mir dann, auf Youtube, ein Hörspiel der drei Fragezeichen angehört und versucht zu schlafen. Dannach die Hörspiele von coldmirror angehört und mich köstlichst amüsiert.

Ich hoffe das ich morgen wieder fitt bin. Ich will nicht fehlen in der Schule, sowas brauch ich nicht. Wenn ich da anfange zu fehlen, kann das ja nicht gut kommen. Schule ist halt das einzige wo ich irgendwie motiviert bin, es gibt nichts anders, wo ich so sehr bemüht wäre nicht zu fehlen.

Gestern wurden mir die Karten gelegt, Tarokarten vielleicht kennt das ja jemand. Ich war ja lange nicht wirklich für solche spirituellen Dinge zu begeistern, nachdem jedoch bisher jedes spezielle Horoskop, jede Form von gezogenen Karten mehr oder weniger richtig war, habe ich mich da etwas geöffnet. Irgendwie waren meine gelegten Karten ziemlich passend, alles schön düster gehalten, alles irgendwie mit meinem Leben zu verbinden, alles irgendwie passend zu meinem seelischen Zustand. Klar bei ein, zwei Karten, da hoffe ich das sie irren, oder dass wir sie etwas falsch gedeutet haben. Wer möchte in Zukunft schon ein egoistischer, gefühlskalter Arsch werden?

Als ich mich heute auf die Waage begab, war ich irgendwie belustigt, bei der Vorstellung, dass es so wenig braucht um einige Kilos leichter zu werden. ~Jojo-Effekt, hält nicht lange, aber egal.~ Unfreiwillige Diät halt.
Ich ringe nach Atem, ungutes Gefühlt, wenn man nicht in der Lage ist, seine Lunge ausreichend mit Luft zu füllen. Ausserdem geht mir die Beschäftigung aus, Filme schauen ist extrem anstrengend und zeitaufwändig, Schulsachen kommen nicht in Frage, da mein Kopf explodieren würde, geschlafen hab ich bereits den halben Tag und ich will ja in der Nacht auch die Augen zu bekommen.

Es gäbe so viel zu tun, ich sollte wegen meinem Praktikum mal was machen, ich sollte diese Mail schreiben, ich solle mich mal bei den Leuten vom Ninjutsu melden und denen mitteilen, dass ich dort nicht mehr aufkreuzen will/kann, ich sollte mich vorbereiten für die Prüfungen welche diese Woche anstehen. So viel zu tun, also mache ich am besten garnichts davon, geht sowieso nicht so ganz, in meinem Zustand.

Und wenn ich ehrlich bin, mein Kopf lässt mich doch nicht in Ruhe. Ich habe gestern mal wieder ein OpenOffice Dokument aufgemacht und meine Gedanken, etwas anonymisiert und niedergeschrieben. Ich liege wohl falsch, wenn ich meine Textsammlung so durchsehe, dann kann ich keinem erzählen, dass ich nicht konkret an Selbstmord denke. Meine Chraktere verbluten, schlucken Tabletten, erfrieren, ritzen sich Wörter ein oder denken andersweitig darüber nach sich zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Irgendwie traurig, ich kann garnicht schreiben, meine Texte wirken zwar auf manche gut, was aber ganz einfach daran liegt, dass ich meine Geschiche erzähle. Logischerweise, bedeutet das, dass wenigstens mein Leben spannend auf andere wirken kann. Sie denken ich habe mir das ausgedacht, doch wirklich lesen sie nur meine Gedanken, etwas überdramatisiert und etwas aufgemotzt, aber grundliegend, nur meine Gedanken.

Ich pack mal meine Schulsachen, gönne mir eine Dusche und hau mich dann, voraussichtlich aufs Ohr. ~Ich will wirklich in die Schule gehen, aber es bringt mir nichts wenn es mir so bescheuert geht.~

Und so der Knopfkopf spricht, essen? Kotzwürg, lieber nicht.
~KAIJU~

Happy New Year

Ich lebe noch, keine Sorge. Nach langer Zeit, für mich zumindest melde ich mich mal. Nein, ich habe nicht meinen Kater auskuriert, denn ich bin ohne Alkohol ins neue Jahr gestartet. Silvester und die Tage danach verschwimmen ineinander, es ist als wäre es nur ein einzelner, nie endender Abend gewesen.

Die Tage davor waren ziemlich anstrengend, was man an den letzten Einträgen, sehen kann. In einigen wenigen Tagen, hat mein Sein ein Update gekriegt, es gab einige Neuerungen. Ich stand/stehe mir im Weg, es gab die Aussicht auf Weihnachten und den Rückblick dazu. Worte haben nicht mehr genügt, es war ein Durcheinander, doch am Ende kann man aufatmen.
~Alle Artikel der letzten Zeit, in einem neuen Beitrag verlinken. Erledigt!~

Die letzten Tage, oder die ersten Tage von 2014, habe ich beim Guru verbracht. Die Ente, der Pilot und zwei Freunde des Gurus waren zeitweise auch da. Meine Erinnerungen sind etwas schwammig, darum keine weiteren Details.

Nur noch dieses Wochenende, dann beginnt die Schule wieder.
Zeit für Panik! Als ich vorher meine Agenda durchsah, bermekte ich, wie viele Prüfungen und Präsentationen und Projekte mich erwarten. Erstaundlicherweise, habe ich mich null vorbereitet in den Ferien. ~Wie ironisch, so viel zu tun, da legt man sich doch am besten erst mal schlafen, oder noch besser, man wohnt einige Tage nicht daheim, so erledigen sich die Aufgaben richtig gut. NICHT!~ Irgendwie, bin ich fast wütend, dass ich nichts getan habe.

Mein Magen ist auf eine bedrohliche Grösse angewachsen. Die Fressorgien der letzten Tage, wirken sich kaum gut auf mein Gewicht aus. Tatsächlich ist es möglich, so viel zu essen, dass es unmöglich wird, tief einzuatmen, da die Lunge nicht genug Platz bekommt, sich ganz mit Luft zu füllen. ~Und so geht es mir gerade.~

Ich vergammle hier lieber vor meinem Laptop, erzähle dem ganzen Internet meine Probleme, als dass ich leben und etwas daran ändern würde. In meinem Kopf gibt es allerdings neue Pläne, wie ich noch einige Jahre durchkomme:1. Praktikum suchen. 2. Praktikum erledigen, hinter mich bringen. 3. Weg ohne Matur an die nächste Schule. 4. Schule. 5. Weg ohne grosse Umwege zu was auch immer ich dann will. 6. Katzenlady werden. 7. Überdosis nehmen. 8. Von meinen Katzen gefressen werden. 9. Nicht mehr am leben sein. 10. Tod sein.
~Sie lasen soeben, das 10 Schritte Program zum Tod, gelesen von mir.~
Ich verabscheue gerade alles so sehr, besonders mich, jedoch, bin ich unglaublich erfreut über meine Sitaution, irgendwie krank.

Ich will was sagen, aber gehört werden will ich nicht. Ich will Hilfe, doch lasse mir nicht helfen. Ich will die Welt besitzen, doch habe Angst vor der Gier.
Mehr und mehr bemerke ich, wie gerne ich doch alles besitzen würde, alles, ganz normale Sachen, nur halt viel davon. Ich will alles haben, alles was ich nicht habe, all das will ich haben. In meinen Träumen, da klaue ich was ich will. Im Realen Leben, ist stehlen verwerflich, deshalb kaufe ich von Zeit zu Zeit, was ich möchte.

Alles in allem? Ein weiterer Eintrag in dem ich über mein Leben motze. Wie gehabt, egoistisch mit dunklen Gedanken. Unglaublich vollgefressen, mit einem verrückten Lächeln auf den Lippen. Gutes Neues Jahr nachträglich.

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu motzen hab ich nicht.
~KAIJU~

PS: Soll ich mein Blogdesign anpassen oder besser lassen wie es ist?

Es geht heute mal um was Gutes, mal sehen ob ich das in einen spannenden Beitrag packen kann.

Dienstag: Weihnachtsessen von meinem Verein, also zusammen mit den Ninjas. Mein Zwilling war auch dabei, zum Glück. Wir waren in Waldshut im Fuya, wo es Running Sushi gab. Ganz ehrlich? Roher Fisch und Seetang sind zum Kotzen, aber es gab auch noch andere asiatische Spezialitäten, welche unglaublich toll schmecken.
Noch was lustiges an dieser Stelle, ich bin 16 Jahre alt und bin trotzdem nicht in der Lage, digitale Zeit zu verstehen, weshalb ich, eine Stunde zu früh bereit war, essen zu gehen.

Mittwoch: In der Schule angemotzt werden von Physik Lehrer, einige Aufgaben lösen und dann lustige Videos schauen. Aber als erstes motzen, ist klar. Konstruktive Psp Stunde, viele Videos über Cannabis gesehen, aber alles ~mehr oder weniger~ im Rahmen unseres Projektes zum Tourette-Syndrom. Nachmittags Mathe und eine Chemie Prüfung. Ich hatte keine Ahnung in der Prüfung, was dazu geführt hatte, dass ich, anstatt mich zu kontzentrieren, lieber Müll auf die Prüfung kritzelte. ~So weit bin ich gesunken? Ich habe mich aufgegeben, ich nehme das alles nicht mehr ernst?~
Am Abend hatten wir dann Weihnachtsessen von der Schule, also in der Schule. Auf die ganze Klasse war verlass, jeder brachte mit, was er/sie mitbringen sollte, es gab also reichlich Essen. Unsere alte Deutschlehrerin war auch da und sie erinnert sich noch immer daran, dass sie mir seit 1. September eine E-Mail schuldet. ~Ich hoffe sie schreibt mir bald, denn ganz ehrlich, ich hasse es zu warten und mir Hoffung zu machen, nur um entäuscht zu werden.~ Mittwoch war also, mit dem Abend, an welchen ich mich teils nur noch schleierhaft erinnere, ganz gelungen.

Donnerstag: Siehe: Ich steh mir im Weg

Freitag: Volleynight an meiner Schule. Zur Info, ich hasse Volleyball eigentlich, es war ein ganzes Stück Arbeit, mich zu überzeugen mitzumachen.
Früher Unterrichtsschluss und im Unterricht eh nichts richtiges gemacht, da letzter Tag vor den Ferien. Es war ein sehr lustiger Abend, gekleidet in einem Jumpsuit der Marke OnePiece, spielten wir also Volleyball und in den Pausen assen wir Unmengen. Wir waren sogar in den Top 10. ~Zugegeben, es gab nur 10 Frauenteams.~ Unerwarteterweise, habe ich sogar Muskelkater, ich mag Muskelkater, Schmerz auf Bewegung, es zeigt, dass man was gemacht hat. Ebenfalls ein sehr gelungener Abend.

Nach vielen langen und entspannten Stunden Schlaf, kann ich sagen, so gerade jetzt, in diesem Moment, geht es mir doch ganz gut, solange ich meine Gedanken auf den Blog und das Berichten richte. Ausserdem ist heute der erste Tag der Weihnachtsferien. ~Ob das gut geht? Klein Knopfkopf, grösstenteils alleine daheim?~

Und so der Knopfkopf spricht, mehr gutes hab ich nicht.
~KAIJU~

Update

Ich hatte vor erst wieder zu bloggen, wenn es was gutes zu berichten gibt, da mich Clumsy daruaf aufmerksam gemacht hat, das ich nichts positives berichte. Ganz simpel, die guten Ereignisse sind nicht stark genug, sie dauern nicht lange genug, dass ich über sie berichten könnte. All die Sorgen, Gedanken, Ängste und Aggressionen holen mich vorher ein.  Ausserdem ist es wesentlich einfacher, hier meinen Frust und meine Probleme abzuladen. ~Ich befürchte zusätzlich, dass ,wenn ich hier Gutes berichte, meine Glaubwürdigkeit abnimmt, davor habe ich grosse Angst.~

Heute auch nichts Gutes, oder nicht in diesem Beitrag. Ich habe entschlossen, dass ich auch mehr als einen Eintrag pro Tag hochladen kann, warum auch nicht, ist ja mein Blog. Ich sitze also, wie gewohnt, auf meinem Sofa, in meinem Zimmer und tippe einige Zeilen. Ich höre mir Lindsey Stirling Musik an, und wenn ich gerade meine Gedanken sortiere denke ich zurück an das unglaubliche Konzert. Ich war tatsächlich an einem Konzert, mit all den Menschen und so. Ich habe geheult während dem Konzert, da ich so berührt war, es war toll. ~Zählt das als positiv? Galube kaum, ist ja kein bisschen ausformuliert.~

Ich scheife ab. Ich berichte also einfach was, seit dem letzen Eintrag, so passiert ist. Wir hatten keine Chemieprüfung, hätte sie, obwohl ich kein bisschen gelernt hatte, lieber geschrieben als verschoben. Die Ente war krank, dann wieder da, dann erneut krank, ich sorge mich um sie. Ich habe meinen Onepiece bekommen, was mich sehr gefreut hat. Ich hatte ein interessantes Gespräch, sehr vertraulich, hat sich gut angefühlt.
Freitags war ich angespannt, ich hatte der Seherin versprochen über meinen aufgekratzen Arm zu sprechen, denn ich war bei der Psychologin, doch was die Seherin nicht wusste und nicht weiss bis sie das liest, es blieb nicht bei dem einen Mal.
Ich sprach also darüber, dass ich die Katzenkratzer aufkratze und dass die Schere sich ebenfalls eignet, um mich zu bestrafen, um mich selbst zu verletzen. Ich war nach der Therapiestunde angespannter als zuvor, irgendwie nicht wirklich das Ziel oder? Ich habe also die Schere genommen und meinen Unterarm zu bearbeiten. 3 oder 4 Kratzer habe ich mir zugefügt.
Am Abend war ich beim Ost-Korean-Kid, Überraschungsparty, war ganz nett. Es war allerdings anstrengend, meinen Arm bedeckt zu halten um Fragen zu vermeiden. ~Ich weiss auch noch nicht, wie ich das am Montag machen soll.~
Heute ist das Ost-Korean-Kid bei mir vorbeigekommen und hat mir geholfen meine Haare nachzufärben. Sie erstrahlen in rot, so wie es sein soll. Ab jetzt werde ich beim duschen erneut wie eine Blutüberströmte Irre aussehen.

Da wären wir also, jetzt, heute. Ich höre noch immer Musik. Ich mache noch immer nichts, also nichts für mein Praktikum, nichts für irgendwelche Präsentationen, nichts, dass irgendwas bringen könnte. Ich gammle durch das Internet und infromiere mich über Borderline, da ich es einfach unglaublich spannend finde und mich in gewissen Punkten wiedererkenne.
Da war dieses Video, mit der simplen Botschaft, sich Hilfe zu holen, sobald etwas nicht mehr stimmt. Dann der Hinweis, dass es egal ist, was man genau hat, ob es nun Borderline, eine Depression oder sonst irgendwas ist, wenn man Probleme hat, muss man versuchen, diese anzugehen, egal ob diese auf einer psychischen Störung basieren oder nicht. ~Ich würde allerdings doch sehr gerne einen Namen haben, etwas, dass man kennt, worunter man sich was vorstellen kann.~

Vielleicht kommt bald was positives, aber ich würde nicht damit rechnen, dafür geht es mir im Moment einfach zu schlecht. Es ist alles zu viel für den Moment, ich weiss nicht wo beginnen, also mache ich garnichts.

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu berichten hab ich (für diesen Beitrag) nicht.
~KAIJU~

Wirrwarr

In meinem Kopf sind echt viele Gedanken, ich versuche diese nun irgendwie verständlich zu formulieren. Wenns keinen Sinn mer macht, mir doch egal, mein Blog, ich mache was ich will, irgendwo muss ich das ja auch können.
So schlagen wir das Gedankenbuch auf, da wären die Themen: psychische Krankheiten, Verständnisprobleme, Angst, Motorradfahren, Ich das unselbstständige Wesen und vielleicht noch sowas wie „Ausrede“.

Heute Psychologie Pädagogik, wir müssen eine Präsentation zu einer psychischen Krankheit machen, mit Interview und allem. Problem, die Ente, meine Partnerin bei diesem und sowieso allen Vorträgen, finded die Aufgabe nicht so toll. Manchmal könnte ich sie echt schlagen, ich könnte sowas von Ausrasten. Einbildung und Überreaktion zu Gesagtem und nicht Gesagtem. Wir haben da so unsere Probleme in der Kommunikation und ich bin bereit die Schuld dafür auf mich zu nehmen.

Ich habe Angst, momentan artet es wieder aus, ich komme so garnicht klar. In der Schule raste ich beinahe aus, oder ich beginne beinahe zu weinen. Ich habe Angst, dass mein ganzes Verhalten, mein genzes Ich das nicht ist, eine Lüge ist, eine Ausrede. Was, wenn ich gesund bin, dass ganze nur als Ausrede verwende um mich rechtzufertigen?

Ich bin so unselbstständig, ich pake das alles nicht. Wir müssen uns ein Praktikum suchen, wenn es sich aufschieben lässt, schiebe ich es auf, ich fühl mich dazu nicht in der Lage. Ich bin allein, ich komme damit nicht klar. Woher soll ich wissen wie sowas geht, mit all den Formularen und Dokumenten die es für eine Bewerbung braucht? Dazu Motorradfahren, irgendwie ein Wunsch von mir, aber der Gedanke, dass ich alleine da stehe, das ich zuviel Angst haben und nach Gründen suche, das ganze doch nicht zu machen, nur um gar nicht erst meinen Vater nach der Finanzierung zu fragen. Die Angst, dass er ja sagt, die Angst, dass er nein sagt.

Verdammt, kann mich nicht einfach mal jemand in den Arm nehmen und mir sagen, das alles gut wird? Das er/sie mir hilft? Heute ist mir aufgefallen wie unselbstständig ich geworden bin. Ich suche doch nur Bestätigung für das was ich tue. Für mich macht das alles keinen Sinn, ich will mich nur zusammenrollen und weinen. ~Hach, weinen tue ich ja schon.~ Ich brauch doch einfach jemanden, der mir hilft, der nachfragt, der da ist, der versteht oder wenigstens nicht dummes sagt, jemanden der mir zeigt, dass ich es schaffen kann, denn ich sehe gerade keinen Weg. Wie soll ich das Praktikum organisieren? Wie soll das mit Motorradfahren aussehen?

Ich habe für einen kurzen Moment überlegt, ob ich nicht einfach komplett abkaken soll in der Schule, dann würde ich rausgeschmissen, müsste kein Praktikum suche und könnte einfach alles hinschmeissen. Das wäre aber doch zu aufwändig, warum der Aufwand? Wenn ich schon was beende, dann beende ich komplett. Wer weiss, wenn man auf meiner Beerdigung um mich weint, vielleicht glaubt man mir dann, das ich einen Namen will für meine Situation, vielleicht versteht man, dass man auch schuld hatte.

Da sitze ich also weinend vor meinem Laptop, als der Freund meiner in Italien verschollenen Schwester vorbeischaut. Genau so jemanden brauche ich, er ist so ein netter Kerl und passt perfekt zu meiner Schwester. Er hat nicht gemerkt das ich geweint hatte, hoffe ich.

 

Blablabla.. ich kann das jetzt echt nicht durchlesen, sonst poste ich es dann doch nicht. Hoffe waren alle Themen. Lesst es schnell, sobald ich das durchlesen werde, werde ich es warscheinlich löschen.

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu motzen hab ich nicht.