Tag Archive: Tränen


Busfahrt-Blogingtime

„Der ist ja heiftig. Zeig mal.“ Gemeint ist der Schnitt der aufgrund (zu)kurzer Hosen sichtbar wird.
„Naja“, sage ich und ziehe meine Turnhose weiter nach oben um einen ganzen Block weiterer Wunden zu zeigen. Ich drehe mich noch und zeige auch mein anderes Bein. Ich bin amüsiert und lächle.
„Tut das denn nicht weh?“
Ich zucke die Achseln. Ja es tut weh, immer wieder. Jeder Schnitt, jeder Schritt. Und immer wieder fliesst das Blut. Heilen lassen? Ist nicht. So kratze ich immer und immer wieder, bis der Schnitt blutet oder nicht weiter aufgekratzt werden kann.

~No Angels von Bastille in den Ohren. Busfahrend. Denkend. Lebend. Träumend.~
Und da denk ich mir: Du hast Zeit, schreib einige Zeilen.
Der Tag ging von blanker Wut über Hass zu Tränen und ab und an gab es ein Lachen.

Und so der Knopfkopf spricht, frag nur, zöger nicht.
~KAIJU~

Aufräumen…

Oft erkennt man nicht, wo die Wege hinführen, welche Hindernisse auf dem Weg sind und wo wir uns helfen lassen können. ~So ein Satz ganz nach chnopfchopf.~
Die letzten Tage waren geprägt von Höhen und Tiefen, meist in ziemlich schnellem Wechsel. Im einen Moment springe ich beinahe übermenschlisch schnell von meinem Stuhl auf und balle die Fäuste, nur um dann zu merken, was passiert ist. Ganz plötzlich fand ich mich in diesem Moment, wo ich da stand, bereit, so stark wie mein Arme es erlauben, gegen den vermeintlichen Gegner zu kämpfen und das obwohl es keine Gefahr gab. Geschlagen habe ich nicht, zum Glück. Der Zorn verschwand dann auch irgendwann wieder.

Ehrlich gesagt, bekomme ich die Woche nicht auf die Reihe, sprich, ich kann nicht erzählen was alles passiert ist, ich bemühe mich trotzdem ein wenig.
Dienstag war Therapie und da wurde neues offen gelegt, was nun auch hier frei heraus geschrieben werden kann. Schön seit einiger Zeit überlege ich mir, hier zu schrieben, dass ich kiffe. Es verbindet und es verbannt die Gedanken, mal besser, mal schlechter.

Donnerstag im Zeichnen waren meine Augen nicht so ganz bei mir und meine Gefühle wohl noch ein Stück weiter weg. Diese paar wenigen Worte unserer Lehrerin hatten genügt und meine Augen überliefen. ~Na toll, mitten in der Stune Tränen in den Augen.~ Hat hoffentlich keiner mitbekommen, verstanden hätte man es nicht, nicht mal ich verstand.

Im einen Moment wollte ich tot sein, im anderen leben, von Zeit zu Zeit sogar sterben. Immer dann, wenn in meinem Kopf der Schalter umspringt, kommt diese Gedankenstimme, nicht die normale, die besondere. Diese Gedankenstimme, die mir erzählt, wie es mir geht, die die Gefühle in Worte zu fassen scheint. Angst ersetzt zu werden, Wut über die anderen, Hass gegen mich selbst.
Solchen Stimmen sollte man nicht zu oft die Kontrolle über sämtliche Gedanken, Gefühle und Handlungen überlassen und doch wehre ich mich meist nicht dagegen.

Ich frage mich, ob ich dass alles den so will und komme immer wieder zu dem Schluss, nein, ich will nicht. Auf der einen Seite will ich nicht ständig Angst haben, ich will nicht Gefangen sein von meinen Gedanken, ich will die Kontrolle nicht verlieren und auf der anderen Seite, will ich das Blut, ich will die Schnitte, die Verletzungen, ich will nicht mehr leben, will nicht aufstehen, will mich nicht bewegen und lasse mich vollkommen auf die Gedanken ein, die mich immer weiter in einen dunklen Abgrund ziehen.
Und doch lache ich, ich bin amüsiert von den kläglichen Resten meiner selbst und es bereitet mir fast Vergnügen zu sehen, zu was ich geworden bin.

~Schreibe ich so schrecklich wie ich das empfinde? Grauenhaft.~ Ich flüchte mich in die Welt von Metin2, da gibt es immerhin Aufgaben, die mir lösbar und lohnenswert erscheinen.

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu motzen hab ich nicht.
~KAIJU~

Zeit verplämpern…

Ich mache wirklich alles heute nur um nicht Französisch zu lernen. Genie, nicht? Ich hasse diese Sprache halt und irgendwie alles, was mich dazu zwingt, mich damit auseinander zu setzen. Der Grund? Ganz simpel, ich kapier das nicht und seit meine Mutter gestorben ist, will ich es auch nicht mehr kapieren, ich frag nicht mal nach, ich will es einfach nicht.

Ich war heute nicht in der Schule. Und was ist passiert? Welch Wunder, die Welt ist nicht untergegangen! Ich fühle mich allerdings, als hätte ich alles Entscheidende, für die nächsten Tage, verpasst. Eine, für mich absolut unlogische Mail unserer Englischlehrerin bestätigt dies. Dazu das Gefühl alles wichtige verpasst zu haben, also nicht Lerninhalte, sondern Gespräche meiner Freunde.

Irgendwie komme ich nicht so ganz klar damit, dass ich so unwichtig bin. So auf eine ungesunde Art, bin ich sauer, eifersüchtig, verletzt. Ich bin nur irgendwie entäuscht, ich glaube, es ist ziemlich egal, ob ich da bin, oder weg bin, ob ich krank oder gesund bin. Heisst das es wäre auch egal ob ich lebe oder tot bin? Eifersucht und Entäuschung, könnten wie Einbildung und Überreaktion zu meinen Hassfreunden werden.
~Mein Klassenlehrer zeigte Humor und fragte nach, ob es den möglich sei, dass ausgerechnet ich fehle. Kein Schulrekord?~  Nein, ist nicht. Wenn ich es könnte, wäre es schon lange nicht mehr. Wenn der wüsste.

Ich bemerke, dass ich begonnen habe sinnlose Smileys zu verschicken. Ich mag das Wort bereits nicht, viel zu schwere Rechtschreibung: Smileys. Ich verschicke sowas also öfter in letzter Zeit. Nicht weil ich mich so fühle, viel mehr um meinem Mitmenschen, das Leben einfacher zu machen.
Ich packs irgendwie nicht mehr, mich zurück zu halten. Ich bin nunmal ein Pulverfass, ich bin nunmal gereizt. Die geschriebenen Worte, sie zünden mich, die nicht geschriebenen noch viel mehr. Die gesagten Worte, die verletzen mich und alles was ich sage, verletzt andere und ist falsch. Ich bin ruhiger geworden, denn was ich sage, will keiner hören. Man unterbricht mich, lässt mich nicht ausreden, verdreht mir die Worte im Mund. Kurzum, ich bekomme das Gefühl, dass alles was ich sage/mache/denke, falsch ist. Tja Welt, ich bin halt nicht gerade gut darin mich richtig auszurücken, obwohl es auch an meinen Zuhörern liegen kann. Erst wenn wir auf Papier arbeiten, werden meine Worte zu Waffen, erst wenn ich meine Gedanken niederschreibe, beginnen sie verständlich zu werden.

Ich bin stolz auf meine Texte, ich bin stolz auf das, was ich zustande bringe mit meinen Gedanken, wenn ich diese in einen Text packe. Es ist zwar immer gleich, wenn ich meine Gedanken nicht zwinge, etwas anders zu erfinden. Ich verschwende mein Potenzial. Aber es ist so viel einfacher, so zu schreiben wie ich fühle, die Charaktere anzupassen, sodass ich sie bestmöglich verstehe. Ich verschwende mein Potenzial.
Ich ware auf eine Mail, ich glaube diese Mail könnte meine Lust am schreiben, erneut wecken. Meine Lust, mich anzustrengen, geniales zu vollbrigen. Ich warte auf diese Mail jedoch schon seit September. Traurig nicht?

Als am Samstag mein Körper für einige Stunden zufrieden war, hat das schwaze-klebrige-emotionsverstärkende Etwas, ich könnte es ab nun Depression nennen, voll zugehauen. ~Depression ist meiner Meinung nach allerdings erst der halbe Name..~Meine Gedanken an all die Dinge, die ich machen sollte, an all die Sachen, die erledigt werden müssen, sie liessen und lassen mich nicht in Ruhe. Angst, Hass, Rastlosigkeit und Antriebslosigkeit wechseln sich ab. Nach Tränen und tiefster Traurigkeit, kommen Aggressionen und heisskochende Wut. Klares Denken scheint mir unmöglich. Ich platze fast vor innerem Stress und Anspannung als es an der Zeit gewesen wäre, mich für andere zu freuen. Ich war krank, dann hab ich keine Lust mir anzuhören wie viel andere in der Zeit erledigen in der ich gepennt habe. Auserdem tut es weh, zu bemerken wie gut alle ohne mich klarkommen. Wie viel Spass man ohne mich hat, wie viel man erlebt. Eifersucht lässt grüssen.

Ich schreibe nun seit einer Ewigkeit quer durch den Käse der letzten Tage. Französisch lernen, erfolgreich verdrängt. Ich pack mal meine Schulsachen und werfe einen Blick drauf, nur für die innere Stimme, die mir ansonsten das Einschlafen unmöglich macht.

Und so der Knopfkopf spricht, richtig? Ich nicht.
~KAIJU~

Durcheinander

Wisst ihr was? Ich habe Angst, ziemlich starke Angst, fast schon Panik. Das ist ja an sich nichts neues, ich bin ja ständig geplagt von Angst. Doch seit gestern, ist das irgendwie anders. Ich meine, ich will mir von niemandem sagen lassen, was ich hier schreiben kann/soll/darf. Und doch habe ich nun Angst, hier zu schreiben. Nicht wirklich Angst zu schreiben, viel mehr Angst, vor allen die das lesen und noch genauer, vor denen, die mich kennen.
Seit heute morgen, ist mir übel, so richtig. Ich habe auch die letzen Tage wenig gegessen. Was soll man dazu sagen?

~Bläh, ich schreibe einen ganzen Abschnitt darüber, wie sehr ich mich fürchte, ohne das weiter zu erklären.~ Erklärung also: Hmm, wo beginne ich. ICH LASS MIR NICHT SAGEN WAS ICH HIER SCHREIBE!! Dieser Blog gehört mir, es ist meine kleine Welt, sie war sicher, sie gab mir, was mir fehlte. Wer den Blog liest, weiss mehr über mich, als mancher aus meinem Umfeld, wer das liest, der kennt mich, der hat die Möglichkeit zu verstehen. Ich freue mich über jeden Leser, doch in mir keimt gerade die Sorge, dass es nur eine Zeitfrage ist, bin irgendwer meiner Familie mitliest, irgendwer, der mich kennt und doch nicht verstehen wird.

Was ist also passiert? Warum schreibe ich so verdammt wirr und unklar? ~Ich entschuldige mich schon mal dafür.~ Mir ist übel, Kopfsache, ist mir bewusst. Mein Arm, der blutet, aber es geht mir verdammt nochmal gut! Die Wunde kommt nicht von mir. ~Hab ich schon erwänt, das ich Angst habe?~

Da ist die Angst, alles zu verlieren, alles, auf einen Schlag. Da ist die Angst, dass alles, was mich seit einiger Zeit ausmacht, ausgelöscht wird. Die Angst, dass mir meine Freiheit genommen wird. Die Angst, noch mehr Menschen zu verletzen/zu belasten. Ich habe Angst, mich zu verlieren, obwohl ich doch bereits verloren bin. Ich habe Angst, zu hören, dass alles nur in meinem Kopf ist, Angst, die Realität verloren zu haben. Was wenn doch alles nur Einbildung ist/war?
Warum redete sie weiter, als wäre nichts geschehen? Was mache ich falsch, dass man mich noch immer nicht zu verstehen scheint? Ich will nicht, das ich verliere, wofür ich schon so lange kämpfe.

Sie haben um mich geweint, als ob ich tot wäre. Als ob ich bereits nicht mehr da wäre. Ich muss ihnen recht geben, es gibt mich doch bereits nicht mehr, ich bin doch bereits tot, zumindest Teile von mir. ~Wurde je um euch geweint?~ Wie kann ich sowas anderen antun? Ich habe Angst, gerade jetzt, die Tränen fliessen.

Ich habe zugestimmt, dass es nicht genug ist, dass ich mehr brauche, als ich bekomme. Ich habe lange telefoniert heute, sehr lange für meine Verhältnisse. Ich war bei einem Kumpel heute, nie, nie war die Angst lange weg, in keinem Moment.
~Wisst ihr, es ist wahr, man kann mit seiner Zunge nicht, seinen Ellenbogen ablecken.~

Ich werde mit den Leuten der Jugendpsychiatrie reden. Die wollten doch ohne Mist, dass ich da mit meinem Vater aufkreuze!! Konnte vermieden werden. Ich will das nicht, lasst den Mann in Ruhe, helft erstmal mir. Meine Schwester soll das nicht mitbekommen, sie darf nicht, um keinen Preis. Ich kann sie kaum ertragen, ich hasse mich dafür wie ich mit ihr umgehe, ich liebe sie doch, sie bedeutete mir so viel. Ist es nicht so, das meine Familie etwas besseres verdient? Was ist mit mir geschehen?
Ich zweifle, war es richtig, habe ich die Hilfe verdient? Komme ich da wieder raus?

Ich hab versprochen mir nichts zu tun, sowas in der Art. Wo sind da die Grenzen? Wie weit, kann ich machen, was ich will und ab wann, breche ich dieses halbherzige Versprechen? Ich darf mich nicht verletzen, ist klar. Ab wann ist es den verletzen?

Ich muss da irgendwie durch, irgendwie. Es tut weh, es ist kein realer Schmerz und doch ist er da. Müde, müde bin ich kaum, es ist 1 Uhr, ich schreibe seit ca. 20-30min. Ich bin nicht müde, ich war auch gestern nicht müde und morgen, morgen werde ich auch nicht müde sein. Einschlafen, kotzwürg, damit hab ichs nicht so.

GENUG! Verschont mich mit besorgten Kommentaren, Nachrichten, E-Mails, Anrufen oder weiss-der-Geier-was, mir geht es gut, lest das, nemmt es meinetwegen ernst, aber übertreibt es nicht. Nochmal: Es geht mir gut.
Es geht mir gut, ich tue mir nichts an, ich reisse mich verdammt zusammen, aber wenn ich sowas verspreche, versuche ich es zu halten. Die Tränen sind weg, ich kann atmen, ich komme nicht bis zu meinem Ellenbogen mit meiner Zunge, die Angst ist noch bei mir.

Und so der Knopfkopf spricht, besorgt tun? Bitte nicht!!
~KAIJU~

Ich lebe noch

Ich habe tatsächlich eine Weile nichts berichtet. Die Frage die sich mir nun stellt ist warum. Ich meine ich könnte von meinem aufgekratzen Arm berichten, oder von meinen düsteren Gedanken. Ich könnte von dem Moment sprechen, als ich bemerkte, dass ich nach einem Jahr noch nicht jeden aus der Klasse richtig kenne. Ich könnte berichten, dass ich viel geweint habe, dass ich viel weine. Ich könnte über den Guru berichten und meine Absicht, ihr die Adresse des Blogs zu geben. ~Warum erscheint es mir so viel logischer, meine Adresse dem Guru zu geben, als in Betracht zu ziehen, der Ente bescheid zu sagen?~ Erneut die Frage: Warum?
Das Leben zieht vorbei, ich spatziere nebenher und pake ab und zu eine kleine Gelegenheit. Mehr ist da nicht, Tränen, Stress, Wut aber sobald ein neuer Tag beginnt ist das sowieso egal. Ich könnte so viel berichten, aber warum denn, interessieren tuts ja keinen, stimmts?
~Normalerweise schreiben sich diese Einträge wie von Geisterhand, aber die letzen Tage und heute, klappt das nicht so ganz.~ Ich sitze da, Laptop vor mir und meine Gedanken schweifen in alle Richtungen, kein Wort das ich nicht erzwingen muss. Deshalb schreibe ich erst heute, gestern bin ich kläglich gescheitert.
Ich will nicht weiter denken als bis morgen, ich kann mir nicht einreden, dass ich das alles packe, in meinem Kopf haben sich neue Wege eröffnet, dunkle Wege, Wege zu Blut, wege zu Schmerz. ~Ist das alles nur ein Aufmerksamkeitsding, oder ist es echt und nur eine Frage der Zeit?~
Ich warte auf Nachrichten, ich warte auf Lebenszeichen, ich will, das irgendwer sich meldet, ich bekomme es nicht in meinen Kopf, dass auch ich mich melden könnte.
Ich versteh mich ja selber kaum, und ander können ja kaum verstehen was ich habe, ist ja nur das schwarze-klebrige-emotionsverstärkende Etwas, wird wohl als Schwäche abgetan, interessiert keinen, geht ja allen anderen auch nicht blenden, wieso komme ich also auf die Idee, mich als wichtiger anzusehen?
~Kurze Info: Oktober ist vorbei und ich lebe!! Oktober ist durch und man sieht es nur an meinem Arm! Das ist doch gar nicht so schlecht~Mehr kann ich echt nicht sagen, mein Kopf ist leer, meine Hangelenke schmerzen vom Ninjutsu und ich bin müde. Basta, mehr gibts heute nicht. ~Ich rede mir tatsächlich ein, das sich jemand über mein Gelaber freut, Gott bin ich naiv~
Kurz auf mein Handy gesehen und da war eine Nachricht von meinem Ex, das kann ja was werden, von dem habe ich keine Nachricht erwartet. ~Maybe something to write about..~

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu sagen weiss ich nicht.
~KAIJU~

 

Scheisstag

Der Morgen war toll, bis zu dem Zeitpunkt als man mir sagte ich könnte Rheuma haben. ~Das haben doch normalerweise alte Leute?~
Als nächstes Deutsch. Ich beginne das Fach zu hassen, warum mussten wir genau diese Frau als Lehrerin abbekommen? Es ist traurig und macht mich verdammt wütend. Hass gegend die Lehrerin. Der Mittag war toll, Ankerbuch zur Seherin weitergeleitet, gelacht. Dann kam ein dummer, unüberlegter Kommentar und ich war wieder sauer, stinksauer und verletzt.
Kaum richtig beruhigt, Prüfung zurück, ungenügend 3.7. Ich hatte etwas zwischen 4.5 und 5.5 erwartet. Ich war baff, die Noten des Gurus und jene der Ente waren einiges besser. Ich bin so saumässig entäuscht, ich bin sauer und traurig zugleich. ~Ich war so sicher, das ich gut bin.~
Drei Stunden an einer Präsentation arbeiten, mit schlechter Laune, schön.
Auf dem Heimweg noch einkaufen mit meinem Vater. Im Zombiemodus versteht sich. Er macht im Auto noch einen Kommentar und die Laune geht völlig sausen. Und beinahe hätte ich ihn gefragt ob er meine Idee Roller oder Töff zu fahren unterstützt.
~Wie kann der Kerl sich mein Vater nennen, wenn er mir erst jetzt erzählt, dass er in 2 Woche für 10 Tage im Urlaub ist?~
Und ich lüg ihm vor, wie schon so oft, dass es mir gut geht.
Das einzig gute an diesem Tag, ich habe meine Tränen gefunden. Es brauchte also nur eine ungenügende Note. Ich bin so masslos entäuscht. Ich konnte ca. 5 Tränen vergiessen. Ich wünschte ich hätte den Mut mir was anzutun. Ich will tot sein.

Und so der Knopfkopf spricht, ich wünscht es gäbe mich nicht.
~KAIJU~

Keine Tränen mehr?

Heute einen tollen Nachmittag mit dem Zwilling verbracht, danke dafür. Es fehlt mir ziemlich, Zeit mit ihr zu verbringen. Es fühlt sich echt Scheisse an, als wäre ich ersetzt worden, wenn wir uns so lange nicht sehen. ~Einbildung und Überreaktion lassen grüssen.~ Habe meinem Zwilling dann auch noch das Ankerbuch da gelassen, sie soll was reinschreiben, habe selber keine Motivation momentan, freue mich schon zu sehen was es sein wird und hoffe es dauert nicht zu lange. ~Der Oktober naht, wie ein Gewitter türmt er sich am Horizont auf und rückt näher und näher, da könnte ein Ankerbuch schon helfen.~
Kleinen Abstecher auf den Friedhof gemacht, auf dem Heimweg. Dann stand ich da, vor dem Grab meiner Mutter, bald drei Jahre nach ihrem Tod. Ich erzählte ihr kurz das neuste aus meinem Leben, wie gerne ich ihr meine Freunde vorstellen würde und wie sehr ich wünschte ihre Meinung zu diesem und jenem zu kennen. ~Ja, ich rede auf dem Friedhof mit einem Grabstein/Grab, Problem?~ Sie fehlt mir, sie fehlt mir sehr.
Da stand ich also, etwas nass wegen der Fahrt mit meinem Mofa, redete, mit feuchten Augen, mit einem Grabstein. Keine Träne, nicht eine, nur feuchte Augen und eine zitternde Stimme. ~Ich will meine Tränen zurück, es ist viel Belastender nicht zu weinen. Es muss doch noch mehr Emotion in mir stecken als das, feuchte Augen, das sind keine Tränen, das ist nicht genug, das ist nicht das was ich will und soll und kann. Einbildung? Könnte ich weinen, will es aber nicht? Habe ich unterbewusst etwas dagegen? Oder sogar bewusst, will ich stark sein? Überreaktion? Ist es positiv das ich nicht weine, reagiere ich falsch? Wenn ich nicht mal auf dem Friedhof, am Grab meiner Mutter weinen kann, wo dann, was braucht es das ich weinen kann?
Nach diesem Gespräch wieder zum Mofa, idiotischerweise hatte ich vergessen, dass es ja bereits warm war. Drückte allso alle Knopfchen nochmal. ~Nicht so klug.~ Erster Versuch es anzubekommen, scheitert, zweiter auch, dritter ebenfalls. Habe das Teil dann doch noch anbekommen und habe es Heim geschafft.
Jetzt warte ich auf meinen Besuch, wird bestimmt ein lustiger Abend. ~Zwar ist lustig viel besser als traurig, doch ich möchte meine Tränen zurück, nicht zu weinen für so lange, es scheint mir nicht gesund und keineswegs förderlich.~ Ich hoffe meine Tränen kommen bald wieder, ich langweile euch bestimmt schon damit. ~Es ist zum heulen, geht aber nicht.~

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu motzen hab ich nicht.
~KAIJU~

Ich hatte gehofft weinen zu können, doch ich konnte es nicht, mehr als feuchte Augen liegen momentan nicht drin. Weinen? Warum? Ich begleitete meine Schwester ein Stück auf ihrem Weg nach Italien, wo sie ein Jahr bleiben wird.~Ein Jahr ohne meine Schwester, wie wird das enden?~ Zu sehen wie sie sich von ihrem Freund verabschiedete war ziemlich emotional, doch meine Augen wollten keine Träne losschicken. Als ich sie dann verabschiedete, im Wissen, sie wohl länger nicht wieder zu sehen, auch da keine Tränen. ~Ich weiss nicht ob das gut ist, warum kann ich nicht mehr weinen?~
Danach in den Zug, zwei Banhöfe zu früh ausgestiegen, Ankerbuch gekauft. Ich musste das ja beinahe machen, ich hatte Geld und den Willen mir Irgendwas zu kaufen, also warum nicht etwas das ich sowieso brauche.
Das Ankerbuch ist recht klein, kein bisschen farbig, aber es gefällt mir, mit den Blumen, welche es zieren und wenn man es anfässt kann man das Muster, die Formen der Blumen spüren. Ich werde es wohl bei meinen Freunden mal rumreichen, dann können die etwas nettes/schönes reinschreiben, den ich bin zu leer für fröhliche Gedanken. Fotos werden da auch rein kommen, aber die muss ich erst ausdrucken gehen, das kann dauern.Buch gekauft, bei einem Fotodrucker vorbeigeschaut, zum Banhof in den Zug, wieder raus aus dem Zug, zurück zu den Läden. Tabak gekauft und dann mit dem Zug zum richtigen Banhof. Dort erneut in einen Laden, dor habe ich mir eine Yogamatte gekauft, meinem Rücken zuliebe. Dann auf den Bus und Heim.
Es ist Wochenende, jeder liebt Wochenenden, aber ich mag sie nicht sonderlich. Klar, kein Stress mehr von den Lehrern, aber auch keine Kollegen mehr um mich. Samstag und ich habe nichts vor, garnichts. Das Verabschieden meiner Schwester zähl ich mal nicht als was vorhaben. Ich hasse es, ich hasse das Gefühl am Samstag alleine zu sein. Will den keiner mit mir zu tun haben? Ich hasse es, ich bin allein, ich fühle mich einsam und verlassen, ich beginne zu denken, zu hassen, zu fallen.
Ich freue mich mal auf morgen, wird schon besser sein, da bin ich ja nicht allein. Logischerweise bin ich Sonntags öfter verabredet als Samstags. ~Macht Sinn oder?~
Schönes Wochenende euch allen, ihr habt bestimmt bessere Laune und mehr zu tun als ich.

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu klagen hab ich nicht.
~KAIJU~

Emotionen?

Ich finde keine Tränen mehr, nicht eine. Es ist zum heulen, doch es geht nicht. Meine Augen bringen nicht genug Augenwasser zusammen, um den Menschen zu zeigen, dass ich traurig bin. Doch bin ich das? Ist da noch irgendwo Trauer? Kann es sein das nur noch Zorn und Hass, Mitleid und Entäuschung in meinem Inneren sind? Es gibt keine Trauertränen mehr, nur selbstzweiflerische, nur entäuschte, nur gelogene.
Siehe gestern, ich war hilflos, ich war nicht da, ich habe mich und andere entäuscht. Ich habe mit der Ente gesprochen, es hat mir geholfen, da war fast eine Träne, doch irgendwie auch nicht wirklich. Ich will nicht Lügen, es geht mir nicht gut, doch ich benutze es als Entschuldigung, für alles! ~Ich bin so schwach geworden, ich kann nicht mehr.~
Ich bin sauer, schreie rum, verletze andere, mein Zustand ist schuld. Ich bin abweisend, kalt und gemein, mein Zustand ist schuld. Ich bin abwesend, träume und halte nichts mehr aus, mein Zustand ist schuld. VERDAMMT NOCH MAL, NEIN!!! Ich bin schuld, ganz allein ich, ich bin es nicht wert zu leben, doch ich habe noch zu grosse Angst zu gehen.
Werde ich verrückt? Oder rede ich mir das nur wegen Wikipedia ein? ~Sehr viele „Krankheiten“ und „Störungen“ gesucht, ich glaube ich bilde mir nun all die Symtome ein.~
Ich fühle mich so leer, ich weiss kaum was ich glauben soll, was ich fühlen soll. Liebe? Freundschaft? Glück? Alles nur Lügen oder Einbildung oder Überreaktion? ~Wenn ich Zeit finde folgt bald eine Art Gedicht, in diese Richtung, auch schön hoffnungslos.~
Es soll Freitag werden, ich will zur Psychologin, habe zwar Angst, doch ich will, mein Leben darf nicht so weitergehen. Vielleicht finde ich dort meine Emotionen wieder, dann kann ich weinen. ~Doch wird es echt sein, ist überhaupt irgendwas noch echt?~

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu fühlen hab ich nicht.~KAIJU~

Der zweite Schritt von vielen

Dieses Herz ist für eine bestimmte Person, eine besonere Perosn, sie half mir bei Schritt eins und sie war bei Schritt zwei dabei. Tausend Dank für deine Hilfe <3

Dieses Herz ist für eine bestimmte Person, eine besonere Person, sie half mir bei Schritt eins und sie war bei Schritt zwei dabei. Tausend Dank für deine Hilfe

Heute habe ich also Schritt zwei gewagt. Das alles habe ich nur geschafft wegen einer ganz besonderen Person, an dieser Stelle Danke, du weisst nicht wie viel es mir bedeutet, dass du mir beistehst. Und ebenfalls Danke für das kleine, kugelrunde, flauschige Geschenk. ~Bei Gelegenheit finde ich einen Namen für ihn.~

So nun zu den andern. ~Schritt zwei, was ist Schritt zwei? Fragt nicht so doof ich erklär es schon noch!~ Ich habe, wie schon erwähnt einige Schwierigkeiten in meinem kleinen, verrückten Leben. Nun, ich habe eingesehen das dies Probleme sind, ich habe mir helfen lassen, zu erst von der tollen Person. ~Vielleicht finden wir auch für dich einen Namen, damit ich dich mal wieder erwähnen kann.~ Nach einiger Bearbeitung und vielen Tränen war es so weit, ich nahm ihr Angebot an und bald klingelte mein Handy und wir hatten den Termin. Der Termin war heute, ich komme von da und sitze nun hier und schreibe. Es war ein Beratungstermin, den ich werde mich in die Hände einer Psychologin geben. ~Klar ich nehme mich und gebe mich weg.~ Zu diesem ersten Termin wurde ich begleitet. ~Danke, vielen vielen Dank.~ Und nach gut 1h 30min war das erste Gespräch beendet, das nächste wird im September folgen.

Was habe ich mitgenommen? Warum erzähle ich euch dies? Nun ich war zwar (noch) nicht bei der Psychologin bei welcher ich sein werde, aufgrund eines Notfalls bei anderen Klienten, doch ich wollte irgendwem erzählen wo ich nun stehe. ~Meine Familie kommt nicht in Frage, die wissen nichts von all meinen Sorgen.~ Also sind die Leser dieses Blogs auserkoren worden davon in Kenntniss gesetzt zu werden. Nun zu dem mitgenommenen: Ich habe nun eine Karte, dort steht mein nächster Termin drauf. ~Genau das wolltet ihr wissen, nicht? Nur Spass.~ Also ich habe eine Anrgung erhalten, dafür brauche ich ein Buch, ein schönes Buch das mir optisch gefällt. ~EIntragen bei To-do-list: Buch kaufen.~ Dieses Buch wird mein Ankerbuch werden. Zur Erklärung: Das Ankerbuch wird in den schönen Stunden mit Worten, Fotos, Sprüchen, Komplimenten und ähnlichem gefüllt, dann,  in Zeiten der Dunkelheit, hat es den Zweck mich aus meinem Loch zu holen, ein Licht in der Dunkelheit zu sein und mir wieder Mut und Lebenslust zu machen. Ankerbuch vielleicht weil es wie ein Anker ist, es sorgt dafür das ich nicht in unsichere Gewässer treibe. ~Suche noch nach einer besseren Erklärung warum Anker, bin offen für Vorschläge. Freue mich, wenn jemand eine Idee hat, wie ich es nennen könnte, weiss nicht so recht ob mir Ankerbuch passt.~ Das wäre das erste mitgenommene.

Das zweite ~schonwieder die Zahl zwei~ ist mehr eine Erkentniss. Auch wenn Menschen von uns gegangen sind, so sind sie noch immer bei uns. Wir können noch immer mit ihnen reden, sie antworten vielleicht nicht, sie können einem nicht berühren, aber sie sind da. ~In unseren Träuem können sie noch mit uns sprechen oder uns berühern, diese Erwähnung, genau nach der Nacht, in der ich einen Traum hatte, in der sie da war, brachte mein Herz zum Lachen.~ Dies hat mir Mut gemacht, ich werde also bald wieder den Friedhof aufsuchen und mit meiner Mutter reden. ~Die Geschichte mit meiner Mutter werde ich vielleicht auch mal noch erklären, doch es ist nicht einfach für mich, glaubt mir.~

Ich halte euch weiterhin auf dem Laufenden, wie es voran geht, mit mir, mit dem Ankerbuch und mit der Beratung. Noch einmal Danke an die besondere Person, ohne dich wäre ich noch immer ein Boot auf offenem Gewässer, ohne Taue, ohne Leinen und ohne Anker.

Und so der Knopfkopf spricht, mehr zu berichten hab ich nicht.

~Knopfkopf Ende~