Tag Archive: Texte


Neuerungen

Bald kommt was neues.. sagen wir ich ziehe um. Grundsätzlich wird auch auf dem neuen Blog jeder wilkommen sein. Wenn es in der Hinsicht was neues gibt, gebe ich hier noch mal Bescheid.
Nobody can stop me! Ein Blog endet, damit sich wie ein Phoenix aus der Asche ein neuer erhebt.
Ein neues Kapitel wird kommen, den noch ist die Geschichte im Gange.

„Die Protagonisten leben noch, die Erinnerungen auch, nur eben alles, naja, alles ein wenig zerstreut. Verstehen Sie?“, angstlich blickt sie zu dem Herrn.
„Ach Mädchen, ist es denn so schlimm im Moment?“ Er lächelt sie freundlich an.
Ängstlich setzt sie an:“Es ist, als wäre alles aufgeteilt worden und nur der eine Wunsch kann alles vereinen, die Realitäten in Gewisser weise vereinen. „
„Wie Stark ist dieser Wunsch gerade?“.
Aufgebraucht springt sie auf…

Das so als Vorgeschmack, eine Geschichte ganz simpel. (Soll die Geschichte weiter gehen?)

~KAIJU~

Zeit verplämpern…

Ich mache wirklich alles heute nur um nicht Französisch zu lernen. Genie, nicht? Ich hasse diese Sprache halt und irgendwie alles, was mich dazu zwingt, mich damit auseinander zu setzen. Der Grund? Ganz simpel, ich kapier das nicht und seit meine Mutter gestorben ist, will ich es auch nicht mehr kapieren, ich frag nicht mal nach, ich will es einfach nicht.

Ich war heute nicht in der Schule. Und was ist passiert? Welch Wunder, die Welt ist nicht untergegangen! Ich fühle mich allerdings, als hätte ich alles Entscheidende, für die nächsten Tage, verpasst. Eine, für mich absolut unlogische Mail unserer Englischlehrerin bestätigt dies. Dazu das Gefühl alles wichtige verpasst zu haben, also nicht Lerninhalte, sondern Gespräche meiner Freunde.

Irgendwie komme ich nicht so ganz klar damit, dass ich so unwichtig bin. So auf eine ungesunde Art, bin ich sauer, eifersüchtig, verletzt. Ich bin nur irgendwie entäuscht, ich glaube, es ist ziemlich egal, ob ich da bin, oder weg bin, ob ich krank oder gesund bin. Heisst das es wäre auch egal ob ich lebe oder tot bin? Eifersucht und Entäuschung, könnten wie Einbildung und Überreaktion zu meinen Hassfreunden werden.
~Mein Klassenlehrer zeigte Humor und fragte nach, ob es den möglich sei, dass ausgerechnet ich fehle. Kein Schulrekord?~  Nein, ist nicht. Wenn ich es könnte, wäre es schon lange nicht mehr. Wenn der wüsste.

Ich bemerke, dass ich begonnen habe sinnlose Smileys zu verschicken. Ich mag das Wort bereits nicht, viel zu schwere Rechtschreibung: Smileys. Ich verschicke sowas also öfter in letzter Zeit. Nicht weil ich mich so fühle, viel mehr um meinem Mitmenschen, das Leben einfacher zu machen.
Ich packs irgendwie nicht mehr, mich zurück zu halten. Ich bin nunmal ein Pulverfass, ich bin nunmal gereizt. Die geschriebenen Worte, sie zünden mich, die nicht geschriebenen noch viel mehr. Die gesagten Worte, die verletzen mich und alles was ich sage, verletzt andere und ist falsch. Ich bin ruhiger geworden, denn was ich sage, will keiner hören. Man unterbricht mich, lässt mich nicht ausreden, verdreht mir die Worte im Mund. Kurzum, ich bekomme das Gefühl, dass alles was ich sage/mache/denke, falsch ist. Tja Welt, ich bin halt nicht gerade gut darin mich richtig auszurücken, obwohl es auch an meinen Zuhörern liegen kann. Erst wenn wir auf Papier arbeiten, werden meine Worte zu Waffen, erst wenn ich meine Gedanken niederschreibe, beginnen sie verständlich zu werden.

Ich bin stolz auf meine Texte, ich bin stolz auf das, was ich zustande bringe mit meinen Gedanken, wenn ich diese in einen Text packe. Es ist zwar immer gleich, wenn ich meine Gedanken nicht zwinge, etwas anders zu erfinden. Ich verschwende mein Potenzial. Aber es ist so viel einfacher, so zu schreiben wie ich fühle, die Charaktere anzupassen, sodass ich sie bestmöglich verstehe. Ich verschwende mein Potenzial.
Ich ware auf eine Mail, ich glaube diese Mail könnte meine Lust am schreiben, erneut wecken. Meine Lust, mich anzustrengen, geniales zu vollbrigen. Ich warte auf diese Mail jedoch schon seit September. Traurig nicht?

Als am Samstag mein Körper für einige Stunden zufrieden war, hat das schwaze-klebrige-emotionsverstärkende Etwas, ich könnte es ab nun Depression nennen, voll zugehauen. ~Depression ist meiner Meinung nach allerdings erst der halbe Name..~Meine Gedanken an all die Dinge, die ich machen sollte, an all die Sachen, die erledigt werden müssen, sie liessen und lassen mich nicht in Ruhe. Angst, Hass, Rastlosigkeit und Antriebslosigkeit wechseln sich ab. Nach Tränen und tiefster Traurigkeit, kommen Aggressionen und heisskochende Wut. Klares Denken scheint mir unmöglich. Ich platze fast vor innerem Stress und Anspannung als es an der Zeit gewesen wäre, mich für andere zu freuen. Ich war krank, dann hab ich keine Lust mir anzuhören wie viel andere in der Zeit erledigen in der ich gepennt habe. Auserdem tut es weh, zu bemerken wie gut alle ohne mich klarkommen. Wie viel Spass man ohne mich hat, wie viel man erlebt. Eifersucht lässt grüssen.

Ich schreibe nun seit einer Ewigkeit quer durch den Käse der letzten Tage. Französisch lernen, erfolgreich verdrängt. Ich pack mal meine Schulsachen und werfe einen Blick drauf, nur für die innere Stimme, die mir ansonsten das Einschlafen unmöglich macht.

Und so der Knopfkopf spricht, richtig? Ich nicht.
~KAIJU~